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Chapter 2 by hanserplast hanserplast

Was wird die Nacht bringen?

Elena wird weichgeklopft

Sie sitzt auf dem Barhocker, die Beine übereinandergeschlagen, das Rascheln ihrer Strumpfhosen ein leises Echo, welches Elena sichtlich nervös macht. Ahmed und Karim stehen nah, zu nah, ihre Körper bilden eine Wand aus Wärme und Präsenz, die sie einhüllt. „Nur ein Tanz“, wiederholt Karim, seine Stimme weich, aber mit einem Unterton, der keinen Widerspruch duldet. Elena schüttelt den Kopf, ihre langen Haare streifen ihre Schultern, und sie spürt, wie das Kleid an ihrer schweißfeuchten Haut klebt. „Ich warte auf meine Freundin“, sagt sie, ihre Stimme zittert leicht, während sie an Lukas denkt. Sie will treu bleiben, will die Grenze nicht überschreiten, doch der Mojito in ihrem Blut macht alles weich, unscharf und viel zu gefährlich.

Ahmed lächelt, ein schiefes, selbstbewusstes Grinsen, das ihre Knie weich macht. „Deine Freundin kommt schon noch“, sagt er, seine Hand streift ihren Oberschenkel, knapp unter dem Saum ihres Kleids. Die Berührung ist flüchtig und hinterlässt ein leises Knistern, das ihre Haut elektrisiert. Elena zuckt zurück, ihr Herz pocht, doch etwas in ihr will, dass er es nochmal tut. „Ich bin verheiratet“, sagt sie, mehr zu sich selbst, aber Karim lacht leise, seine dunklen Augen funkeln im flackernden Licht. „Das macht es doch spannend, oder? Dazu sehe ich hier keinen Ehemann weit und breit.“, sagt er. Sie denkt an Lukas, an die Nächte, in denen er sie sanft liebt, und eine Welle der Schuld durchflutet sie. Doch die Blicke der beiden Männer, ihre Körper so nah, wecken eine Hitze in ihr, die sie nicht ignorieren kann.

„Komm, nur ein Drink mehr“, sagt Ahmed und winkt dem Barkeeper. Bevor Elena protestieren kann, steht ein neuer Mojito vor ihr, die Minze duftet frisch, der **** beißt in ihrer Kehle. Sie trinkt zu schnell, ihre Wangen glühen, und die Welt kippt ein wenig zur Seite. Karim setzt sich neben sie, sein Knie streift ihres, das Reiben der Strumpfhosen gegen seine Jeans sendet ein Prickeln durch ihren Körper. „Du bist so angespannt“, murmelt er, seine Hand legt sich auf ihren Rücken, warm und fest. Elena will aufstehen, will gehen, doch ihre Beine fühlen sich schwer an, als ob der Club sie festhält. „Ich will das nicht“, flüstert sie, aber ihre Stimme ist schwach, und Ahmeds Hand gleitet höher, zerrt leicht am Saum ihres Kleids. Das Nylon spannt sich über ihre Haut, und als seine Finger es streifen, hört sie das leise Reißen, ein winziger Riss, der ihre Nerven entblößt. „Hör auf“, sagt sie, aber ihre Augen verraten sie, bleiben an seinen hängen, dunkel und fordernd.

Und nun?

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