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Er ist noch nicht fertig

Chapter 8 by Meister U Meister U

Betty lag da, ihre Lider schwer, ihr Körper noch zitternd von der ersten Welle, die ihn durchflutet hatte. Die Kerzen flackerten, und durch den Schleier ihrer Erschöpfung sah sie Lukas' Gesicht über sich – seine großen, grünen Augen, die sie mit einer Mischung aus Zärtlichkeit und Entschlossenheit ansahen. Sie spürte seine Hand noch zwischen ihren Beinen, aber sie bewegte sich nicht mehr. Stattdessen richtete er sich auf.

"Lukas...", flüsterte sie, aber er schüttelte nur den Kopf, ein kleines, fast scheues Lächeln auf seinen Lippen.

"Du hast gesagt, ich soll dich richtig durchficken", sagte er leise, und seine Stimme war ruhiger, fester, als sie es je bei ihm gehört hatte. "Ich bin noch nicht fertig mit dir."

Er zog sich von ihr zurück, ließ seine Finger aus ihrer feuchten Wärme gleiten, und Betty spürte einen leichten Schauer der Leere. Sie sah ihm zu, wie er sich abmühte, sich selber nackt zu machen. Gar nicht so einfach im engen Bett unter der Decke. Seine Haut war blass im Kerzenlicht, übersät mit Sommersprossen, die sich über seinen gesamten Körper zogen, und sein Brustkorb hob und senkte sich mit jedem Atemzug. Er war nicht muskulös, nicht der Typ, den die Mädchen normalerweise begehrten – aber er war ihr Typ. Er war Lukas.

Als er sich auf sie legte, spürte sie seine Wärme, das Gewicht seines Körpers auf ihr, das sich vertraut und sicher anfühlte. Er stützte sich auf seine Arme, sein Gesicht dicht über ihrem, und seine grünen Augen bohrten sich in ihre.

"Darf ich?", flüsterte er, und Betty nickte, ohne zu zögern.

Seine Hand wanderte wieder zwischen ihre Beine, aber dieses Mal war es anders. Dieses Mal war es nicht die sanfte Berührung, die sie kannte. Dieses Mal war es etwas Entschlosseneres, etwas, das sie noch nicht von ihm kannte. Er drückte einen Finger in sie hinein, langsam, vorsichtig, und Betty spürte, wie er in ihre feuchte Wärme eindrang. Es war nicht viel, nur ein einziger Finger, aber er war da, tief in ihr, und sie spürte ihn deutlich.

Lukas begann sich zu bewegen – sein Körper machte Fickbewegungen, sein Becken stieß gegen ihre Hüften, als ob er wirklich in sie eindringen würde. Betty spürte sein Bein gegen ihres, seine Hüfte, die sich in einem Rhythmus hob und senkte, der sie fast glauben ließ, er hätte einen Penis. Aber sie spürte nur seinen Finger, der sich in ihr bewegte, sanft und gleichmäßig. Es war nicht viel, kaum zu spüren, als die anderen Empfindungen, die von seinem Körper ausgingen. Sie biss sich auf die Lippe. Es war nicht unbefriedigend, aber es war auch nicht das, was sie wollte – nicht das, was sie brauchte.

Dann spürte sie, wie ein zweiter Finger hinzukam.

Lukas' Finger glitten nebeneinander in sie, und Bettys Augen weiteten sich leicht. Der Druck war intensiver, die Dehnung spürbarer. Seine Bewegungen wurden langsamer, fast zögerlich, als ob er ihre Reaktion testen würde. Sie hob ihre Hüften leicht an, drängte sich entgegen, und er nahm die Einladung an. Sein Körper bewegte sich weiter, Becken gegen Becken, während seine zwei Finger in einem gleichmäßigen Takt in sie eindrangen.

"Dreh dich zu mir", flüsterte er, und Betty gehorchte, drehte ihren Kopf, bis sie sein Gesicht sehen konnte. Seine grünen Augen waren dunkel vor Konzentration, aber da war auch etwas anderes – etwas, das sie nie bei ihm gesehen hatte. Kontrolle.

Ein dritter Finger.

Betty riss die Augen auf, als er in sie eindrang. Das war zu viel, dachte sie, das war zu weit. Sie spürte, wie ihre Wände sich dehnten, sich an die neue Fülle anpassten, und ein scharfer, fast stechender Schmerz fuhr durch ihren Unterleib. Sie presste die Zähne zusammen, ihre Finger krallten sich in seine Schultern.

Lukas hielt inne, sein Gesicht über ihrem, seine Augen voller Fragezeichen. "Ist es zu viel?"

Betty schüttelte den Kopf, auch wenn ihr Körper für einen Moment rebelliert hatte. "Nein", flüsterte sie, und ihre Stimme war heiser. "Mach weiter. Bitte."

Seine Finger begannen sich wieder zu bewegen, langsamer diesmal, aber intensiver. Sie spürte jeden Zentimeter, jede leichte Drehung, die er mit seinen Fingern machte. Sein Daumen, der gegen ihren Kitzler drückte, während seine anderen Finger in sie eindrangen, und sie spürte, wie sich die Empfindungen vermischten – der scharfe Schmerz der Dehnung und die süße, fast überwältigende Welle der Lust, die sich langsam in ihr aufbaute.

Ihr Atem wurde flacher, ihre Brüste hoben und senkten sich im Rhythmus seiner Bewegungen. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich ganz auf das Gefühl: die drei Finger in ihr, die sich langsam drehten, die ihre Wände dehnten, während sein Daumen unermüdlich an ihrem Kitzler kreiste. Es war zu viel und genau das Richtige zugleich. Ihr Körper zitterte unter ihm, ihre Hüften hoben sich ihm entgegen.

Und dann, als sie dachte, es könnte nicht intensiver werden, spürte sie, wie er vier Finger in sie hineinpresste.

Betty stöhnte laut auf – nicht vor Schmerz, sondern vor der puren, ungefilterten Fülle, die sie überflutete. Vier Finger. Seine ganze Hand war fast in ihr, und sie spürte jede einzelne Bewegung, jede kleine Drehung, die er mit seinen Fingern machte. Es war, als ob ihr Körper kein Limit mehr hätte, als ob jede Grenze, die sie gekannt hatte, in diesem Moment zerschmolz.

"Lukas...", keuchte sie, und ihre Stimme war ein gebrochener Laut, der weder Bitte noch Befehl war.

Seine Finger bewegten sich jetzt schneller, tiefer, und sein Körper über ihr machte die gleichen Fickbewegungen, Becken gegen Becken, als ob er wirklich in sie eindringen würde. Sie spürte jeden Stoß, der gegen ihren Kitzler drückte, während seine Finger in ihr kreisten, ihre Wände dehnten und massierten. Es war ein Gefühl, das sie nie zuvor erlebt hatte – ein Gefühl, das so intensiv war, dass es fast unerträglich wurde.

Schmerz und Lust vermischten sich zu einer einzigen, pulsierenden Welle, die ihren Körper von innen heraus zu verschlingen schien. Jeder Stoß, den sein Körper machte, drückte seine Finger tiefer in sie, und jeder Druck gegen ihren Kitzler trieb sie höher, immer höher, bis sie dachte, sie würde zerspringen.

Ihre Hände fanden seinen Nacken, zogen ihn zu sich heran, und sie küsste ihn – wild, hungrig, ohne Rücksicht auf die anderen, die sie beobachteten. Seine Finger in ihr, sein Körper über ihr, sein Mund auf ihrem – alles verschmolz zu einem einzigen Gefühl aus Intensität und Verlangen.

Und dann, in einem Moment, der plötzlich und unvermeidlich war, spürte sie, wie die zweite Welle sie erfasste. Sie kam mit einem Schrei, der halb erstickt war durch seinen Kuss, und ihr Körper bäumte sich unter ihm auf. Ihre Wände zogen sich um seine Finger zusammen, und sie spürte, wie sie ihn umschloss, wie sie ihn festhielt, als ob sie ihn nie wieder loslassen wollte.

Lukas hielt sie fest, seine Finger noch immer tief in ihr, bis die letzten Wellen ihrer Erregung verebbten und ihr Körper erschlafft auf der Matratze liegen blieb. Er zog seine Finger langsam heraus, und Betty spürte eine seltsame Leere, die sich in ihr ausbreitete – nicht unangenehm, aber da.

Er legte sich neben sie, zog sie in seine Arme, und sie spürte sein Herz gegen ihre Brust schlagen – schnell, wild, genauso wie ihres.

"War das gut?", flüsterte er, und seine Stimme war leise, fast verlegen.

Betty lachte leise, ein klangvolles, müdes Lachen, das in dem Kerzenlicht erstaunlich warm klang. "Oh ha", sagte sie. "Das war richtig gut."

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