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Chapter 10
by
mäuschen
welches Wort Bildet es?
Ein perverser Geist
Das Glas rutschte von einem Buchstaben zum nächsten und schien ein neues Wort zu bilden.
G-R-A-B
“Grab? Was soll das denn bedeuten?”, fragte Sina.
Scheinbar etwas voreilig, denn Clara warf sofort ein: “Warte, es geht noch weiter.”
-S-C-H-E-N
“Oh, Grabschen!” folgerte Sina. Etwas zu begeistert für Anna-Lenas Geschmack.
“Grabschen? Ne, ist klar. Nicht mit mir. Ich bin doch nicht das Spielzeug von diesem perversen Geist…” Die Blondine machte recht deutlich, dass für sie hier offensichtlich die Grenze erreicht war. Es hatte schon einiges an Überwindung gekostet, sich vor der versammelten Runde zu entblößen, nur um diesen Geist zu amüsieren. Naja, es wäre vielleicht nicht so schlimm, wenn es nur Mädchen in der Runde wären. Sie blickte kurz zu Marc, der nichts besseres zu tun hatte, als auf ihre entblößten Titten zu starren. Oder wenn der Junge heiß wäre… Aber er war… eben Marc… und nunja, eben einfach nur nett. Wie dem auch sei, sie war sie definitiv nicht gewillt, sich hier und jetzt noch weiter zu erniedrigen. Sie griff auch bereits nach ihrem BH, nur um diesen ganz plötzlich mit einem überraschten Aufschrei wieder fallen zu lassen.
"Was ist los?" fragte Amelie, ihre Schwester, besorgt.
"Er... er berührt mich..." antworte Anna-Lena kleinlaut, während sich ihr Gesicht errötete.
Offensichtlich hatte der Geist sein Begehren auch ohne Einwilligung in die Tat umgesetzt. Und auch wenn sie bis gerade eben noch herzlich wenig angetan von der Idee gewesen war, dauerte es nur wenige Augenblicke bevor Laute wie “Ohhhh” und “ Hmmmm” und Sätze wie “Oh, das fühlt sich wirklich gut an…” ihren Mund verließen. Es war ein surrealer Anblick für die im Kreis Versammelten, die allesamt mit großen Augen dem Schauspiel folgten. Der eine oder die andere vielleicht auch mit mehr als nur platonischer Neugier. Sie sahen, wie die unsichtbare Macht des beschworenen Geistes sich an Anna-Lena’s Oberweite zu schaffen machte, sie hin und her knetete, mal die eine, mal die andere und mal beide Brüste. Sie konnten beobachten, wie das weiche Fleisch der wohl geformten Möpse mal hierhin, mal dorthin geschoben wurde, fast so, als ob ein Kunstwerk modelliert würde. Und scheinbar machte der Geist gleich von Anfang an seine Sache so gut und gekonnt, dass jeglicher Gedanke an Widerstand schnell verflüchtigt war.
Dass jemand ihre Brüste so gekonnt verwöhnte und liebkoste hatte die Blondine noch nicht erlebt. Es fühlte sich einfach sooo gut an. Sie war inzwischen schwer am atmen, und wenig später auch hier und da leise am stönen. Da war es ihr auch egal, dass die anderen alles sehen und hören konnten. Sie schloss die Augen, ihr Kopf ging leicht in den Nacken, und sie genoss einfach was der Geist mit ihr machte. Ihre Erregung steigerte sich bald in die Nähe von Ekstase.
Doch bevor es so weit kam, fand der unwirkliche Vorgang ohne Vorwarnung ein jähes Ende. “Fuck, wieso hört er denn jetzt auf? ”, brachte die junge Frau, etwas außer Atem, mit sichtlich immer noch erregter aber nun auch enttäuschter Stimme hervor. Dass sie wohl bald zum Höhepunkt gekommen wäre, wenn es noch länger gegangen wäre, obwohl der Geist nichts anderes getan hatte als ihre Brüste zu verwöhnen, verkniff sie sich dann aber laut zu äußern.
Wie geht es weiter?
Der böse Geist
Eine Gruppe Jugendlicher beschwört bei einer Séance versehentlich tatsächlich einen Geist herauf.
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