Chapter 19 by Baranda
Was wünscht sich Marie für ihren Bruder?
Er soll ein süßes, schüchternes, einfältige Mädchen sein.
"Ich wünsche mir, dass mein Bruder ein süßes, schüchternes, einfältiges Mädchen ist."
"Gewährt!" Mit einem Puff hülle ich Ben in eine kurzlebige Rauchwolke, nur genug, als dass er für einen Moment nicht sichtbar ist.
Als Ben aus der Rauchwolke auftaucht, steht nicht mehr der in leicht-feminine Junge da, sondern ein zierliches, Mädchen. Blondes Haar fällt ihr bis zum Kinn und umrahmt ein schmales, hübsches Gesicht. Der schmale Körper wird von einem rose-farbenen Samtkleid umhüllt, welches die schmalen Schultern des Mädchens zeigt und dessen kurzen Ärmel nur wenige Zentimeter der Oberarme bedecken. Außerdem zeigen zwei kleine Rundungen auf der Brust an, dass das Mädchen kleine Brüste hat. Die langen, schlanken Beine enden in zwei pink-silbernen Sandalen mit Riemen halb ihre zierlichen Waden hoch und 7 cm Absätzen. Eine mehrlagige Silberkette hängt um den schlanken Hals des Mädchens, während um ihr rechtes Handgelenk ein goldener Armreif prangert. Das Make-up ist leicht und eher subtil, das auffälligste sind die leicht-pink-lackierten Fuß- und Fingernägel. Neben ihren Füßen liegt eine pinkfarbene Handtasche.

"Ben?" Fragt Marie ungläubig.
"Ja?" Antwortet das Mädchen mit einer leisen, hellen Stimme, die zu ihrem zärtlichen Äußeren passt.
"Du siehst aus wie ein Mädchen."
Ben guckt etwas an sich runter und errötet verlegen. "Ja, ich sehe aus wie ein Mädchen." Es scheint ihm sichtlich peinlich zu sein.
"Bist du auch wirklich eins?" Marie geht zu ihrem Bruder und fasst ihr ungeniert an die kleinen Brüste.
"Hey! Wo fasst du hin?" Ben dreht sich weg und verschränkt seine Arme vor seiner Brust. Sein Gesicht ist noch röter geworden.
Marie guckt erstaunt auf ihre Hände. "Das fühlt sich wirklich an wie Brüste." Sie blickt wieder auf ihren Bruder. "Und was ist mit ..."
"Mit was?" Fragt dieser verlegen.
"Mit deinen ... du weißt schon."
Bens Gesicht läuft richtig rot an.
"Komm schon. Ich bin deine große Schwester. Es gibt nichts, bei dem du dich vor mir schämen musst."
Ben blickt etwas umher, dann zeigt sich leichte Entschlossenheit auf seinem Gesicht. "Na gut." Er nimmt die Hände von seiner Brust und hebt langsam den kurzen Rock seines Kleids an, bis sein blassrosa Höschen zu sehen ist. Währenddessen errötet sein Gesicht wieder.
"Oh mein Gott! Du bist ja total flach." Stellt Marie fest.
"Und das heißt?"
"Das du wirklich ein Mädchen bist."
"Aber ich will kein Mädchen sein."
Marie geht auf ihren Bruder zu und platziert ihre Hände achte auf seinen Schultern. "Das ist nicht um darüber traurig zu sein." Sie versucht ihren Bruder zu trösten. "Du bist so ein süßes Mädchen. Es wäre echt schade, wenn du das so einfach aufgibst."
"Wenn du das sagst, Schwester." Ben lässt sich leicht davon überzeugen, dass es nichts Schlechtes ist, dass er nun ein Mädchen ist.
Plötzlich klingelt es an der Haustür.
"Das müssen meine Freunde sein." Stellt Ben fest und errötet erneut.
"Ist es schlimm, wenn du mit deinen Freunden als Mädchen in den Club gehst?"
"Ich denke nein, oder?" Ben blickt fragend seine Schwester an.
"Dann geh schon runter und lass deine Freunde nicht so lange auf dich warten." Marie drückt ihrem Bruder dessen Handtasche in die Hand. "Du bist so ein süßes Mädchen. Es wäre schade, wenn du dich nicht mit deinen Freunden vergnügen würdest."
"Was für eine Vergnügung?" Fragt Ben verlegen.
"Na, tanzen, unterhalten, Spaß haben halt."
"Ok, dann geh ich mal runter." Mit kleinen Schritten verlässt Ben das Zimmer seiner Schwester.
Durch das Fenster sieht Marie, wie Bens Freunde total erstaunt sind, als sie ihren Freund sehen. Dann fassen sie sich aber ein Herz und begleiten ihn zu einem wartenden Taxi, wobei sie sich nicht sicher sind, ob sie den Arm um Bens zierliche Schulter legen sollen, oder nicht.
"Ich frag mich, wie weit er sich drängen lässt." Sie dreht sich zu mir um. "Meinst du es bleibt bei Händchenhalten und Knutschen? Oder wird er sie mit seinen kleinen Brüstchen spielen lassen?"
"Wenn du es wünscht, dann kann ich es dir zeigen." Antworte ich ebenfalls neugierig. "Kostet dich nur einen Wunsch."
Wendet Marie ihren zweiten Wunsch auf, um die Zukunft ihres Bruders zu sehen?
- No further chapters
- Add a new chapter
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Der Flaschengeist
Ein perverser Dschinn treibt seine Spielchen mit den Menschen
Ein Dschinn ist dazu verpflichtet, jedem Finder seiner Wunderlampe drei Wünsche zu erfüllen – und er genießt es, dabei das Leben seiner neuen Meister vollkommen auf den Kopf zu stellen.
Updated on Jan 2, 2026
by Redboom
Created on Nov 19, 2020
by Redboom
Comments moved below the chapter.
Jump to comments
Comments