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Chapter 2 by Mercadus Mercadus

What's next?

Erste Übung

Michelle stand im Pausenraum, das Blatt mit der Anleitung – „S.A.A.“ – in der Hand, als wäre es ein geheimer Code aus einer anderen Welt. Die Neonröhre surrte, die Uhr an der Wand tickte wie ein Metronom zur Spannung in ihrer Brust.

„Sie wollten mich sprechen?“, sagte sie, fast flüsternd. Herr Böhm stand am Fenster, drehte sich langsam um. Mitte fünfzig, schlank, unrasierter Schatten auf den Wangen, ein Lächeln, das irgendwo zwischen Vaterfigur und Zuhälter pendelte.

„Ah, ja… S.A.A.“, sagte er und deutete auf den Zettel, ohne ihn anzusehen. „Stahl war wieder gründlich.“

Michelle nickte. „Ich will’s… richtig machen. Damit keine Fehler passieren.“

Er lachte. Trocken. Kein Spott, eher sowas wie Anerkennung. „Fehler? Kind, das hier ist kein Mathekurs. Entweder du fühlst es. Oder du lässt es bleiben.“

Er setzte sich auf den Tisch. Beine breit, Haltung locker, Blick wach.

„Setz dich.“ Sie tat’s. Der Stuhl knarzte. Ihre Knie zitterten leicht. Ob vor Nervosität oder Vorfreude, konnte sie nicht sagen. „S.A.A. ist nichts, was man auswendig lernt“, sagte Böhm. „Es ist Präsenz. Nähe. Schweigen zwischen zwei Körpern, bei dem einer nichts mehr hat – außer Erinnerung. Du gibst ihnen die Erinnerung zurück. Verstehst du das?“ Michelle nickte langsam.

„Wenn du’s halbherzig machst, merken sie’s. Wenn du dich ekelst, ziehen sie sich zurück. Aber wenn du… da bist, wirklich da… dann passiert was. Nicht da unten. Hier.“ Er tippte sich gegen die Schläfe. „Und das ist mehr wert als jede Tablette.“

„Und… Sie haben das oft gemacht?“, fragte sie. „Ich? Ich hab’s erfunden, verdammt.“ Ein weiteres trockenes Lachen. „Nicht offiziell. Aber bevor sie’s S.A.A. nannten, nannten sie’s Böhm-Methode.“ Sein Blick ruhte auf ihr. Prüfend. Erwartungsvoll.

„Willst du’s lernen?“, fragte er leise.

Sie schluckte. Ihre Stimme war heiser.

„Deshalb bin ich hier.“ Ein Moment Stille. Zwischen Zettel, Neonlicht und schwitzender Haut. Zwei Menschen im Maschinenraum eines Systems, das fast vergessen hatte, was intime Berührung ist.

„Dann los, nix für Angsthasen hmm“, sagte Böhm. Michelle nickte, langsam, dachte an die vielen Situationen in der Kneipe, wo sie mit Karl-Heinz allein war. Böhm ging zur Tür, schloss sie leise. Kein Klicken, nur das endgültige Geräusch eines Riegels, der einrastet.

Er drehte sich um, lehnte sich an die Wand. Seine Augen waren ruhig, wach. Kein Funkeln. Kein Grinsen. Nur Präsenz. „Das hier bleibt unter uns“, sagte er. „Nicht weil es verboten ist. Sondern weil es sonst keiner versteht. Nimm es als ne Lehrstunde, wenn du's gut machst, kannst bleiben.“

Michelle nickte. Ihre Stimme hätte sie jetzt nicht gebraucht. Nur ihre Sinne.

Böhm griff in seinen Kittel, zog eine kleine Tube Gleitmittel heraus. Kein Etikett. Nur durchsichtig, funktional. Dann ein Tuch. Warm, aus der Thermobox, die sonst für Essenslieferungen genutzt wird.

„Hier“, sagte er, und drückte ihr das Tuch in die Hand. Ihre Finger versanken im feuchten Stoff, Dampf stieg auf, roch nach Lavendel und ein bisschen Klinik.

„Stell dir vor, du sitzt am Bett. Er liegt da. Nackt? Nein. Nur halb. Die Hose offen, die Würde – wie soll ich sagen – das kapierst du dann schon.“

Michelle lachte leise. Nicht aus Spott. Aus Erleichterung. Die Worte machten es seltsamerweise leichter.

Böhm zog seine Pflegerhose nach unten, seine BoxerShorts, haarige Beine, überall Haar. Sein Penis im dunklen Nest, unbeschnitten, großer Hodensack, Haare gestutzt, gebräunte Haut. Er setzte sich auf den Tisch, öffnet die Beine, legte sich das Handtuch auf den Schoß. Michelle schluckt, schockiert und fasziniert.

„Jetzt du. Zeig mir, ob du’s verstanden hast. Nicht weil ich’s will – sondern weil du’s willst.“ Ihre Hand zitterte leicht, als sie ihre Hand unter das Tuch schiebt. seine Hand legte sich auf ihren Arm, zog sie in die Richtung. Wärme zwischen ihnen. Keine Hast. Kein Anweisung. Nur Bewegung. Das Tuch rutschte zur Seite. Sie nahm sein Glied in ihre Hand, drückte, fühlte wie es sich füllte, wie es aufwecken, ihre Hand die Ursache, sie die Macht. Mit Thomas ja, aber hier mit diesem Böhm? das war fast schon irre. Sie ertrug es kaum, dieses Anschwellen und begann gleich hastig zu reiben.

„Heee langsam. Nicht mechanisch. Du bist kein Gerät. Du bist Mensch. Und er war auch mal einer.“ Sie nickte, ihre Finger führten das harte Fleisch. Verdammt wie schnell er steif war. Ihr Hirn raste, sie atmete tief durch die Nase.

Böhm lehnte sich zurück, ließ sie nun machen. Schnauzte ein kurzes "Hey hier spielt die Musik Kleine" als sie für einen Moment zögerte. Brachte sie auf Spur, nicht nachdenken, nicht überlegen. Michelle wichste den dicken Schwanz, presste ihre Schenkel wie einen Schraubstock, heftige Muschimassage. Und ihre Hand wie von selbst, den Schaft schön umfasst. Vorsichtig, sanft. Eine Geste, so alt wie Fürsorge selbst. Reinigen. Berühren. Wachrufen.

„Wenn du spürst, dass er reagiert – ein Atemzug mehr, ein leises Brummen – dann bleib bei ihm. Nicht zurückziehen. Nicht bewerten. Präsenz. Verstanden?“

Michelle schaute auf. Ihre Augen trafen seine. Kein Flackern. Nur dieses Gefühl von Nähe, das nichts will – und gerade deshalb so gefährlich ehrlich ist.

„Ich glaube, ich versteh's“, sagte sie.

Böhm lächelte. Zum ersten Mal nicht trocken. Fast stolz. "Dann lass mich nicht warten und mach fertig, spuck in deine Hand" verlangte er. Kein Widerspruch möglich, kein Aber. Sie greift nach dem Gleitgel aber Böhm ist schneller. Packt ihr Ohr, zog sie ran. Grunzt als er sieht wie sie die Lippen spitzt, Spucke freigibt, tropfen lässt, lange Speichelfäden auf seine Eichel treffen. Die Vorhaut mit einem saftig glitschigen Geräusch weiße flüssige Bläschen nass in ihre kleine Faust schiebt. Er kommt sofort als er sieht wie der Speichel seine Eichel trifft. Ein, zwei dicke Schübe treffen ihren Arm, ihren Oberschenkel, erschrocken zerrt sie die Vorhaut nach unten, dass Böhm keucht. Das Bändchen zum Zerreißen gespannt.

„Verdammt , du wirst gut sein.“ presste er heraus. Michelle atmete tief ein. Nicht wegen der Scham., sondern wegen der unbändigen Lust. Unvorstellbar, außerhalb all ihrer Vorstellungen was hier gerade ablief.

Michelle ein Mensch, der andere daran erinnerte, dass sie noch lebten. Unglaublich.

Böhm konnte sein Glück nicht fassen, den letzten Handjob hatte er von der alten Stahl, weil sie Sonderurlaub wollte.

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