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Chapter 162
by
Hentaitales
Was werden die zu sagen haben?
Es gibt ein paar Erklärungen (Finale + KI-Impression)
Noch am selben Abend besuchten wir Familie Brunner. Sie lebten in einem netten Häuschen etwas am Stadtrand, eine eher ruhige Gegend. Zu meiner Überraschung standen auf dem Hof gleich drei Autos: ein großer SUV, eine Mittelklasselimousine und ein Sportwagen. Arm schienen sie nicht gerade zu sein.
Alle waren sie anwesend, die beeindruckend attraktive Mutter (die ich inzwischen Tina nannte), ihren etwas unscheinbaren Vater (Moritz), und außerdem Jens und Anna. Zu meiner Überraschung war auch Sophie erschienen, von der ich gar nicht wusste, was sie außer ihrer seltsamen Freundschaft mit Anna noch mit der Familie verbunden hätte.
"Ich hab um das Treffen gebeten", wandte sich Maja zur Gesprächseröffnung an ihre Schwester, "weil wir seit heute ziemlich genau wissen, was du mit Leon auf der Weihnachtsfeier angestellt hast. Alle seine Kinder werden Mädchen, und alle sehen sie so aus wie du! Meine Frage ist: was zum Teufel hast du dir dabei gedacht - wenn du dabei überhaupt auch nur eine Sekunde nachgedacht hast?"
"Hey!" Anna verzog das Gesicht und verschränkte ihre Arme vor der Brust. "Für blöd erklären brauchst du mich jetzt echt nicht!"
Maja sah sie unbeeindruckt an. "Dann mal raus mit der Sprache. Was sollte das, deine eigenen Gene auf die Weise in der Gegend rumzu-"
Tina hob mahnend die Hand. "Liebes, das ist nicht ganz alleine ihre Schuld", erklärte sie. "Auch wenn's alleine ihre Idee war. Aber sie hat gedacht, sie hilft damit uns allen."
"Was bitte soll daran hilfreich sein, wenn Leons Eier-"
"Du hast ja keine Ahnung, unter was für einem Druck wir alle seit letztem Sommer stehen!" warf plötzlich Jens ein. "Du hast dich nie dafür interessiert, was wir als Familie alles machen müssen, damit Ashley uns weiter so unterstützen kann wie zuvor. Und was passiert, wenn sie das nicht mehr kann!"
Ich sah ihn unsicher an. "Ähm, vielleicht könnte mich mal jemand an dieser Stelle abholen", bat ich. "Dass Dr. Presser das ganze Treiben an der Schule deckt, hab ich ja verstanden, und auch im Großen und Ganzen warum. Aber wieso betrifft das eure ganze Familie?"
Aus der Runde räusperte sich Moritz. "Das erklär am besten ich dir. Ich bin auch ein Quereinsteiger in diese Familie, wie du, und für mich war das auch am Anfang sehr verwirrend und schockierend.
"Also, Ashley ist eine Jugendfreundin von Tinas Mutter", begann er. "Genauer gesagt, sie hatte zusammen mit Tinas Mutter ein Dreierverhältnis mit dem gleichen Mann, Jakob. Jakob hatte ähnliche Fähigkeiten wie Jens, und auch Ashley hatte Kinder von ihm, Tinas Halbgeschwister Andy und Jenny-"
"Jenny ist übrigens meine Mutter", warf Sophie in den Raum. "Damit mal alle Verwandtschaftsverhältnisse auf dem Tisch sind."
Moritz warf ihr wegen der Unterbrechung einen finsteren Blick zu. "Jedenfalls waren sie alle schon zuvor recht eng miteinander verbunden. Als ich Tina kennenlernte, war die Familie aber in alle Winde zerstreut, und schuld daran war Ashley. Sie hatte näher erforscht, woher diese übersteigerten sexuellen Fähigkeiten kamen, die sie bei Jakob kennengelernt hatte und die sich auf ihre Kinder weitervererbt hatten. Dabei stieß sie auf eine Besonderheit in deren Erbgut - und das brachte sie auf den Gedanken, es wäre doch eine tolle Idee, dieses Erbgut unter der gesamten Menschheit zu streuen und die ganze Welt in einen Ort wie euer Gymnasium zu verwandeln."
Ich verstand plötzlich einen Zusammenhang. "Das hatte mir mal einer meiner Lehrer erzählt - dass Dr. Presser in einer Gruppe verrückter Wissenschaftler war, die so einen Plan ausgeheckt hatten."
"Jedenfalls konnten Tina, ihre Mutter, ihre Halbgeschwister und noch ein paar andere diesen Plan verhindern", schloss Moritz seine Ausführungen. "Wobei es hauptsächlich Tina war." Er lächelte seine Frau an.
"Darum ist Ashley unserer Familie immer noch so verbunden", sagte Tina. "Sie hat von früher noch was gutzumachen."
Jens ergriff nun wieder das Wort. "Aber in den letzten Jahren wird das zunehmend schwerer", sagte er. "Sie hat nicht mehr alle Fäden bei Panacea in der Hand. Sie hat inzwischen Vorgesetzte, denen sie Ergebnisse zu liefern hat. Wenn sie bei denen unten durch ist, verlieren wir ganz die Unterstützung. Und mindestens für ein paar Jahre ist das echt ein Problem. Denn ohne Panacea wird auffliegen, was am EOF abgegangen ist. Und dann haben wir alle gewaltigen Ärger."
Das verwirrte mich jetzt. "Ich dachte, am EOF soll alles für immer bleiben wie jetzt", warf ich ein. "Anna hat mir gesagt-"
"Sorry, das war gelogen, Leon", gab Anna zurück. "Ich find Ashleys Idee einer besseren Welt zwar auch klasse, aber an der Schule hab ich kapiert, dass das doch nicht so einfach zu erreichen ist. Dass wir besser dran sind, wenn am EOF irgendwann alles wieder normal wird."
"Und das geht nicht ohne Panacea-"
Ein Seufzen von Tina. "Ein notwendiges Übel. Und eins das nicht von heute auf morgen verschwinden wird."
Mit zustimmendem Nicken beugte sich Anna über den Tisch. "Ashley hat uns klargemacht, dass wir was liefern müssen, mit dem Panacea für die nächsten Jahre noch Forschung betreiben kann. Solange, bis alle Spuren am EOF verwischt sind. Aber Mama und Papa waren nicht bereit, Jens oder mich ihnen zu übergeben. Eine Möglichkeit wäre es gewesen, dass Jens einfach ganz viele Kinder zeugt, an denen sie weiter arbeiten können. Nur gibt's bei Jens immer gleich Zwillinge-"
"Bis auf einmal", warf Jens ein.
"-bis auf einmal, und das wäre wirklich superauffällig gewesen, so viele Zwillingsgeburten auf einem Haufen." Anna sah in die Runde. "Ich selbst hätte nur ganz wenige Kinder dazu beisteuern können, nämlich die, die ich selbst bekommen kann. Bis mir dann der Gedanke kam, keine Kinder mehr zu bekommen, sondern sie statt dessen zu zeugen."
Sophie kicherte. "Aber ohne Hoden und Spermien ging das schlecht. Und darum hatte ich die Idee mit Leon."
Ich sah zu ihr. "Hätte ich mir eigentlich denken können, dass die von dir kam."
"Ich hab also dein Erbgut mit meinem überschrieben", fuhr Anna fort, "und damit wir auch Panacea genug Material liefern, hab ich dir den Auftrag zur Schwängerung unseres Jahrgangs gegeben. Dass du jetzt allerdings auch meiner Schwester ein Kind gemacht hast, hatte ich nicht für möglich gehalten. Ich ging davon aus, wenn sie hört, dass ich dich dazu ausersehen hab, macht sie nie und nimmer mit."
"Und ich hab gewettet, dass du's doch schaffst", grinste Sophie. "Übrigens schuldest du mir immer noch den Hunni, Anna!"
Wütend schlug ich mit der flachen Hand auf den Tisch. "Ey, Leute, soll ich jetzt für den Rest meines Lebens Annas Erbgut in den Eiern mit mir rumtragen? Macht das gefälligst wieder rückgängig!"
Anna hob die Schultern. "Dachte, du fühlst dich geschmeichelt, wenn ich dir so was Wichtiges wie meinen Nachwuchs anvertraue... Hm. Also, eigentlich brauch ich dich nicht mehr unbedingt. Andererseits wüsste ich nicht, wie ich dein Genmaterial wieder in deine Hoden reinbekomme. Ich kann nur das weitergeben, was ich auch selbst im Körper habe."
"Warte mal." Ich hatte eine Idee. "Sophie - du hast mir doch damals gedroht, mir alles wieder wegzunehmen, was ich an der Schule an Veränderungen bekommen hab. Kannst du auch das mit dem Erbgut rückgängig machen?"
"Prinzipiell schon, ja." Sie warf Anna einen kurzen Blick zu. "Klar kann ich ihre Gene wieder aus deinen Hoden entfernen. Aber deine eigenen wieder herstellen - das kann ich nicht so einfach. Das müsste dein Körper schon selbst machen. Ob er das aber auch tut, da hab ich keine Ahnung. Vielleicht probieren wir's einfach mal aus - du schuldest mir ja eh noch einen Fick." Sie sah mich mit einem Grinsen an. "Mehr als schiefgehen kann's ja nicht, oder?"
Maja und ich sahen uns an und waren uns wortlos einig, dass bei dieser Familie Hopfen und Malz verloren waren. "Danke nein", gab ich zurück, "am Ende fallen mir die Eier deswegen noch ab. Außerdem löst das immer noch nicht das Problem, das wir jetzt schon haben: Maja kriegt ein Kind von ihrer eigenen Schwester. Was machen wir, wenn es deswegen krank ist? Inzest-"
Zu meiner Überraschung schüttelte Tina den Kopf. "Da braucht ihr euch keine Gedanken zu machen", sagte sie. "Erstens gibt's bei den besonderen Genen, die euer Kind hat, so gut wie keine Erbkrankheiten, und zweitens ist Anna nicht Majas Schwester. Sie ist nur ihre Halbschwester. Sie hat einen anderen Vater."
"Was?!" stieß ich hervor.
"Lange Geschichte", nahm Tina sofort den Faden wieder auf, "und keine, die wir jetzt und hier aufdröseln können. Ich schreib dir irgendwann mal auf, wie alles passiert ist. Ich warne auch aber jetzt schon: ihr werdet mir wahrscheinlich keine Silbe glauben."
Maja seufzte tief. "Das heißt, ich hab nur euer Wort, dass mein Kind mit Leon normal sein wird", sagte sie erkennbar missmutig. "Und das, nachdem wir uns bereits dafür entschieden haben, es zusammen aufzuziehen."
Vorsichtig hob Sophie die Hand. "Also, du hast schon mehr als unser Wort", sagte sie. "Ich hab bereits einen kerngesunden Jungen von Annas Sperma bekommen. Und ihr Papa ist auch mein Papa. Wir sind also auch Halbgeschwister. Mein Sohnemann sieht auch mir ähnlicher als Anna. Bei dir läuft's vielleicht genauso."
"Vielleicht!" Ich funkelte sie böse an. "Und was, wenn nicht?"
"Genau", pflichtete mir Maja bei. "Ich hab's satt, so satt, hier in dieser Familie dauernd irgendwelchen kranken Scheiß wegen euch mitzumachen. Und jetzt muss ich mir auch noch Sorgen um meine Kinder deswegen machen!"
Moritz beugte sich zu ihr vor. "Schatz", versprach er, "wir werden Leon und dir so gut helfen, wie wir nur können. Mit allem, was wir haben, und nur so viel, wie ihr beide es auch wollt. Niemand hier am Tisch wird sich euch aufdrängen. Ich weiß, du wolltest immer nur ein ganz normales Leben führen. Und wir haben uns bereits dahingehend besprochen, dass wir dir das auch möglich machen wollen."
"Gut." Maja stand unvermittelt auf. "Dann hoffe ich, ihr haltet euch auch alle daran. Komm, Leon, wir gehen."
"Liebling, warte einen Moment", bat ich. "Lass uns noch mit den anderen besprechen, wie wir in den nächsten Monaten-"
Aber sie schüttelte den Kopf. "Das können wir auch noch am Telefon", sagte sie. "Lass uns gehen. Bitte."
Das war Majas letztes Wort zu dieser Sache, und wir machten uns auf den Heimweg, und tatsächlich wechselten wir mit den anderen Brunners auch bis Weihnachten nicht ein einziges Wort, weder mündlich noch schriftlich. Heiligabend verbrachten wir dann aber doch zusammen im Haus ihrer Familie, und ich lernte auch einmal Andy, Jenny und ihren Mann Jochen kennen - zu meinem Entsetzen Tinas Zwillingsbruder, was die Verwandtschaftsbande noch einmal komplizierter machte. Wir hatten einen recht schönen Weihnachtsabend zusammen, an dem es ausnahmsweise nicht um die ganze vertrackte Geschichte ging, und als wir uns verabschiedeten, war die Stimmung zwischen Maja und den anderen wieder halbwegs gekittet.
Es blieb aber dabei, dass sie nicht mehr so oft mit ihnen zu tun haben wollte, und so beschränkten wir uns auf die nötigsten Gespräche. Im April war Majas errechneter Geburtstermin, und wir hatten uns darauf geeinigt, bis dahin alles für unser Kind vorzubereiten. Zugleich hatten wir alles vermieden, was uns noch mehr Klarheit über den Gesundheitszustand dieses Kinds hätte geben können, denn Dr. Presser wollten wir nicht einbeziehen, und ein fremder Arzt hätte womöglich Dinge herausgefunden, die besser in der Familie bleiben sollten. Außerdem wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich doch unsere Gene durchgesetzt haben und unser Kind nicht Anna ähnlicher sieht als uns beiden.
Und nun sind es nur noch ein paar Tage, bis wir Nachwuchs bekommen. Der April hat warm und freundlich begonnen, und Maja und ich waren am Wochenende nach langer Zeit wieder einmal draußen. Sie ist wunderschön, so kurz vor ihrer Geburt, und ich freue mich schon darauf, unser Kind auf der Welt zu begrüßen.
Natürlich wird es nicht lange ohne Geschwister bleiben. Dafür haben Maja und ich ihren spermagefüllten Bauch viel zu gerne.

ENDE
Welche Geschichte würdet ihr gerne als nächstes lesen? Wünsche in die Kommentare!
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Mein verficktes Abitur
An dieser Schule wird nicht nur eifrig gelernt
Ich muss für die 13. Klasse auf eine neue Schule wechseln, aber an dieser Schule gehen seltsame Dinge vor.
Updated on Oct 5, 2023
by Hentaitales
Created on Mar 30, 2023
by Hentaitales
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