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Chapter 20 by ann03 ann03

Wie geht es nach erstem Smalltalk weiter?

Erste schwierige Tänze

Nach dem Smalltalk mit den beiden anderen Paaren fühle ich mich jetzt entspannter. Zwischendurch denke ich an mein Outfit: weiße Bluse, schwarzer Minirock, darunter rote Unterwäsche samt Strapsen. Auch die hochgesteckte Frisur, die roten Lippen, die Handtasche und die Stöckelschuhe sind ungewohnt.

Da ich eine Augenbinde trage, kann ich nichts sehen und frage mich, wie die beiden anderen Damen wohl aussehen und gekleidet sind.

Nun ertönt Musik und ein Moderator fordert zum Tanz auf. Elias fasst mich am Arm und sagt: „Jana, jetzt geht es zur Tanzfläche.” Das Gehen in den Stöckelschuhen, blind und mit den Händen auf dem Rücken, ist sehr fordernd. Ich muss mich voll auf Elias verlassen. Trotzdem stoße ich immer wieder gegen andere Menschen und Gegenstände.

Ich kann mir nicht vorstellen, so gehandicapt zu tanzen, aber da Elias mich am Rücken gut festhält und führt, fasse ich mehr Vertrauen. So gelingt doch noch ein ganz guter Tanz, der mir sogar Freude bereitet. Einzig die Stöckelschuhe sind hinderlich. Schlussendlich tanzen wir sogar die ganze Runde durch.

„So, meine Herren, jetzt müsst ihr alle ohne Ausnahme eine fremde, euch unbekannte Dienerin zum Tanzen führen. Sprechen ist verboten, geführt wird einzig mit Händen.“ Es dauert nicht lange, bis mich eine Hand hart fasst und mich wortlos vom Sitzplatz wegzieht. Später fasst mich der Mann mit einer Hand am Rücken. Aber wirklich tanzen gelingt uns nicht, ich vertraue seiner Führung nicht und befürchte, zu stürzen.

Dann erfasst mich der unbekannte Mann, der sehr muskulös und groß zu sein scheint, mit beiden Armen auf dem Rücken und presst meinen Körper gegen seinen. Dieser enge Körperkontakt ist mir unangenehm, und ich muss seinen unkontrollierten Bewegungen folgen. Meine Füße machen nicht mehr mit, sie rutschen auf dem Boden mit den üppigen Bewegungen des Mannes nur noch herum. So eingeengt kommt mir die Tanzrunde ewig vor und ich bin froh, als der Unbekannte mich wieder zu Elias setzt.

Nun ergreift der Moderator der Tanzbühne wieder das Wort. Er stellt sich als Mike vor und kündigt an, dass er heute der Moderator des Abends sein wird. Er erzählt, dass heute ein kleines Jubiläum gefeiert wird: die fünfzigste Durchführung von „Herren mit Dienerinnen”. „Für dieses Jubiläum haben wir uns einige Extras ausgedacht, lasst euch überraschen.“

„Die Dienerinnen haben heute unsere besondere Aufmerksamkeit. Darum gibt es ein weiteres Extra für alle. Jede von euch stellt sich jetzt persönlich vor.
„Nun, wir wollen bei der Vorstellung auch die Augen sehen, meine Herren. Nehmt jetzt alle Augenbinden ab.“

Jetzt kann ich einen ersten Blick in den größeren Saal werfen. Es gibt hier sicher 30 bis 40 verschiedene Paare. Zu meiner Überraschung sind die meisten Damen für Alltag und Ausgang normal gekleidet. Höchstens zehn tragen ein gewagteres Outfit wie ich. Ich suche Moni und finde sie einige Tische weiter mit Luc und einem mir Unbekannten sitzen. Erst dann schaue ich die beiden Paare an unserem Tisch an. Sie machen einen sympathischen Eindruck und sind alle in meinem Alter. Sie sind alle unauffällig gekleidet. Jetzt schäme ich mich, so ein provokatives Outfit zu tragen. Ich habe es ja nur angezogen, weil Elias sagte, so etwas sei hier zwingend.

Jeder Herren muss seine Dienerin auf die Bühne bringen, wo sich jede selbst vorstellen muss, mit Name, wie ihr Herr heisse, warum sie hier, Vorlieben. Oh das behagt mir ganz und gar nicht, weiss schlicht auch nicht was ich überhaupt gross sagen soll. Die Reihenfolge der Vorstellung sei zufällig, Mike ruft jeweils einen Herrn auf seineseine Dienerin zur Bühne zu bringen. So weiss ich nicht wann ich drankomme. Inzwischen ist schon viel Zeit um und erst die Hälfte hat sich vorgestellt. Die meisten nennen ihren Vornamen, manche zusätzlichen Kosenamen, als Gründe wird vielfach angegeben, ein spannender Abend mit Partner, wenige sagen dass sie nur auf Bitten Partner hier seien. Fast alle waren schon mehrmals hier, seien vorallem hier um zuzuschauen. Nur zwei Damen sagen, dass sie auch bereit seien in einer Show als Sklavin zu dienen.

Nach der Vorstellung muss die Dame jeweils Fragen beantworten, ganz unterschiedlich, von keiner bis zu vielen, von sachlichen bis zu peinlichen. Einige peinliche Fragen musste besonders die eher hübsche Erika beantworten: Mit wem hatte sie ihren ersten Sex? Ist sie unten rasiert? Wo hatte sie schon überall Sex? Wenn sie den Fragen ausweicht, hacken Zuschauer und Moderator nach und schaffen es manchmal, ihr mehr zu entlocken, aber nicht immer.

Jetzt ist Moni an der Reihe. Sie stellt sich ziemlich locker vor und sagt, dass sie und ihr Partner Luc öfter zum Tanzen im Club seien, bisher aber nur einmal an einem Dienerinnenabend, bei dem sie ziemlich gelitten habe. Sie sei nur hier, um einem befreundeten Paar den Club zu zeigen. Auf die Frage, was sie diesmal zulassen würde, sagt sie, dass sie vielleicht ja zum Ausziehen sagen würde, aber beim Auspeitschen sicher nein.

Unmittelbar nach Moni wird Elias aufgerufen, mich auf die Bühne zu bringen. Ich habe ein ungutes Gefühl. Ich sage, dass mein Partner und ich vorher noch nie hier waren und ich nur wegen des Drängens meines Partners Elias jetzt hier sei. Ich sage, dass ich mich schon etwas fürchte. Schnell spüre ich, dass viele jetzt Fragen stellen wollen. „Weißt du überhaupt etwas über den Club?“ „Oh ja, meine Freundin Moni hat viel erzählt.“
„Wovor hast du Angst?“ „Vor anderen Leuten zur Schau gestellt zu werden.“
„Wenn ich dein Outfit sehe, stellst du dich doch gerne zur Schau.“ „Oh nein, Elias hat mich ****, mich so zu kleiden.“
„Ah, ich sehe, dann dominiert dich Elias aber ziemlich im Leben.“ Es wird mir peinlich. Mein „Oh nein“ wirkt kaum noch glaubwürdig.
„Lass mich raten: Du lässt dich von Elias gefesselt vögeln.“ Ich laufe rot an, bin erschüttert über so intime Fragen und schweige.
Nach einiger Zeit fasse ich mich wieder und sage trotzig: „Du könntest dich noch wundern, ich weiß mich sehr wohl zu rächen.“

Was erleben die Dienerinnen nach der Vorstellung?

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