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Chapter 63
by
Redboom
Wie geht es weiter?
Ellie trifft Freunde.
Nachdem sie die Kasse im Unterwäschegeschäft passiert hatten, verließen Leon und Ellie den Laden. Leon hielt die kleine Einkaufstüte mit seinen neuen BHs und Slips fest umklammert, sein Gesicht immer noch warm von der peinlichen Situation. Ellie hingegen schien völlig unbeschwert, hüpfte fast neben ihm her, als sie durch die belebten Gänge des Einkaufszentrums schlenderten.
Plötzlich blieb Ellie stehen, ihre Augen leuchteten auf. „Oh, sieh mal, wer da ist!“ rief sie. Zwei Jungs, so um die 16-18, mit lässigen Klamotten und selbstbewusstem Grinsen, kamen auf sie zu. Es war offensichtlich, dass Ellie sie kannte – und zwar mehr als nur flüchtig. Sie umarmte beide herzlich, lachte laut und planten den restlichen Nachmittag zusammen. Leon stand verlegen daneben, den Blick gesenkt, und hoffte, unsichtbar zu bleiben.
Einer der Jungs, ein Typ mit zerzausten braunen Haaren, musterte Leon neugierig. „Hey, Ellie, ist das deine hübsche Freundin? Will sie mitkommen?“ Er zwinkerte Leon zu, was diesen sofort erröten ließ. Ellie drehte sich zu ihm um, ein breites Grinsen im Gesicht. „Na, Lust mitzukommen? Die Jungs wissen, wie man Spaß hat.“
Leon schüttelte hastig den Kopf, seine Kehle war wie zugeschnürt. „Äh, nein, danke. Ich... ich muss nach Hause“, stammelte er. Ellie zuckte nur mit den Schultern, ihre Aufmerksamkeit schon wieder bei den Jungs. „Okay, aber nimm meine Handtasche mit, ja? Ich will die nicht die ganze Zeit mitschleppen.“ Sie drückte ihm ihre grellpinke Handtasche in die Arme, ohne eine Antwort abzuwarten, und hakte sich bei den beiden Jungs unter. Als sie weggingen, hörte Leon noch, wie einer der Jungs – der mit einer Baseballkappe – lachte und sagte: „Wir müssen noch Kondome kaufen?“ Ellie kicherte laut. „Wie, hast du Angst, dass ich schwanger werde?“ Ihr Kichern hallte durch den Gang, während sie mit den Jungs in der Menge verschwand.
Leon stand allein da, Ellies Handtasche über der Schulter, die Einkaufstüte in der Hand, das megakurze Faltenröckchen schwingend bei jedem Schritt. Mit der Kleidung, den Lackschuhen und der Handtasche fühlte er sich wie eine Tussi – ein Gefühl, das ihn innerlich zusammenzucken ließ. Es war ihm so peinlich, dass er kaum atmen konnte. Seine Gedanken wanderten zu den Kindern im Kinderheim, mit denen er aufgewachsen war, und zu seinen verstorbenen Adoptiveltern. Was würden sie denken, wenn sie ihn so sehen könnten? Einen Jungen, der wie ein Mädchen gekleidet war, mit einer pinken Handtasche und Damenunterwäsche in einer Tüte? Er spürte einen Kloß im Hals und beschleunigte seine Schritte Richtung Ausgang, wollte nur noch weg.
Doch kurz vor dem Ausgang bemerkte er einen Mann in dunkler Uniform, der ihm folgte. Leon drehte sich um und sah einen Kaufhausdetektiv, groß und mit ernstem Gesicht, der ihn fixierte. „Junge Dame“, sagte der Mann mit tiefer Stimme, „kommen Sie bitte mit.“ Leon erstarrte, sein Herz raste. „Äh, was? Warum?“ stotterte er, aber der Detektiv deutete nur auf eine Tür am Rand des Gangs. „Nur eine kurze Kontrolle. Folgen Sie mir ins Büro.“
Leon hatte ****. Mit zitternden Knien und dem Gefühl, dass dieser Tag nicht schlimmer werden konnte, folgte er dem Mann, die Handtasche und die Einkaufstüte fest umklammernd, während er sich fragte, was zur Hölle jetzt noch schiefgehen konnte.
Wie geht es weiter?
Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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