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Chapter 12
by
John Breedy
Was wird Laura Ihrem Freund erzählen?
Geständnis & Schuld
Laura schloss die Wohnungstür hinter sich. Ihre Beine fühlten sich an wie Gummi, die Schenkel noch immer klebrig, obwohl sie im Bus dreimal versucht hatte, sich unauffällig mit Taschentüchern abzuwischen. Der Geruch hing an ihr – schwach, aber unverkennbar. Ihr Freund saß auf der Couch, Handy in der Hand, das Gesicht blass vor Sorge.
Er sprang sofort auf. „Laura… Gott sei Dank. Ich hab mir solche Sorgen gemacht! Warum bist du nicht ans Handy gegangen? Ich hab zigmal angerufen, zig Nachrichten geschrieben… Wie war’s?“
Sie blieb stehen, die Tasche fiel ihr aus der Hand. Sie konnte ihn nicht ansehen.
„Bitte, Schatz… ich will nicht drüber reden.“
Er kam näher, die Stimme schon schärfer. „Was soll das heißen? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen. Was war denn? Hat er dich… hat er dich etwa gefickt?“
Laura schloss die Augen. Die Panik, die sie im Bus so mühsam unterdrückt hatte, brach jetzt durch. Ihre Unterlippe zitterte.
„Ja“, flüsterte sie.
Ein Moment absolute Stille.
„Verdammt…“ Sein Atem stockte. Er taumelte einen Schritt zurück, als hätte sie ihn geschlagen. „Verdammt, Laura… wie… wie oft?“
„Heute… zweimal.“ Ihre Stimme brach. „Ich musste es machen. Er hat mich ****. Die Fotos… er hätte sie sonst überall hingeschickt. Noch zwei Treffen, dann löscht er alles. Dann können wir wieder von Null anfangen. Aber wenn du mich jetzt verlässt… würde ich es verstehen.“
Sie fing an zu **** – erst leise, dann laut, schluchzend, überdramatisch. Die Tränen kamen echt, aber ein Teil von ihr wusste auch, dass sie ihn damit weichkochen konnte. Sie sank auf die Knie, die Hände vors Gesicht.
Er stand da, starr, die Fäuste geballt. Dann ging er langsam in die Hocke, zog ihre Hände runter, **** sie, ihn anzusehen.
„Schatz…“, sagte er leise, die Stimme rau vor ****. „Ich weiß, wie hart das für dich sein muss. Es ist nur… brutal für mich, das zu hören. Wie sind wir nur da reingerutscht?“
Er zog sie hoch, nahm sie in die Arme. Sie klammerte sich an ihn wie Ertrinkende.
„Ich vergebe dir“, flüsterte er. „Ich liebe dich. Wir schaffen das. Zusammen.“
Sie küssten sich – erst vorsichtig, dann ****, hungrig. Ihre Zungen trafen sich, als wollten sie alles wegküssen: die Bilder, den Geruch, die Schuld.
Laura löste sich kurz. „Ich will Sex mit dir. Jetzt. Bitte.“
Er nickte, zog sie ins Schlafzimmer. Sie zogen sich aus, hektisch, fast panisch. Als er sie aufs Bett drücken wollte, ohne Kondom, hielt sie ihn auf.
„Warte… mit Gummi.“
Er stöhnte leise. „Ich will dich doch spüren, mein Schatz… nur dich…“
„Aber natürlich mit Gummi“, sagte sie schnell, fast flehend. „Du weißt doch… es ist meine fruchtbarste Zeit. Ich weiß nicht, ob ich schon für ein Baby bereit bin.“
Die Worte trafen ihn. Er wurde noch härter, seine Augen glänzten. „Fuck… deine fruchtbarste Zeit…“
Sie lächelte schwach, heizte ihn an. „Ja… ich bin so empfänglich gerade… meine Eizelle wartet quasi… aber wir dürfen nicht… noch nicht…“
Er rollte das Kondom drüber, drang in sie ein. Sie war noch immer nass – von Walter, von sich selbst, von allem. Er stöhnte auf, bewegte sich langsam, dann schneller. Es dauerte nicht lange. Er kam mit einem tiefen, gequälten Stöhnen – eine kleine, aber intensive Ladung ins Kondom. Dann brach er über ihr zusammen, küsste ihre Stirn, schlief fast sofort ein.
Laura lag wach. Er rutschte langsam aus ihr heraus. Das Kondom hing schlaff zwischen ihnen. Als sie ihn ganz herauszog, kam ein dicker Schwall hinterher – warm, klebrig, weißgelb. Der Geruch stieg sofort auf: säuerlich, fremd, nicht wie sein normales Sperma.
„Oh je… Walter, du Dreckssau“, dachte sie bitter. „Jetzt muss ich die frisch gezogene Bettwäsche schon wieder waschen…“
Sie starrte an die Decke. Die Panik von vorhin war nicht weg – sie hatte sich nur tiefer in ihren Bauch gefressen.
Sie malte sich Szenarien aus – grausame, realistische, unausweichliche.
Wenn der Gummi heute gerissen war…
Wenn auch nur ein winziger Riss da war…
Wenn ein einziger Tropfen durchgekommen war…
In zwei Wochen würde sie den Test machen.
Zwei rosa Streifen.
Oder einer.
Oder keiner.
Und dann?
Ein Baby mit fremden Genen.
Ein Baby, das nicht aussah wie er.
Ein Baby, das sie in der Schule nicht mehr verstecken konnte.
Die Blicke der Lehrer.
Die geflüsterten Kommentare der Bullies: „Brillen-Barbie kriegt ’n Balg vom Opa… geil, oder?“
Und ihr Freund?
Er würde sie ansehen und fragen: „Ist es wirklich meins?“
Und sie würde lügen müssen.
Oder die Wahrheit sagen.
Und alles würde zerbrechen.
Oder – schlimmer noch – er würde es glauben.
Und sie müsste neun Monate mit der Lüge leben.
Mit einem Kind, das sie jeden Tag an Walter erinnerte.
An den Geruch, an die Wichse, an das Reißen des Gummis, das sie vielleicht nur geträumt hatte.
Tränen liefen ihr seitlich ins Kissen.
Sie drehte sich weg, zog die Decke hoch.
Ihr Freund schlief tief, ahnungslos, neben ihr.
Laura lag wach, starrte ins Dunkel.
Die Panik pulsierte in ihrem Unterleib – genau da, wo vielleicht gerade etwas geschah.
Etwas Unwiderrufliches.
Sie legte die Hand auf den flachen Bauch.
Drückte leicht.
Und betete, dass es nichts zu spüren gab.
Noch nicht.
Sie duschte lange, heiß, schrubbte sich die Haut rot.
Dann zog sie frische Wäsche an, wechselte die Bettlaken – wieder einmal.
Morgen war Sonntag.
Das letzte Treffen.
Das letzte Foto.
Und vielleicht – das letzte Mal, dass alles noch so war, wie es war.
Sie legte sich wieder neben ihn.
Schloss die Augen.
Aber der Schlaf kam nicht.
Nur die Panik.
Und die Frage, die sie nicht mehr losließ:
Was, wenn es schon zu spät ist?
Geht Sie wirklich nochmal hin?
Laura nach der Schule
Wenn du mit dem Falschen gehst, kann es sein, dass du geschwängert wirst...
Laura wird auf dem nach Hauseweg nach der Schule von einem älteren Herrn angesprochen.
Updated on Feb 10, 2026
by John Breedy
Created on Feb 8, 2025
by John Breedy
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