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Chapter 49 by Frizza Frizza

What's next?

Eine Busfahrt zur Schule

Am nächsten Morgen wird Sarah von dem Klingeln ihres Handys geweckt.

Ohne auf das Display zu gucken, geht sie ran.

"Hallo?" Meldet sie sich verschlafen.

"Ja, Hallo, kommen Sie bitte sofort zur Schule ihres Sohnes! Es gibt große Probleme, die ihren Sohn betreffen!" Sagt eine hektische, Sarah unbekannte männliche Stimme.

"Wie? Was ist mit Kevin?" Fragt Sarah plötzlich hellwach.

"Das darf ich ihnen am Telefon nicht sagen, kommen Sie bitte sofort zur Schule!" Sagt die Stimme wieder hektisch.

"Ja, ich komme so schnell es geht!" Sagt Sarah, die ihren Sohn helfen will.

"Gut, bis gleich!" Sagt die Stimme wieder und legt auf.

Voller Panik steht Sarah auf und möchte sich anziehen.

Da fällt ihr allerdings ein, dass sie absolut keine eigene Kleidung in ihrer Wohnung hat.

In diesem Moment ist es ihr egal, ob sie Ärger bekommt, sie muss sich jetzt etwas anziehen.

Also geht sie entschlossen in Kevins Zimmer und öffnet seinen Kleiderschrank.

Viele Sachen hat er bei seinem kleinen Auszug mitgenommen, aber schnell wird sie fündig und legt eine Jogginghose raus. Dazu ein T-Shirt. Als sie eine von Kevins Boxershorts aus dem Schrank holt, muss sie wieder daran denken, dass sie in der Toilette seinen Schwanz lutschen musste. Sie stopft sie wieder in den Schrank und beschließt, dass sie auch gut ohne auskommt.

Als sie die Jogginghose und das weiße T-Shirt anhat, bemerkt sie direkt, dass sich ihre Brüste und Nippel durch den Stoff drücken, also holt sie auch einen Pulli aus dem Schrank und zieht ihn sich über.

Insgesamt sind die Sachen ihr alle zu groß, da Kelvin gut einen Kopf größer ist als sie. Ein paar alte muffige Turnschuhe runden ihr merkwürdiges Outfit ab.

Als sie an der Tür steht, hält sie kurz inne...

Wenn sie die Wohnung jetzt verlässt, hat sie keine Möglichkeit wieder zurückzukommen, ohne dass es einer ihrer Peiniger ermöglicht.

Doch dann dreht sich ihr Kopf wieder nur darum, was wohl mit Kevin ist. Er braucht jetzt ihre Hilfe!

Außerdem hat er auch einen Schlüssel! Also zieht sie die Tür hinter sich zu und geht die Treppe herunter.

Draußen angekommen, kommt ihr trotz der relativ frühen Uhrzeit eine unglaubliche Hitze entgegen, von der sie in ihrer Wohnung nichts bemerkt hat.

Sie geht zur Bushaltestelle und wartet auf den Bus.

Sie ist allein an der Haltestelle und merkt jetzt doch sehr, dass der Pullover viel zu warm ist.

Also zieht sie ihn sich über den Kopf und wirft ihn sich über den Rücken, sodass die Ärmel vorn überhängen und zumindest ihre Nippel verdecken.

Sarah ist klar, dass sie weder Fahrkarte noch Geld, um sich eine zu kaufen, dabei hat.

Sie hofft darauf einen Busfahrer, der sie schon einmal gefahren ist.

Der Bus fährt vor und zu Sarahs großen Bedauern, ist es ein Fahrer, den sie noch nie gesehen hat.

"Ähm Entschuldigung... eigentlich habe ich ein Ticket, aber das habe ich leider vergessen und Geld habe ich jetzt auch keines dabei." Erklärt sie dem pickligen, glatzköpfigen Busfahrer hastig.

"Und, äh, was jetzt? Ich kann ja nicht einfach jeden mitnehmen, der behauptet, ein Ticket zu haben."

Dabei bemerkt Sarah, wie er ab und an runter auf ihre Brüste guckt, die zum Teil von den Ärmeln des Pullovers verdeckt sind.

"Na ja, ich muss wirklich dringend in mit ihnen mit!" Sagt sie, holt den Pullover von ihrem Rücken und knotet ihn sich um die Hüfte, um dem Fahrer den Blick auf ihre das T-Shirt spannenden Brüste zu ermöglichen.

"Eventuell können sie ja doch eine Ausnahme machen." Und blickt ihm in die Augen.

Sein Blick haftet jetzt fast schon an Sarahs Brüsten bis er sagt.

"Ja, eine Ausnahme kann ich mal machen, aber setzen sie sich hier vorne hin, falls eine Kontrolle kommt, weiß ich dann direkt wo sie sind." Dabei deutet er auf den 2er-Sitz direkt vorn an der Tür und quasi neben, schräg hinter dem Fahrer.

"Oh Danke schön!" Freut sich Sarah und steigt in den Bus.

In dem Bus sitzen nur eine Handvoll Rentner.

Dann hört Sarah ein Brummen. Als sie es lokalisiert hat, fällt ihr auf, dass der Innenspiegel im Bus auf sie gerichtet ist. Wobei, er ist eher auf ihre Brüste gerichtet und nur minimal auf ihr Gesicht, da sie die Augen des Fahrers nur sieht, wenn sie ihren Kopf ein bisschen heruntermacht. ("War ja klar") denkt Sarah sich.

Der Bus fährt los und nach kurzer Zeit fängt der Busfahrer an zu reden.

"Und wo wollen sie hin?"

Sarah fühlt sich im ersten Moment nicht angesprochen, doch an einer Ampel dreht er sich zu ihr um.

"Ich muss zur Schule." Sagt sie knapp.

Er starrt ihr schon auf die Brüste, da muss sie ihn nicht auch noch unterhalten.

"Als ich in der Schule war, da hatten wir nicht so hübsche Lehrerin." Sagt der Fahrer und lacht. Sie antwortet nicht.

"Ich glaube, bis zur Schule kann ich sie aber nicht mitnehmen." Sagt er brummig.

"Was? Warum? Aber sie fahren doch zur Schule, oder nicht?" Fragt Sarah plötzlich.

"Na ja, ich riskiere hier quasi meinen Job, wenn ich sie ohne Ticket mitnehme, und sie reden nicht mal mit mir!" Sagt er missmutig.

"Oh äh Entschuldigung, ich war grade im Gedanken. Tut mir leid." Lügt Sarah.

"Ich bin Frank, und du?" Fragt der Fahrer jetzt wieder freundlicher.

"Ich bin Sarah, Hallo", sagt Sarah und fragt sie, wieso sie Hallo am Ende gesagt hat.

Ab und an hält der Bus an Haltestellen, um Leute herauszulassen, aber bislang ist kein weiterer Fahrgast zugestiegen.

Der Fahrer scherzt ein bisschen herum und baut immer mehr unangebracht anmach Sprüche in seine Geschichten ein.

Über diese Sarah lacht, obwohl sie ihm am liebsten eine klatschen würde.

Endlich ist ihre Haltestelle erreicht und sie kann den Bus verlassen.

Aber nicht ohne einen dummen sexistischen Kommentar des Fahrens.

"Das nächste Mal lieber mit Ticket, sonst musst du mit Küssen zahlen." Sagt er und lacht los.

Sarah würde ihm am liebsten den Mittelfinger zeigen, aber denkt daran, dass sie eventuell mit ihm zurückfahren muss und bleibt freundlich und sagt zur Verabschiedung nur.

"Ha ha, einen schönen Tag wünsche ich noch."

"Dir auch, Sarah, dir auch." Sagt der Fahrer und schließt die Tür, nachdem sie ausgestiegen ist.

Der Bus fährt ab und Sarah steht vor der Schule ihres Sohnes.

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