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Chapter 26
by
Redboom
Wie erfüllt der Dschinn Maries dritten und letzten Wunsch?
Er lässt die Erde von einem riesigen Monster angreifen.
„Dein Wunsch sei dir gewährt!“
Und damit entmaterialisiere ich mich und verschwinde in meiner Wunderlampe, um einen Blick in die Kristallkugel zu werfen.
Marie Fischer war ein nerdiges Mädchen und Emmas ehemals beste Freundin. Früher war sie Einserschülerin, jetzt ist sie eine heiße Superheldin.
Wie aus dem Nichts brach es über die Menschheit herein. Ein gewaltiges Wesen aus dem All, mehr als 6 Meter groß, mit schwarzer reptilienartiger Haut, scharfen Krallen und Zähnen griff es die Stadt, in der Marie lebte, an.
Superheldin Marie war sofort zu stelle und kämpfte Tapfer gegen das riesige furchteinflößende Monster. Die verängstigen Menschen versteckten sich in den Häusern und hofften auf ein Wunder. Einige Mutige schauten am Fenster und beobachten den ungleichen Kampf oder filmten ihn gar mit ihrem Smartphone.
Eine Klaue des Monsters schlug nach hier. Marie ließ sich im letzten Moment zurück fallen, und rettete so ihr Leben. Doch das Monster erwischte ihr Superheldenkostüm und zerriss es mit einem Streich.
Nackt, wie die Natur sie schuf(bzw. unser Dschinn), stand sie auf der Straße. Die Bestie näherte sich dem Mädchen langsam. Es machte keine Anstalten ihr Leben schnell zu beenden. Marie hoffte, dies als Chance nutzen zu können.
Seine Klauen griffen nach ihrem Körper und quetschten ihn gegen die Häuserwand. Leicht hätte das Monster sie zerdrücken können, doch das Spiel machte ihm Spaß.
Marie blieb für einen Moment die Luft weg, in einem Akt der Verzweiflung schlug sie auf das Monster ein und traf es am Auge. Getroffen brüllte die Bestie auf und ließ Marie für einen Augenblick los.
Dann hatte das Monster sich jedoch schon wieder unter Kontrolle. Es holte mit seiner rechten Klaue aus und packte sie frontal. Die Wucht seines Hiebs nagelte ihren nackten Leib förmlich auf die Straße. Ihr Kopf und Hals ragten zwischen zwei gewaltigen Krallen hervor, die sich tief in den Beton gegraben hatten.
Marie rang nach Luft. Sterne funkelten um ihre Augen. Das war das Ende, dachte sie. Sie wollte schreien, doch sie konnte nicht. Keine Luft war mehr in ihren Lungen verblieben. Tränen bildeten sich in ihren Augen, als leiser Ausdruck ihrer Trauer. Sie spürte den heißen Atem des Monsters bevor die Dunkelheit ihren Geist fortriss.
Das Monster schnupperte an dem Menschenmädchen. Ihr weiblicher Duft stieg in seine Nase mit unglaublicher Intensität. Es war ein anziehender Duft. Der Duft einer hoch fruchtbaren Frau. Das Wasser lief ihm im Mund zusammen.
Was macht das Monster?
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Der Flaschengeist
Ein perverser Dschinn treibt seine Spielchen mit den Menschen
Ein Dschinn ist dazu verpflichtet, jedem Finder seiner Wunderlampe drei Wünsche zu erfüllen – und er genießt es, dabei das Leben seiner neuen Meister vollkommen auf den Kopf zu stellen.
Updated on Jan 2, 2026
by Redboom
Created on Nov 19, 2020
by Redboom
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