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Chapter 25 by Baranda

Was wünscht sich Jan?

Er will Paula bei ihrem Frauwerden unterstützen

"Nun. Da ist dieses Mädchen, Paula.", beginnt Jan und stellt die ersehnte Verbindung zu Paula her. "Bis vor etwa 2 Wochen hatten alle, auch sie selbst, geglaubt sie sei ein normaler Junge namens Paul. Doch dann hat sich herausgestellt, dass ihr Vater die ganzen Jahre ihr wahres Geschlecht verheimlicht hat. Nun hat sich Paula aber dafür entschieden ganz offen als Mädchen zu leben. Doch seit ihrem Coming-out wird sie von viele unserer Mitschüler gemobbt, wodrunter sie offensichtlich sehr leidet."

"Mhhh. Traurige Geschichte.", antworte ich mit gespieltem Mitgefühl. In Wahrheit ist es genau dies, was mein Dasein als Dschinn mit Schadenfreude erfüllt. "Und was kann ich da machen?"

"Nun, bis zu ihrem Coming-out war Paul mein bester Freund. Wir haben uns alles erzählt und einander vertraut."

Ich mache geschwind einen etwas tieferen Check und bemerke etwas, das ein Problem darstellen könnte: früher, als Jan und Paul ihre Sexualität entdeckten, trafen sie sich regelmäßig zum gemeinsamen Pornogucken und Masturbieren. Zum Glück scheint sich Jan bislang nicht daran erinnert zu haben, sonst hätte er gewusst, dass Paulas Geschichte nicht stimmen konnte.

"Doch seitdem meidet sie mich und reagiert nicht auf meine Nachrichten und geht mir aus dem Weg. Aber ich will immer noch ihr Freund sein und sie bei allem Unterstützen und helfen."

"Das ist aber ganz toll von dir. Du bist ein echter Freund.", bestätige ich ihn, damit er nicht auf irgendwelche falschen Gedanken kommt und doch noch etwas bemerkt.

"Daher wünsche ich mir, dass ich sie bei ihrer Selbstfindung als Mädchen bzw. als Frau unterstützen kann."

Bingo! Steilvorlage!

"Gewährt.", sage ich mit einem freundlichen Lächeln.

"Wie? Gewährt? Einfach so?", wundert sich Jan.

"Ja, einfach so.", antworte ich.

"Ohne groß Piff und Paff und Rauchwolke?"

"Ich kann es gerne mit Special effects untermalen, aber eigentlich war es das schon."

"Ok..."

"Hast du einen weiteren Wunsch, Meister?"

"Nein, im Moment nicht.", antwortet Jan.

"Dann ziehe ich mich für den Moment zurück." Ich entmaterialisiere mich und verschwinde samt der Rauchwolke in meiner Wunderlampe, damit ich in meiner Kristallkugel sehen kann, wie sich alles entfaltet.

Wie wurde der Wunsch erfüllt?

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