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Chapter 34 by Redboom Redboom

Wie erfüllt der Dschinn den Wunsch?

Er macht auch Marie zum Skatergirl.

„Dein Wunsch sei dir gewährt.“

„Was passiert mit mir?“ fragt Marie. Auch sie verwandelt sich in ein Skatergirl.

„Hey, was soll das? Ich verstehe gar nicht mehr.“ meint Emma.

„Also… Marie wünschte sich du wärst wie sie, aber dein Schutzzauber spiegelte es zu ihr zurück, so dass sie jetzt wie du ist.“

„Aber das macht doch gar keinen Sinn. Müsste nicht dasselbe passieren, wie beim letzten Mal?!?“

„Äääähhh… nun, dieses Mal hat sich Marie etwas gewünscht, was du nicht wolltest, also hat sie es verursacht…. OK Ok, ich habe geschummelt, ich gebe es zu. Aber wer möchte schon zwei Nerdgirls, wenn er auch zwei heiße Skatergirls haben kann?“

„Aber das ist nicht fair.“

„Ich versuch es mir zu merken fürs nächstes Mal...So die drei Wünsche sind alle aufgebraucht. Tschüss, Mädels.“

Ich entmaterialisiere mich und verschwinde in meiner Wunderlampe, um einen Blick in die Kristallkugel zu werfen.


Emma Schmidt, die Tochter von Sabine und Thomas. Früher war sie ein schüchternes Mädchen, dann eine Domina und nun ist sie ein Skatergirl, welches die Schule schwänzt und mit zwielichtigen Typen im Park abhängt und weiche **** konsumiert.

Emma war cool. Sie hatte blondes, langes Haar, und war von zierlicher Gestalt. Was ihr jedoch an Kraft fehlte, machte sie mit ihrer Behändigkeit weg. Sie war eine Skaterin, eine Athletin der Straße.

Dicke Schweißperlen hatten sich auf ihrer leicht gebräunten Haut gebildet. Das Mädchen trug neben Knie- und Ellbogenschützer, noch rote Hotpants und ein weit geschnittenes Skatershirt, unter dem man ihren Sport BH sehen konnte.

Gewandt glitt sie mit ihrem Skateboard über das Geländer einer Treppe. Ihr Board hatte den Rand des Aluminiumgeländers erreicht und schwebte darüber hinaus. Physik in der Schule interessiert sie nicht, hier jedoch praktizierte sie diese Live. Fallbeschleunigung, Trägheitssatz, Reibung, all diese Dinge beachtete sie nun intuitiv, während ihr Skateboard durch die Luft schwebte. Die Kunststoffrollen berührten den Asphaltboden und Emma glitt weiter.

Sie war in Eile, hatte keine Zeit zu verlieren. Ihr Fuß beschleunigte das Board weiter. Den Passanten auf dem Platz wich sie geschickt aus.

„Pass doch auf!“ rief ein Mann von Mitte fünfzig in ihre Richtung.

„Fick dich, Alter“ war ihre knappe Antwort, bevor er außer Hörweite war.

Endlich kam sie am Ziel, dem Stadtpark an. Ihr neue Gang wartete schon auf sie. Heute sollte sie in ihren Kreis aufgenommen werden. Emma musste sich nur noch dem Aufnahmeritual unterstellen.

Was ist das Aufnahmeritual?

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