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Chapter 13 by Baranda

Was ist Sabines dritter und letzter Wunsch?

Eine engere Bindung mit ihrer Emma

"Nun, ich weiß, dass ich mich seit damals drastisch verändert habe. Aber seitdem hat meine Bindung zu meiner Tochter Emma doch sehr gelitten, und mittlerweile sprechen wir kaum noch miteinander." Sabine blickt traurig drein. Obwohl sie eigentlich Paul ist, der Bruder von Emma, sieht sie sich seit der Übernahme der Erinnerungen von Sabine doch als deren Mutter, und nicht als ihr Bruder im Körper ihrer Mutter. "Das macht mich sehr traurig."

"Und was wünscht du, dass ich da mache?"

"Ich wünsche mir, dass ich wieder eine engere Bindung mit meiner Tochter Emma habe."

"Dein Wunsch sei dir gewährt!" Ohne viel Tamtam und ohne irgendwelche Spezialeffekte erfülle ich ihren Wunsch,

Sabine schaut gleich viel glücklicher drein. "Danke, Dschinn." Sie bedankt sich.

"Nichts zu danken." Ich antworte ihr. "Ich werde dann samt meiner Lampe verschwinden. Vielleicht sehen wir uns wieder." Ich verabschiede mich von ihr und teleportiere mich mit einer kleinen Rauchwolke davon. Wann war es das letzte Mal, dass ich mich verabschiedet hatte? Dass muss schon eine Ewigkeit her sein.


Paul Schmidt hat vor über einem Jahr den Körper seiner Mutter Sabine übernommen. Seit er von seinem eigenen Vater die sexuellen Freuden einer Frau gezeigt bekommen hat, hat er sein neues Leben akzeptiert und ist zu einer begehrenswerten Frau geworden.

"Gut, dann will ich mal das Essen für meinen Mann und meine Tochter vorbereiten." Sabine verlässt das Wohnzimmer und will in die Küche gehen, als sie an einem Familienbild vorbeikommt. Sie guckt auf das Bild, und bricht fast in Tränen aus. Vor über einem Jahr waren auf dem Bild noch 4 Menschen zu sehen: Vater Thomas, Mutter Sabine, Sohn Paul und Tochter Emma. Nachdem Paul das Leben von Sabine übernommen hatte, war dieser von dem Bild und den Erinnerungen der Anderen verschwunden, nur sie selbst kann sich noch an diese Zeit erinnern. Doch nun sind auf nur noch 2 Menschen zu sehen: Ehemann Thomas und seine Frau Sabine.

"Das kann nicht sein." Sabine ist erschrocken und eilt in das Zimmer von Emma hoch. Wo sich vorher Möbel befanden, ist nun nichts als Leere. "Ich wollte eine engere Bindung mit ihr haben! Nicht dass sie verschwindet!" Sabine bricht unter Tränen in sich zusammen. Selbst ihr Mann kann sie am Abend nicht aus ihrer Traurigkeit befreien.

Dies gelingt erst nach fast 2 Monaten. Nachdem Sabines Regelblutung zum zweiten Mal hintereinander ausgefallen ist, sucht sie ihren Gynäkologen auf. "herzlichen Glückwunsch, Frau Schmidt. Sie sind schwanger." Als Sabine diese Nachricht hört, bricht sie erneut in Tränen aus, diesmal vor Freude. Das Kind, das da in ihrem Bauch heranwächst, ist niemand anderes als ihre Tochter Emma. Zwar hatte Sabine sich die engere Bindung mit ihrer Tochter nicht so vorgestellt, aber nun da sie erneut ihrer Tochter beim Heranwachsen zusehen kann, ist Sabine überglücklich.


Alle drei Wünsche wurden erfüllt. Die Wunderlampe teleportiert sich an einen unbekannten Ort.

Wer reibt als Nächstes an der Lampe?

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