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Chapter 89 by Hentaitales Hentaitales

Ist damit alles geklärt?

Für Anna schon

Mir wären noch ein paar Einwände mehr eingefallen, aber letzten Endes war mir klar: wenn ich mich zu sehr und zu offensichtlich gegen die Idee wehrte, der Zuchthengst unserer dreizehnten Klasse zu werden, dann würde Anna wahrscheinlich noch zu anderen Mitteln greifen, um ihren Willen zu bekommen, und das wollte ich auf keinen Fall. Dementsprechend gab ich nach: "Okay, dann mach ich's. Und wenn sich jemand beschwert, kann ich ihn zu dir schicken?"

"Ich tu dir sogar noch einen Gefallen", lächelte Anna und erhob sich langsam von mir, so dass mein erschlaffter Schwanz aus ihrem wieder perfekt flachen Bauch glitt. "Ich schick allen Jungs ne Textnachricht, dass ich mich bis zum Ende des Schuljahres gerne um jeden kümmere, der Druck hat. Lisa wird auch ihren Teil dazu beitragen, dass es bei uns nicht zu unentspannt wird. Dann hast du freie Bahn." Sie schien einen Moment zu überlegen. "Und wenn du willst, kannst du auch mir einen Gefallen tun."

"Und welchen?"

Sie grinste frech. "Wenn du ans Schwängern gehst", sagte sie, "dann fang am besten mit meiner verklemmten Schwester an."


Das tat ich dann zwar nicht sofort, aber ich kontaktierte tatsächlich Maja, kaum dass Anna gegangen war, mit einem Videoanruf. Ich musste es nur zweimal klingeln lassen, ehe sie sich meldete.

"Wie ist es gelaufen?"

"Eigentlich ganz gut", sagte ich. "Sie hat sich von mir den Bauch vollspritzen lassen, und sie konnte tatsächlich nicht alles von mir wegschlürfen, weil-"

Maja wedelte ungeduldig mit ihrer Hand vor der Kamera herum. "Das meinte ich nicht", unterbrach sie mich. "Was hat sie mit dir noch vor? Hat sie dir ihre Pläne erzählt?"

Ich nickte. "Sie will, dass ich die gesamte Klassenstufe schwängere."

"Echt?!" Maja sah mich ungläubig an. "Ich dachte, die Schnapsidee hätte sie schon in der Mittelstufe aufgegeben, nach der Sache mit Lisa. Dass sie noch mal damit anfängt-"

"Welche Sache mit Lisa?" erkundigte ich mich.

Maja schüttelte den Kopf. "Geht jetzt zu weit", sagte sie, "Lisa hat damals ein Kind von Jens bekommen, und es war... chaotisch. Gelinde gesagt. Aber..." Sie sah mich besorgt an. "Willst du bei der ganzen Sache mitmachen?"

Ich seufzte. "Eine gute Idee ist es nicht, aber ist es eine gute Idee, Anna so einen Wunsch abzuschlagen? Was meinst du?"

"Ich glaube nicht, dass du eine große Wahl hast", meinte Maja. "Wenn du dich weigerst, wird sie jemand anderen finden, der es machen würde, und dann ist sie außerdem sauer auf dich. Wahrscheinlich würde sie dir dann deine Kräfte wieder wegnehmen - und wenn dann Sophie denkt, es würde ihr bei Anna Punkte einbringen, hast du erst richtig Probleme. Sophie kann dir ernsthaft dein Leben versauen, wenn sie will."

"Also meinst du, ich soll es mitmachen?"

Jetzt war es an Maja, leise zu seufzen. "Es wird dir nicht viel mehr übrigbleiben. Das einzig Gute an der ganzen Sache ist, dass du nach dem Abitur hier weg bist. Auf dich kommen keine Konsequenzen mehr zu, im Gegensatz zu allen anderen an der Schule."

Ich sah sie irritiert an. "Was denn für Konsequenzen? Wir machen doch nichts anderes, als dafür zu sorgen, dass am EOF alles so bleibt, wie es war-"

"Leon, meine Geschwister haben das EOF in ihre private Spielwiese verwandelt", sagte Maja ernst. "Wenn sie abgehen, lassen sie den Rest der Schule zurück. Keine Ahnung, ob die Ordnung, die sie aufgestellt haben, ohne sie erhalten bleibt. Erst mal gibt es dann niemanden mehr, der das kann, was sie konnten. Ihre eigenen **** kommen frühestens in fünf Jahren an die Schule, und deine dann in zehn, wenn die anderen dann schon in der Oberstufe sind. Und das soll reibungslos laufen, ohne Probleme?" Maja schüttelte den Kopf. "Ich weiß, Anna glaubt daran, aber ich nicht."

"Verstehe..." Ich überlegte einen Moment. "Andererseits, was soll ich dagegen machen? Wie du schon sagtest, Anna kriegt ihren Willen, mit oder ohne mich. Und ich hab ja allen Grund, sie zu unterstützen."

Maja lächelte müde. "Ja, du wirst nicht viel machen können", sagte sie, "außer dafür zu sorgen, dass es den Mädchen gut geht, die du schwängerst. Ich hoffe, du sagst ihnen wenigstens, was ihnen bevorsteht?"

Ich nickte. "Ist ja wohl das Mindeste. Ach übrigens, ehe ich es vergesse..."

"Ja?"

"Hättest du was dagegen, wenn ich mit dir anfange?" grinste ich.

Hat sie?

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