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Chapter 36
by
MACC
Wie geht es weiter ?
Einige Monate später …
Einige Monate später liegt Lea auf einem Liegestuhl auf der schattigen Terrasse ihres Hauses in Austin und beobachtet ihren Ehemann Martin, wie er sich geduldig und liebevoll mit ihrer kleinen Tochter Alisa beschäftigt. Dabei streicht sie gedankenverloren über ihren bereits stark gewölbten Schwangerschaftsbauch. Manchmal kann Lea ihr Glück immer noch nicht begreifen, dass Martin ausgerechnet sie, die Schwester seines ärgsten Feindes, der ihr die Freundin gestohlen hat, zu seiner geliebten Ehefrau und zur Mutter seiner **** gemacht hat.
Martin ist der Mann, in den Lea sich schon als junges, damals unscheinbares Mädchen während ihrer Schulzeit verliebt hat. Für ihn hat sie bereitwillig ihre **** und ihre Heimat verlassen und alles in ihrer Macht Stehende dafür getan, dass ihr Mann genauso glücklich mit ihr ist wie sie es an seiner Seite ist. Der Anfang ihrer Beziehung war zunächst holprig gewesen, die Enttäuschung über Antjes Verhalten hat ihn hart und abweisend gegenüber Frauen werden lassen. Glücklicherweise hat sie Martin von der Aufrichtigkeit ihres Verhaltens und ihrer Absichten überzeugen können.
***
„Die vermehren sich wie die Karnickel“, schimpft Hajo verärgert und verlässt mit einer abwertenden Handbewegung das Zimmer. Antje schweigt und fährt stattdessen mit ihren Fingerspitzen zärtlich über das vergrößerte Instagram-Foto auf ihrem Tablet. „Du musst ihn loslassen“, sagt Lisa mitleidig und legt ihren Arm tröstend um die zitternden Schultern ihrer großen Schwester. „Er ist in guten Händen“, fügt sie leise hinzu. „Ich weiß“, antwortet Antje mit Tränen in den Augen, die jetzt über ihre Wangen kullern. „Es ist nur … sie sehen so glücklich aus.“
„Und noch dazu haben sie so ein süßes Kind. Ich habe mir auch immer **** gewünscht, die das Haus mit ihrem Lachen erfüllen“, fährt Antje fort. „Warum bekommt ihr nicht auch einfach ein Kind?“ erkundigt sich Lisa. „Hajo und ich haben es auch schon versucht, aber es hat bisher einfach nicht geklappt“, erwidert Antje niedergeschlagen. „Bei mir sei alles in Ordnung, meint meine Frauenärztin, aber Hajo weigert sich zu einem Arzt zu gehen“, flüstert sie. „Hast du schon einmal an künstliche Befruchtung gedacht, da kann euch vielleicht geholfen werden …“
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Nach sieben Jahren
Nach sieben Jahren
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