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Chapter 62
by
Caranthyr
Wer hilft Martina?
Erkan verpasst Martina eine Gehirnwäsche
Mo, 07.08.2023, 16.00
Da sieht sie von weitem Erkan. 'Boah, Erkan, cool!' freut sie sich, steht vom Barhocker auf und läuft auf ihren hohen Schuhen klackernd los. Doch plötzlich erkennt sie, dass der sich gerade mit zwei ziemlich finster dreinschauenden schwarzen Männern unterhält. Gerade noch rechtzeitig legt sie eine Vollbremsung ein. Auf gar keinen Fall darf sie Erkan stören, bestimmt würde er wütend werden! Als Erkan sie sieht, bricht er das Gespräch abrupt ab und lächelt Martina herzlich zu. Er streckt seine Arme aus, und Martina zögert keine Sekunde. Klackernd läuft sie los und versinkt freudestrahlend in seinen starken Armen. Ein zärtlicher Kuss und sie vergisst ihr Dilemma und gleich dazu noch die ganze Welt.
Auf einmal setzt er den Kuss ab und hält wortlos die Hand auf. Seine Ausstrahlung wechselt von einem Moment auf den nächsten von Ich-liebe-dich-von-ganzem-Herzen zu Wenn-du-nicht-lieferst-werde-ich-sehr-böse. Erkans plötzlicher Stimmungswechsel verwirrt Martina vollkommen. "Ääääääh, achja, natürlich, das Geld" sagt sie und hat einen riesigen Kloß im Hals, weil sie nicht genug Geld bekommen hat. Zitternd gibt sie ihm den Zwanzig Euro Schein. Erkan zieht die Stirn in Falten und wedelt aufgebracht mit dem Geldschein vor ihren Augen. "Was ist daaaaas? Willst du mich verarschen?!? Du sollst mir jetzt fünfzig Euro geben, nicht zwanzig! Total **** stottert Martina "Tsch-tschuldigung, ich habs vermasselt, er hat mich verarscht. Ich versprechs dir, es kommt nicht mehr vor, eeehrlich!".
"Ich sehe, du hast einen guten Willen, Cassy, das ist das Entscheidende. Das nächste Mal kriegst du es hin, das weiß ich" sagt er und augenblicklich lockert sich sein versteinerter Gesichtsausdruck wieder und er schaut sie so richtig lieb an. Automatisch fühlt Martina sich auch gleich wieder viel wohler. Beinahe hätte sie in die Hosen gemacht, auch wenn sie gar keine an hat.
"Maja hat dir schon gesagt, dass du heute einen Tausender machst?". "Ja, hat sie" sagt Martina. Gerade will sie Erkan fragen, warum sie denn soooo viel abliefern muss, aber im letzten Moment fällt ihr ein, dass das wie Kritik klingen muss, und das hat Mohamed ihr ja streng verboten, darum hält sie die Klappe und schluckt es einfach.
Als hätte Erkan ihre Gedanken gelesen sagt er "Komm mit, ich rechne dir vor, wie ich auf diesen Betrag komme". Hand in Hand geht er mit ihr durch eine Nebentür mit der Aufschrift 'Nur für Personal'. In einem kleinen Büro setzt er sich an den Schreibtisch und weist Martina auf den freien Stuhl neben ihm. "Du musst wissen, Erkan hat dich von Reinhardt nur ausgeliehen, nicht gekauft. Er wird dich auch wieder abliefern, ihr beide , deine Freundin und du, ihr seid nur auf Zeit hier". Das freut Martina, sie hat sich schon Sorgen gemacht. Irgendwann sind ja auch die Sommerferien vorbei, und dann will sie natürlich wieder ins Internat.
"Kemal hat deinem Daddy Zwanzigtausend Euro gegeben, für jede von euch Zehntausend Euro. Und dieses Geld musst du hier abarbeiten. Martina macht große Augen, "Sooo viiiel??". Er sagt "Pass auf, ich rechne es dir vor". Mit einem Kugelschreiber kritzelt er eine Rechnung auf ein Blatt Papier:
Deine tägliche Forderung:
Gewinn für Kemal: 125
Gewinn für Erkan: 125
Ausgaben für Kleidung, Essen, etc: 150
Zimmermiete: 250
Miete Verrichtungszimmer: 180
830
Mehrwertsteuer 170
1000
Er reißt den Zettel vom Ringbuch und reicht ihn Martina. Die schaut sich die Rechnung ganz genau an. Sie scheint zu stimmen, da ist kein Fehler drin, auch wenn ihr diese horrenten Zahlen sehr hoch vorkommen. Dagegen protestieren würde sie natürlich niemals, dann würde Erkan bestimmt böse auf sie sein. "Steck das Blatt in deine Handtasche, dann weißt du genau, wofür du arbeitest." und Martina faltet das Blatt und steckt es ein. Er sagt "In meiner Rechnung wirst du übrigens keinen Posten für die Tilgung finden. Aber tilgen musst du, die Zehntausend Euro, die Kemal an Reinhardt für dich bezahlt hat wollen wir von dir zurückhaben, bis auf den letzten Cent. Wenn du also jemals wieder in dein geliebtes Internat und zu deinem Daddy zurückwillst musst du mir täglich was on top abliefern. Ist klar, oder? "Oooooooo" sagt Martina entsetzt. "Aber ich bekomme doch nur immer fünfzig Euro von denen" jammert sie.
Erkan lacht, "Ach was, neeeein". Grinsend sagt er "Mach mit denen so richtig versaute Dinge, dann zahlen die kräftig. Frag Maja, was du abziehen kannst, die wird dir alles erzählen." Martina hat keine Vorstellung davon, was genau Erkan mit den versauten Dingen meint, und das ist auch gut so, schließlich soll sie, so wie es üblich ist, Stück für Stück immer tiefer in die bodenlosen Perversionen des Rotlicht-Milieus einsinken. "OK, ich werde Maja fragen" sagt Martina. "Mach das".
Innerlich muss Erkan schallend lachen. Natürlich sind die Zahlen auf dieser Rechnung rein fiktiv, er hat sie sich einfach aus den Fingern gesaugt. Reinhardt hat auch nie irgendwelches Geld für die Mädchen gesehen und wird sie natürlich auch niemals wiedersehen, aber das wird Martina ganz sicher nicht von ihm erfahren. Für sie hält er die Angel hoch, damit sie schön motiviert ist, so richtig zu schuften. Schließlich haben Kemal und er am Mittag beim Frühstück die nächsten Jahre für Christiane und Martina geplant, und diese Pläne haben es in sich. Abgeben wollen sie die zwei Prachtstuten ganz sicher nicht. Für Erkan ist Martina kein Mensch, sondern ein Handelsgut, mit dem man richtig viel Geld verdienen und zugleich auch noch seinen Spaß haben kann - und den wird er sich nehmen, er wird seine hörige Privatnutte immer wenn er mal Bock auf sie hat so richtig tabulos flachlegen. Bei dem Gedanken daran, wie dieses Mädchen allmählich zur willenlosen Nutte mutiert jucken seine Eier so richtig. Oh ja, er wird sie im Laufe der nächsten sechs bis acht Jahre bis auf die Knochen aussaugen, und das beste ist, sie wird es noch nicht mal merken, was hier gespielt wird. Die leere Hülle, die dann noch von ihr übrig ist wird sich in aller Regel selber entsorgen.
"U-und w-was passiert, wenn ich n-nicht genug zusammenkratze?" stottert sie. "Ich BITTE dich! Mach, was ich dir sage, Cassy! Hör mal, unsere Regeln hier sind ganz einfach: Wir sind eine ****, alle miteinander. Kemal ist das Familienoberhaupt, sein Wort gilt, alle haben sich ihm zu fügen, auch ich. Und ich bin dein großer Bruder, mein Wort ist Gesetz für dich. Und wenn ich dir sage, dass du ein Paar Männern Spaß bereitest, dann tust du es ohne Wenn und Aber, ohne Vielleicht oder Ich-Weiß-Nicht. Oder bist du da vielleicht anderer Meinung??" "Sorry, ich wollte dich nicht kritisieren, ich mach doch was du sagst, ehrlich." sagt Martina ängstlich. Er öffnet eine Schublade und zieht ein Foto heraus. "Vielleicht motiviert dich dieses Foto von Andromeda, sie kam einst frisch aus Rumänien in unser Haus, ist schon ein paar Jahre her. Ihr Freund hat sie bei uns arbeiten lassen, aber sie hörte einfach nicht auf sein Wort, sie kam auch nicht auf touren hier. Zuerst hat er es bei ihr mit Gut-Zureden versucht, aber als das nichts nützte musste er natürlich ein wenig... Überzeugungsarbeit leisten, ist ja verständlich, oder? Hier, schau mal.". Er reicht ihr das Foto. Auf dem Bild ist ein ganz ganz schlimm zugerichtetes verheultes braunlockiges Mädchengesicht zu erkennen, die Augen sind total geschwollen und blutunterlaufen, die Nase gebrochen, einige Zähne fehlen, Blut rinnt aus dem Mund, überall sind blaue Flecken zu sehen. Geschockt reißt Martina die Augen auf und schlägt die Hände vors Gesicht. "Behalte es. Dann weißt du immer, dass du nicht wie Andromeda aussehen willst, das willst du doch nicht, oder?" Martina schaut ihn mit ganz großen Augen an und schüttelt hektisch den Kopf. Nein, das will sie ganz sicher nicht. Welch schreckliches Leid dieses Mädchen auf dem Foto gehabt haben muss! Mit bleichem Gesicht verstaut Martina das Foto in ihrer Handtasche.
Jetzt ist Martina kurz vorm Heulen. Erkan weiß, dass seine Botschaft bei ihr eingeschlagen hat wie eine Bombe. Nun gilt es, sie wieder zurückzuholen und schließlich auf Linie zu trimmen.
Er klopft auf seine Schenkel und lächelt sie ganz lieb an - und Martina schlüpft drauf. Mit seiner hauchzart schmelzenden Stimme säuselt er ihr ins Ohr. "Hey hey hey Liebes... Kopf hoch, das passiert doch DIR nicht. Du wirst sehen, in null Komma nichts hast du den Tausender zusammen, und dann hast du frei bis zum nächsten Tag. Ich glaub an dich, weil ich weiß, dass du es drauf hast." Martina nickt und freut sich, dass er an sie glaubt, obgleich sie selber dies nicht unbedingt tut. Er schaut ihr mit seinem wärmsten blick endlos tief in die Augen und stimmt sie zum Kampf ein. "Mach die Typen verrückt, das wird dir Spaß machen! Du bist so wahnsinnig schön, die Kerle brauchen dich nur anzusehen und spritzen fast von allein ab. Genieß es, tauch ein in die Glamourwelt, hier bist du frei von allen Sorgen! Verdreh den wandelnden Schwänzen da draußen ihre Köpfe, das machst du mit Leichtigkeit! Du wirst denen irre Summen aussaugen!"
Martina nickt nun noch heftiger als zuvor. "Ja Erkan, ich wills dir zeigen" sagt sie entschlossen. "Jaaa meine wunderschöne Cassy. Du bist MEIN Mädchen, du gehörst MIR, NUR MIR. Ich bin für dich alles, die ganze Welt. Auf gehts, zeig mir jetzt, dass du meine ganz Große bist. Melk die Typen mit deiner süßen Pussy, mach sie scharf! Ich liebe dich, Cassy!" "Ich liebe dich auch" sagt sie und wieder küsst er sie ganz ganz tief und innig und sie genießt es und wird ganz weich. Und jetzt weiß sie genau, dass sie heute diese tausend Euro auf jeden Fall verdienen wird, da kann kommen was will! Sie WILL sein Mädchen sein und sie WILL, dass er sie liebt, dafür wird sie ALLES tun! ALLES!
Erkan reibt sich in Gedanken die Hände. 'Ha!! Dich hab ich getrimmt! Jetzt bist du mir hörig!'
Was macht Martina jetzt?
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Die Klassenfahrt zur Reeperbahn
Eine Mädchenklasse landet statt im Hotel in einem Bordell
Eine Mädchenklasse landet auf der Klassenfahrt in einem Bordell auf der Reeperbahn.
Updated on Jun 2, 2026
by Callisto
Created on Dec 20, 2001
by MACC
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