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Chapter 11 by TinaMeier
Wo wollen sie mit mir hin?
Estmal zum Transporter
Brutal ziehen die beiden mich hoch und zerren mich nackt aus den Wohnwagen. Ihr Anführer geht voran und öffnet die Wohnwagentür. Gerade als sie mich in den Wagen schieben wollen, höre ich ein Motorrad näher kommen.
Ich drehe den Kopf, um nach dem Motorrad zu schauen und sehe, wie einer der Monkeys die Straße heruntergefahren kommt. Ich schreie in den Knebel, doch mehr als ein leises “mmhhh“ ist nicht zu hören. Mein Versuch, mich gegen meine Entführer zu stemmen, scheitert kläglich, die beiden Männer sind wesentlich stärker, so das ich schneller in dem Kastenwagen lande, als mir lieb ist. Einer der beiden steigt mit mir hinten ein, der andere schließt die Tür hinter uns.
Ich höre die Fahrer-und die Beifahrertür schlagen, dann fährt der Wagen an. Das Wummern des Motorrads wird leise und verstummt. Ich werde ziemlich durchgeschüttelt, dass meine Hände auf dem Rücken gefesselt sind, macht es mir schwer, die Balance zu halten. Ich kullere hin und her, was meinem Entführer überhaupt nicht interessiert. Er sitzt nur still da und beobachtet mich. Nach kurzer Zeit fährt der Fahrer wieder normal, aber es ist unmöglich für mich zu erkennen, wohin die Reise geht, da der Wagen keine Fenster hat. Schließlich halten wir an und ich höre ein Rolltor hochfahren. Der Wagen fährt noch mal ein paar Meter und dann höre ich das Rolltor wieder herunterfahren. Die Schiebetür des Kastenwagens wird von außen geöffnet und ich werde von zwei Männern aus dem Auto gezogen. Wortlos führen sie mich in einen Kellerraum mit einer fleckigen Matratze auf Boden. Einer nimmt mir den Knebel ab und schneidet mir die Fesseln auf.
In der Zwischenzeit betritt ein weiterer Mann den Raum. Er mustert mich. “Das ist doch nicht Rosalie.“, stellt er fest. Achmed antwortet ihm:“Na und? Die Monkeys schuldeten uns eine Hure, sie war in Rosalies Wohnwagen, also haben wir sie mitgebracht. Ist doch letztendlich egal, Hure ist Hure.“ Der Mann überlegt kurz und nickt:“Macht ihr klar, wer jetzt das sagen hat. Ich will, dass sie morgen arbeitet und Geld verdient.“Danach verlässt er den Kellerraum.
"Hol den dicken Fleischklops, er soll das machen.“, weißt Achmed Hakim an, während auch die beiden den Raum verlassen und die Tür hinter sich schließen, dann klackt es mehrfach, als sie den Schlüssel im Schloss herumdrehen. Ich höre, wie sie sich entfernen und bin alleine. Ängstlich und eingeschüchtert schaue ich mich in dem schäbigen Kellerraum um. Keine Fenster, ein Eimer, Klopapier und die fleckige Matratze. Ansonsten ist der Raum leer. Ich versuche die Tür zu öffnen. Natürlich abgeschlossen. Stöhnend setze ich mich auf die Matratze, um darüber nachzudenken, was da gerade mit mir passiert war. Als es mir klar wird, dass es kein Entkommen gibt und niemand weiß, wo ich bin, schießen mir Tränen in die Augen. Heulend bekomme ich nicht mit, wie wieder die Tür geöffnet wird. Ich erschrecke, als dann ein riesiger Breitschultiger Afrikaner plötzlich vor mir steht, der fast so dick wie ein Sumoringer ist. Er schaut zu mir herunter und spricht:“ Damm, wollen wir dir mal unsere Regeln hier erklären.“
Die Regeln
Samstagnacht
Samstag
Der Heimweg
Updated on Feb 13, 2023
by TinaMeier
Created on Aug 28, 2019
by TinaMeier
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