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Chapter 19 by Redboom Redboom

Wie erfüllt der Dschinn den zweiten Wunsch?

Er macht ihn zum beliebtesten Mädchen.

„Ein edler Wunsch!“ rufe ich, schnippe mit den Fingern, und ein Funkenregen erfüllt den Raum. „Es sei gewährt!“ Unsichtbare Fäden meiner Magie weben sich um ihn, und vor meinen Augen verwandelt sich Gustav. Seine fettigen Haare werden zu seidigen, schulterlangen Locken, goldblond und glänzend. Seine pickelige Haut wird makellos, seine Brille verschwindet, enthüllt strahlende blaue Augen. Sein Körper formt sich zu weichen Kurven, eine schmale Taille, volle Lippen – er ist ein wunderschönes Mädchen, wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Ich beiße mir auf die Zunge, um nicht laut zu lachen.

Gustav keucht, starrt an sich herab, seine Hände tasten über die ungewohnten Rundungen. „Was… was hast du gemacht?!“ schreit er, seine Stimme nun hell und melodisch. „Ich bin ein Mädchen! Das wollte ich nicht!“

Ich hebe die Hände, ein Bild der Unschuld. „Oh, mein Meister, du sagtest ‘der beliebteste Schüler’! Mädchen sind doch oft die beliebtesten, oder nicht? Das generische Maskulinum, weißt du – eine sprachliche Falle!“ Ich zwinkere, während er vor Wut bebt. „Du hast deinen Wunsch bekommen. Niemand spricht über die Sauna, und als dieses bezaubernde Geschöpf wirst du die Schule beherrschen!“

Gustav ballt die Fäuste, seine neuen Locken wippen. „Das ist Betrug! Mach mich wieder zu einem Jungen! Sofort!“

Ich grinse, meine Zähne blitzen. „Wie du wünschst, mein Meister.“ Ein weiteres Schnippen, ein weiterer Funkenregen. Die Magie fließt, aber ich lasse sie tanzen, wie es mir gefällt. Gustavs Körper verändert sich kaum – die Brüste bleiben, die Kurven, das zarte Gesicht. Doch zwischen seinen Beinen… nun, ich erfülle den Wunsch auf meine Weise. Er ist nun ein Junge, technisch gesehen, aber mit dem Äußeren eines Mädchens – ein Transgender, gefangen in meiner boshaften Interpretation.

Gustav schreit auf, seine Hände greifen in seinen Schritt. „Was ist das?! Du… du hast mich wieder reingelegt!“

Ich breche in schallendes Gelächter aus, der Raum erzittert unter meiner Stimme. „Drei Wünsche, mein Junge, und alle erfüllt!“ Ich verbeuge mich spöttisch, der Rauch um mich herum wirbelt schneller. „Leb wohl, Gustav – möge dein neues Leben… unterhaltsam sein!“ Mit einem letzten Kichern löse ich mich auf, ziehe mich in die Lampe zurück. In ihrer Enge schwebe ich zu meiner Kristallkugel, bereit, den nächsten Narren zu beobachten. Die Lampe erzittert, ein leises Summen erfüllt die Luft, und sie teleportiert sich an einen neuen Ort, irgendwo in der Welt, wo ein neues Opfer wartet.


Gustav Bergmann vom gewöhnliche Nerd zum beliebtesten Mädchen.

Am nächsten Morgen stand Gustav vor seinem Kleiderschrank, entschlossen, sich in weite, unauffällige Kleidung zu hüllen, um seinen neuen, femininen Körper zu verbergen. Er griff nach einer alten Jogginghose und einem verwaschenen Kapuzenpullover, doch eine seltsame Macht hielt seine Hände zurück. Es war, als ob eine unsichtbare Kraft seine Bewegungen lenkte. Zu seinem Entsetzen zog er stattdessen einen engen Minirock, ein figurbetontes Top und glänzende Absatzschuhe heraus. Sein Herz raste, während er versuchte, sich zu widersetzen, doch sein Körper gehorchte ihm nicht. „Das beliebteste Mädchen muss auf sein Äußeres achten“, flüsterte eine Stimme in seinem Kopf, die verdächtig nach dem spöttischen Lachen des Dschinn klang.

Wie geht es weiter?

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