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Erste Kostprobe
Die Zeit schien stillzustehen, während sie angespannt in ihrer Position verharrte. Der Moment, in dem Bianca endlich wieder vor ihr erschien, war Erlösung und Ernüchterung zugleich. Sie konnte den Wagen jetzt sehen, der schräg hinter Bianca stand. Auf seiner polierten Oberfläche lagen die Werkzeuge, fein säuberlich nebeneinander drapiert, als wären sie für eine Ausstellung bestimmt. Caroline erkannte als erstes den Flogger, der oben auf den anderen Spielzeugen aus Biancas Welt lag und dessen Riemen im Licht glänzten.
„Sieh ruhig genau hin“, sagte Bianca gelassen und deutete mit einer beiläufigen Geste auf den Wagen, „das ist nur ein winziger Ausschnitt und eine Kostprobe von all dem, was möglich ist. Ich habe Dir eine Schnupperstunde versprochen, aber Du wirst heute nicht alles davon zu spüren bekommen.“ Sie trat dabei noch einen Schritt näher an Caroline heran und fixierte sie mit ihrem Blick.
„Keine Angst, nichts von dem, was ich benutzen werde, wird bleibende Spuren auf Deinem Körper hinterlassen. Keine Striemen, die tagelang brennen, keine blauen Flecken oder gar Narben. Nichts, was Dich morgen optisch in Deinem Alltag daran erinnern wird. Außer der Erinnerung selbst in Deinem Kopf!“ Bianca nahm den Flogger vom Wagen und ließ die Lederriemen durch ihre Finger gleiten, als würde sie mit einem alten Freund sprechen.
„Manche dieser Werkzeuge flüstern … manche schreien ... manche brennen ... und könnten Dich noch Tage später an mich denken lassen.“ Sie legte den Flogger zurück und ihre Finger glitten über die polierte Oberfläche des Wagens, als würde sie zwischen ihnen wählen.
„Du wirst heute nur diejenigen kennenlernen, die sanft genug sind, um Dich nicht dauerhaft zu zeichnen. Und vielleicht werden wir auch herausfinden, was Dich völlig aus der Fassung bringen wird.“ Bianca machte eine kleine Pause, um ihre Worte sacken zu lassen. Ruhig betrachtete sie die nackte Frau vor sich, als wolle sie die Wirkung ihrer Worte kontrollieren.
Caroline schluckte und fixierte angespannt die Gerte zwischen ihren Zähnen. Ihr Körper bebte immer noch von der zurückgelassenen, unerfüllten Lust, während ihre harten Nippel brannten. Und dennoch war da etwas in ihr, das mehr wollte. Etwas, das die nächste Berührung oder die nächste Lektion ängstlich herbeisehnte, um endlich den Beweis zu liefern, dass sie ihrem Spiel gewachsen war. Bianca trat wieder vor sie. Sie hob die Hand und legte ihre Fingerspitzen auf Carolines Kinn. Sanft, fast zärtlich. Dann beugte sie sich vor, bis ihr Mund nah an Carolines Ohr war.
„Und jetzt“, flüsterte sie, „zeige ich Dir, wovon ich rede.“
Caroline schloss die Augen und atmete tief durch. Sie hatte Biancas Werkzeuge der Qualen auf dem Tisch gesehen. Was auch immer sie erwartete, es würde kommen, und sie würde dem nicht ausweichen dürfen.
„Fangen wir ganz sanft an. Das ist ein Nadelrad“ sagte Bianca und legte ihre Hand auf ihre Hüfte. Mit der anderen setzte sie die Zähne des Nadelrads auf ihrem angespannten Oberarm und rollte langsam damit los. Caroline zuckte zusammen. Ein scharfer, kitzelnder Reiz fuhr ihre Haut entlang, kein Schmerz, sondern etwas dazwischen, ein undefinierbares feines Kribbeln, das sich in die Nerven fraß. Bianca rollte langsam weiter, über die Innenseite des Arms zur Schulter, und beobachtete ihre Reaktion.
„Das ist der Einstieg.“, sagte Bianca beiläufig. „Dieses kleine Teil wurde früher in der Medizin verwendet und wird auch "Nervenrad" oder "Wartenbergrad" genannt. In ähnlicher Form benutzen es auch Schneider. Es sieht beinahe harmlos aus, aber so klein wie es ist, so bösartig kann es auch sein.“ Sie rollte das Rad bei ihren Worten nun langsam von der Schulter hinab über die Außenseite von Carolines Brust, an ihrem Nippel vorbei zur anderen Brust und zurück.
„Es kratzt nur an der Oberfläche Deiner Nerven. Mehr nicht.“ Caroline hatte Mühe, ruhig zu atmen. Das Kribbeln wanderte weiter, von ihren Brüsten über den Rippenbogen hinab über ihren Bauch am Nabel vorbei zu ihrer blanken Scham. Fast schon liebevoll ließ sie es mehrfach darüber gleiten. Caroline rang mit ihrer Empfindung zwischen angenehm erregendem Gefühl und dem feinen schneidenden Ziehen. Gerade dieses Gefühl schien dieses kleine Teil so entwaffnend zu machen, wobei sie inständig hoffte, dass Bianca nicht noch weitergehen würde.
„Sieh mir in die Augen“, herrschte Bianca sie an und packte mit der Hand an ihrer Hüfte fester zu. Ihre Blicke trafen sich und instinktiv wusste Caroline, was als Nächstes passieren würde. Langsam machte sich das Rad auf die Reise, um langsam, aber unaufhaltsam zwischen ihren Beinen zu verschwinden. Caroline sog scharf Luft zwischen den Zähnen ein, die sich immer tiefer in den Stock der Gerte krallten.
„Du sollst mich ansehen, hab ich gesagt!“ Wütend klatschte ihre Hand auf Carolines Hüfte, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen. Verzweifelt versuchte sie, Biancas Blick standzuhalten, während sie erneut mit ihren natürlichen Reflexen kämpfte. Mühsam zwang sie sich, ihre unter den Reizen und der Erregung zitternden Beine in Position zu halten. Für einen Augenblick glaubte sie sogar, ein Lächeln zu erkennen, das flüchtig über Biancas Gesicht huschte. In kurzen, schnellen Atemzügen, die hörbar durch ihre Zähne drangen, ertrug sie die lustvolle Marter.
Erleichtert spürte, wie sich irgendwann das Rad langsam zurückzog. Ungeniert fasste Bianca ihr zwischen die Beine, ohne den taxierenden Blick dabei von ihr zu nehmen. Jetzt lächelte sie offen, als die Finger durch die Nässe glitten und fühlten, was das kleine Rad dort angerichtet hatte. Caroline versuchte indessen, ihren Atem zu kontrollieren. Erst jetzt merkte sie, wie fest sie ihre Hände im Nacken gekrallt hatte.
„Das nächste“, sagte Bianca und ging dabei zum Wagen, „wird Dich nicht kitzeln.“ Kommentarlos hielt sie ihr zwei hölzerne Wäscheklammern vor die Nase. Caroline sah sie und wusste nicht, ob sie lachen sollte. Wäscheklammern, ein billiger Alltagsartikel aus Holz. Allerdings ahnte sie bereits, was Bianca damit vorhatte. Andererseits wirkten sie nach allem, was sie auf dem Wagen gesehen hatte, fast schon lächerlich.
Bianca bemerkte ihren Blick. „Du unterschätzt sie“, sagte sie belehrend, ohne die Miene zu verziehen. „Sie sind mit das Bösartigste auf diesem Wagen.“ Mit zwei Fingern zwirbelte sie sanft den eh schon stehenden harten Nippel ihrer linken Brust und führte die geöffnete Klammer heran. Caroline konnte den Kontakt bereits spüren.
„Sieh mir in die Augen!“ flüsterte sie in Vorfreude auf ihre Reaktion. Langsam schloss sich das Holz und packte immer mehr zu. Zuerst war es nur Druck, ein festes Umklammern der empfindlichen Spitze. Caroline atmete ruhig, es war zu ertragen. Sie dachte schon, das würde es gewesen sein. Dann setzte Bianca die zweite Klammer an der anderen Seite an und beobachtete.
Langsam veränderte sich alles. Was eben noch nur ein fester Druck gewesen war, wurde langsam ein Pochen. Ein tiefes, rhythmisches Brennen, das mit jedem Herzschlag wuchs und sich über die ganze Brust ausbreitete. Carolines Nippel standen unter dem Griff steil nach vorn, gereizt und hart. Und in ihrer Haltung mit den Händen im Nacken wölbte sich ihre Brust den Klammern entgegen, als wollte sie sich ihnen anbieten. Jeder Atemzug schob die Brust gegen den Schmerz und wurde zur Überwindung
„Spürst Du das?“, fragte Bianca. „Das ist ein Schmerz, der nicht aufhört. Er wird nicht stärker, aber er bleibt, egal was Du machst. Das ist seine Lektion. Du kannst ihn nicht wegatmen oder wegdenken. Du musst ihn ertragen.“
Caroline nickte gequält und so gut es ging.
Ertragen. Einfach ertragen.
Sie redete sich ein, dass es zu schaffen war. Dass es ja nur Holz war, nur Druck, nur ein wenig Pochen.
Caroline verstand sofort, wie falsch sie gelegen hatte, als Bianca die erste Klammer anstupste. Augenblicklich raste der von ihrem Nippel ausgestrahlte Schmerz durch ihre Brust. Bianca spielte mit den Klammern und beobachtete sie amüsiert. Abwechselnd stupste sie die Klammern an, nahm sie zwischen zwei Finger und drehte sie sachte. Nur ein wenig, aber das reichte bereits. Sie zog sanft an ihnen und ließ sie zurückschnellen.
Caroline presste ihre Zähne zusammen und versuchte, den Schmerz wegzuatmen, während ihre Hände sich ineinander verkrampften, um ihr irgendwie Halt zu geben.
Zufrieden sah Bianca, wie Carolines anfängliche Naivität verflogen war und sie mit ihrem Körper und den Empfindungen kämpfte. Zärtlich fing sie mit ihrem Finger die Träne auf, die begann, über ihre Wange zu laufen.
„Die Erste“, sagte sie schon fast mitfühlend. „Aber bestimmt nicht die letzte.“
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