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Chapter 35
What's next?
Eine dominante Sub
Ich wusste auch nicht hundertprozentig, warum es mir peinlich war, dass Andrea den Pranger entdeckt hatte. Letztendlich hatten sie und ich schon Sachen zusammen erlebt, die das Einschließen einer Person in einem nachgebauten mittelalterlichen Foltergerät wie ein Kinderspiel aussehen ließen.
Vermutlich waren es die Erinnerungen daran, wer darin gefangen war und was ich mit ihnen getan hatte, die mich so aufbrachten. Ich wollte nicht, dass Andrea den Eindruck bekam, sie sei nur eine von einer langen Reihe an Frauen, die ich schon auf diese Weise gehabt hatte.
Zudem hätte ich ein Problem damit, wenn jede Frau, die mich in meiner Werkstatt aufsuchte, auf kurz oder lang gefesselt in dem von mir gebauten Gestell landete. Ich musste das Ding unbedingt loswerden.
Eine plausible Erklärung, weshalb ich es gebaut hatte und warum es in der Werkstatt stand, die mich gleichzeitig von dem Verdacht entlastete, dass ich es genau darauf anlegte, wollte mir nicht einfallen. Zu behaupten, der Pranger wäre nie ernsthaft benutzt worden, schloss ich jedenfalls aus. Zu augenfällig waren die Gebrauchsspuren und die ins Holz gesickerten Flecken.
Ich versuchte es mit einer Ausweichstrategie. „Wollen wir nicht rüber ins Haus gehen?“
Andrea war aber schon jetzt so gefesselt, im übertragenen Sinn natürlich, dass ich sie nicht fortbewegen konnte. Liebevoll strich sie mit einer Hand über das glattpolierte Holz und befühlte die eisernen Ketten.
Ihre Augen bekamen einen leicht glasigen Schimmer. „Ich liebe es, als Sklavin angebunden und fixiert zu sein. Hannes wird das eine Dachzimmer zu unserer Spielwiese ausbauen, sobald er Zeit hat. Dort wird es verschiedenste Halterungen, Stangen und Vorrichtungen geben, damit es nicht langweilig wird. Wenn er auf Schicht ist, können wir zwei es auch mal ausprobieren.“
Sie zwinkerte mir zu. Der Großteil ihrer Aufmerksamkeit gehörte aber weiterhin dem Pranger.
„Kann ich ihn mal testen?“
Ich verdrehte die Augen. Warum passierte das immer wieder? Ich war jedoch nicht Manns genug, ihr den Wunsch abzuschlagen.
Sie stellte sich selbst an den Pranger, versuchte, Hals und Handgelenke in die dafür vorgesehenen Aussparungen zu legen und dabei eine halbwegs bequeme Stellung einzunehmen. Ergeben sah ich zu und ließ die Arme hängen. Mit Erleichterung begriff ich kurz darauf, dass sie dafür schlicht zu klein war. Beim Bau des Rahmens hatte ich andere Körpermaße zugrunde gelegt.
„Kann man das nicht irgendwie anpassen?“, erkundigte sie sich hoffnungsvoll.
„Nein. Ich habe es so an einem Stück gebaut.“ Dass Sarah auch schon die Idee gehabt hatte, dass man Einstellmöglichkeiten berücksichtigen müsste, und wir entsprechende Verbesserungen angedacht hatten, verschwieg ich lieber.
Bedauernd gab Andrea auf und folgte mir zurück zum Haupthaus. Ich war durchaus erleichtert. Wir setzten uns auf die Veranda. Ich bot ihr etwas zu **** an, aber sie wollte nichts.
„Was ist denn los mit dir?“, wollte sie wissen.
Ich brauchte ein paar Minuten, bis ich meine Gedanken geordnet hatte.
„Ich konnte letzte Nacht nicht schlafen, mir ging einfach zu viel im Kopf herum. Was wir tun, ist Wahnsinn. Wahnsinnig schön. Aber ich werde nicht schlau daraus, was genau das zwischen uns ist. Ich weiß nur, dass du mich verrückt machst.“
Ich beugte mich zu ihr. Unsere Gesichter kamen uns nahe. Es schien mir unausweichlich, sie zu küssen.
Ihre Augen weiteten sich, als sie meine Absicht erkannte. Sie sprang auf, brachte ein paar Schritte Abstand zwischen uns und rief: „Stopp!“
Ich prallte zurück und sah sie entgeistert an.
„Vergiss es!“, zischte sie eiskalt, „Keine Romantik. Keine Gefühle. Keine Zweisamkeit. Kein Vanilla Sex. Ich glaube, ich habe dir klar gesagt, was ich will: Jemanden, der mir gibt, was ich brauche, wenn Hannes nicht da ist. Ich dachte, du bist dieser Mann. Aber offenbar habe ich mich geirrt.“
Diese Frau war stahlhart und für mich zunehmend undurchschaubar. Sie hatte so viele Facetten. Die perfekte Hausfrau und liebende Gattin. Andererseits die devote Sklavin, die sich einem Fremden unterwarf. Und nun die nymphomane, fordernde Sub – gab es so etwas?
„Ich nehme an, du willst die Einbauten fertig machen, bevor Hannes nächste Woche zurückkommt. Ich erwarte dich also morgen früh.“ Das war keine Bitte oder Frage, sondern eine klare Anweisung.
„Ich gehe dann mal wieder.“
Ohne sich richtig zu verabschieden, stieg sie die Stufen auf den Kies des Wendeplatzes hinab. Mit aufrechtem Rücken und hoch erhobenen Kopf schritt sie davon.
Als sie den Asphalt der Straße erreichte, blieb sie stehen und drehte sich um. Sie lächelte verschmitzt, blinzelte mir zu und winkte.
WAAH?!?!
Ich war wie vom Blitz getroffen und sackte in meinem Stuhl zusammen.
Sie rief kleinmütig über den Platz hinweg: „Soll ich wirklich gehen?“
Ich richtete mich hoch auf, stemmte die Arme in die Seiten, streckte die Schultern, reckte das Kinn nach vorne und befahl: „Komm sofort hier her.“
Sie trippelte eilfertig heran, blieb vor der untersten Treppenstufe stehen und sah unterwürfig zu mir auf. Ich grollte.
„Du bist um 23 Uhr wieder hier. Du trägst nur das kurze Kleid und flache Schuhe, sonst nichts, auch keinen Schmuck. Kein Makeup. Die Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Deine Pussi ist bis auf den schmalen Landestreifen glatt rasiert. Hast du verstanden?“
„Ja, 23 Uhr“, wiederholte sie.
Ich sah ihr nach, wie sie sich langsam und mit gesenktem Kopf am Straßenrand entlang entfernte.
What's next?
Der Handwerker (Public)
Ich habe plötzlich genügend Geld, um nicht mehr arbeiten zu müssen, und widme mich meinem Hobby.
Das erste Kapitel dient ausschließlich der Einführung und es gibt noch keine "Action". Danach gibt es Zug um Zug mehr Handarbeit.
Updated on Oct 1, 2024
Created on Mar 11, 2023
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