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Chapter 6
by
Sordisi
What's next?
Ein böser Plan.
Drei Tage später.
Die Nachmittagssonne fiel schräg durch die großen Terrassentüren ins Wohnzimmer der **** Bäumer. Anna hatte die Vorhänge halb zugezogen, sodass ein angenehmes, gedämpftes Licht herrschte. Auf dem großen Ecksofa lümmelten sich die beiden Frauen in leichter Sommerkleidung. Sophie Müller trug ein hellgelbes, ärmelloses Kleid, das ihre sportliche Figur betonte und knapp über den Knien endete. Anna Bäumer hatte sich für ein lockeres, weißes Leinenkleid entschieden, das an den Trägern dünn und luftig war und bei jeder Bewegung leicht verrutschte.
Auf dem Couchtisch standen zwei halbleere Gläser mit fruchtigem Gin Tonic, Eiswürfel klirrten leise. Die beiden Frauen hatten die Schuhe ausgezogen und die Beine hochgelegt. Es war einer dieser entspannten Nachmittage, an denen man einfach nur redete.
Anna nahm einen Schluck, stellte das Glas ab und lächelte Sophie über den Rand ihrer Sonnenbrille hinweg an.
„Weißt du, Sophie, manchmal beneide ich dich richtig.“
Sophie hob eine Augenbraue und lachte leise. „Mich? Wieso das denn?“
„Na, bei so einem Mann und so einem Sohn. Da kann man doch nur von Glück sprechen, oder?“ Anna strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und schaute Sophie mit unschuldigem Blick an. „Jochen ist zwar etwas ruhiger geworden, aber er sieht immer noch gut aus. Und Marvin… mein Gott, der Junge ist ja quasi die jugendliche Version seines Vaters. Groß, sportlich, diese blauen Augen. Du hast wirklich das große Los gezogen.“
Sophie nahm einen etwas zu großen Schluck von ihrem Drink. Der **** brannte angenehm in ihrer Kehle. Sie stellte das Glas zurück und zuckte mit den Schultern.
„Ach naja… wenn du wüsstest. So doll ist das gar nicht.“
Anna beugte sich ein Stück vor, die Augen neugierig geweitet. „Warum? Erzähl.“
Sophie zögerte, fuhr mit dem Zeigefinger über den Rand ihres Glases. „Naja… der eine will nicht mehr so richtig. Und der andere… der darf nicht.“Anna ließ die Worte einen Moment im Raum stehen. Dann erschien ein kleines, wissendes Grinsen auf ihren Lippen.
„Wer sagt das?“
Sophie schwieg betreten. Sie spürte, wie ihre Wangen warm wurden, und wich Annas Blick aus. Stattdessen starrte sie auf die Eiswürfel, die langsam im Glas schmolzen.
Anna ließ nicht locker. Ihre Stimme blieb leicht, fast spielerisch. „Marvin ist doch in seiner Art quasi nur die jugendliche Version von Jochen, oder? Dieselbe Statur, dieselbe Art, wie er lächelt, wenn er sich unbeobachtet fühlt. Dieselbe ruhige, aber irgendwie … intensive Ausstrahlung.“
Sophie rollte mit den Augen, doch das Lächeln, das sich dabei auf ihre Lippen stahl, verriet sie. „Anna, jetzt bring mich bloß nicht auf solche Gedanken. Das ist… das geht nicht.“
Anna beobachtete sie genau. Sie sah, wie Sophies Finger unruhig am Saum ihres Kleides zupften, wie ihre Augen kurz zur Seite huschten und dann wieder zurück. Sie merkte sofort: Sophie hatte diese Gedanken längst. Und sie schämte sich nicht einmal halb so sehr, wie sie vorgab.
Anna lehnte sich zurück, nahm einen langsamen Schluck und ließ die Eiswürfel klirren. Dann sagte sie leise, mit einer Andeutung, die absichtlich in der Schwebe blieb:
„Ach Sophie… manchmal ist das, was man nicht darf, genau das, wonach man sich am meisten sehnt. „Und manchmal … ist die Grenze gar nicht so dick, wie man denkt.“
Sophie schaute sie an. In ihrem Blick lag eine Mischung aus Überraschung, Verlegenheit und etwas anderem, das sie selbst noch nicht richtig benennen wollte. Sie öffnete den Mund, schloss ihn wieder und nahm stattdessen einen weiteren Schluck.
Anna lächelte nur still in sich hinein und ließ die Worte wirken.
Nach ein paar Sekunden des Schweigens richtete Anna sich etwas auf, schlug die Beine andersherum übereinander und schaute Sophie mit einem offenen, fast herausfordernden Blick an.
„Warum eigentlich nicht? Grenzen hin oder her. Du könntest es einfach wie einen Zufall aussehen lassen. Ein kleiner, harmloser Zufall.“
Sophie starrte sie an. Ihr Herz schlug spürbar schneller. Sie fuhr sich mit der Zunge über die trockenen Lippen und schüttelte langsam den Kopf, obwohl ihre Stimme längst nicht mehr so überzeugt klang wie noch vor wenigen Minuten.
„Solche Zufälle gibt es nicht, Anna. „Höchstens …“ Sie stockte, lachte kurz und unsicher auf, als könnte sie selbst nicht glauben, was sie gleich sagen würde. „Höchstens, dass die besoffene Mutter sich in ihrem geilen Zustand in das Zimmer ihres Sohnes ‚verläuft‘. Stolpert quasi versehentlich über die Schwelle, das Kleid rutscht ein wenig zu hoch, und plötzlich steht sie da – halb nackt, erregt und nicht mehr ganz Herrin ihrer Sinne.“
Die Worte hingen zwischen ihnen. Sophie spürte, wie ihre Wangen heiß wurden. Sie griff hastig nach ihrem Glas und nahm einen großen Schluck, als wollte sie die eigenen Gedanken damit herunterspülen.
Anna betrachtete sie einen Moment lang schweigend, dann breitete sich ein anerkennendes, fast bewunderndes Lächeln auf ihrem Gesicht aus.
„Charmante Idee“, sagte sie leise und nickte langsam. „Wirklich charmant. Und die Tatsache, dass du selbst auf diese Idee gekommen bist… das sagt wohl einiges, findest du nicht?“
Sophie wollte widersprechen, wollte etwas Leichtes, Unverfängliches erwidern, doch die Worte blieben ihr im Hals stecken. Stattdessen schaute sie Anna an mit einer Mischung aus Verlegenheit, Aufregung und einer aufkeimenden, verbotenen Neugier, die sie selbst noch nicht richtig einordnen konnte.
Anna beugte sich ein Stück vor, ihre Stimme wurde noch eine Spur vertraulicher.
„Du musst es mir nicht sagen, Sophie. Aber ich sehe doch, dass der Gedanke dich nicht kaltlässt. Und das ist für mich völlig in Ordnung. Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem zuhört… und vielleicht auch ein paar kleine Tipps gibt, wie man so einen ‚Zufall‘ elegant arrangieren könnte.“
Sophie schwieg. Ihre Finger spielten nervös mit dem Saum ihres Kleides. Draußen vor der Terrassentür zwitscherten Vögel, im Haus war es still. Nur das leise Klirren der Eiswürfel im Glas durchbrach die gespannte Ruhe.
Sie wusste genau: Das Gespräch hatte eine Grenze überschritten, von der es kein einfaches Zurück mehr gab.
Anna lehnte sich zurück, nippte an ihrem Gin Tonic und ließ den Blick einen Moment nachdenklich durch das Wohnzimmer schweifen, als würde sie die Szene tatsächlich vor sich sehen. Dann sprach sie weiter, ihre Stimme leise und fast beiläufig, als ginge es nur um eine harmlose Fantasie.
„Das mit dem verrutschten Kleid ist schon eine gute Idee. Aber was ist mit dem Rest? Nur mal angenommen, natürlich.“ Sie lächelte unschuldig. „Sich komplett von der Unterwäsche zu befreien, setzt ja doch noch eine gewisse Nüchternheit voraus, oder nicht? Das macht man nicht mehr, wenn man wirklich sturzbetrunken ist.“
Sophie nickte langsam, ohne Anna anzusehen. „Stimmt.“
„Und es muss dunkel im Zimmer sein“, fuhr Anna fort. „Richtig dunkel. Kein Licht vom Flur, keine Nachttischlampe, nur das bisschen Mondlicht, das durch die Vorhänge fällt.“
Sophie runzelte die Stirn. „Warum das denn jetzt?“
„Na ganz einfach“, antwortete Anna mit einem kleinen Schulterzucken. „So könntest du später immer noch behaupten, du hättest deinen eigenen Sohn nicht erkannt. Und schon gar nicht, in welchem Zimmer du eigentlich gelandet bist. Du bist einfach nur die orientierungslose, geile Mutter, die sich verlaufen hat.“
Anna warf einen kurzen Blick auf die große Wanduhr über dem Sideboard. „Bis zum Sonnenuntergang heute dauert es allerdings noch ein paar Stunden.“ Sie grinste breit und zwinkerte Sophie zu. „Aber ich sehe schon – den Plan hast du längst gefasst, oder? In deinem Kopf ist das Ganze schon viel weiter als du zugeben willst.“
Sophie starrte sie einen Moment lang an. Dann lachte sie leise auf, halb ungläubig, halb erschrocken über sich selbst. Die Vorstellung, wie weit ihre Gedanken tatsächlich schon gegangen waren, traf sie wie ein warmer Schauer. Sie fühlte sich ertappt, erregt und gleichzeitig seltsam erleichtert, dass jemand anderes die Worte aussprach.
„Gibts noch was zu ****?“, fragte sie plötzlich und hielt ihr fast leeres Glas hoch. Ihre Stimme klang jetzt leichter, fast verspielt. „Irgendwie müssen wir beide ja die Zeit totschlagen, bis es dunkel ist.“
Anna lachte hell auf, stand auf und nahm die beiden Gläser. „Das ist der beste Vorschlag, den ich heute gehört habe. Komm, ich mixe uns noch eine Runde. Und dann… erzählen wir uns vielleicht noch ein paar Details, wie so ein kleiner Zufall am besten ablaufen könnte.“
Während Anna in die offene Küche ging und frische Eiswürfel in die Gläser gab, blieb Sophie auf dem Sofa sitzen. Ihr Herz schlug schneller als gewöhnlich.
Anna kam mit zwei frisch gemischten Gin Tonics zurück ins Wohnzimmer. Die Gläser waren beschlagen, die Eiswürfel klirrten leise. Sie reichte Sophie eines und setzte sich ihr wieder gegenüber auf das große Ecksofa, das helle Leinenkleid rutschte ein Stück an ihren sportlichen Beinen hoch.
„Wo waren wir?“, fragte sie leichthin und nahm einen Schluck.
Sophie wehrte kokett ab, schüttelte den Kopf und lachte verlegen. „Hör auf damit.“
„Ach komm schon“, lockte Anna mit einem verschmitzten Lächeln, „wir sind doch ganz unter uns. Niemand hört uns zu.“
Sie stellte ihr Glas auf den Couchtisch und lehnte sich etwas vor. „Du kommst also in das Zimmer“, fing sie an, „und dann?“
Sophie zögerte nur kurz, dann antwortete sie mit leiser Stimme: „Dann mach ich mich nackig und schlüpfe unter die Bettdecke und kuschel mich an.“
Anna schüttelte sofort den Kopf. „Das würd ich nicht machen.“
„Warum nicht?“
„So kannst du später nicht sagen, du hast Marvin nicht erkannt. Wenn du komplett nackt bist und dich von vorne an ihn drückst, fällt die Ausrede mit der Orientierungslosigkeit ziemlich flach.“
Sophie dachte einen Moment nach, die Augen leicht zusammengekniffen. „Hm… also mit dem Rücken zu ihm.“
„Siehste.“ Anna frohlockte sichtlich, ihre grünen Augen blitzten auf. „Löffelchenstellung. Perfekt. Du kommst rein, ziehst dich aus, schlüpfst unter die Decke und legst dich mit dem Rücken an ihn. Im Dunkeln … und du kannst später immer noch behaupten, du hättest gedacht, du wärst im falschen Zimmer gelandet.“
Sophie nahm einen großen Schluck von ihrem neuen Drink.
Sie lachte leise, ein bisschen nervös, erregt. „Und wenn Jochen noch wach ist?“
„Unsinn!“ Anna feixte. „Der schläft tief, das weißt du. Und selbst wenn nicht – du bist ****, hast dich im Zimmer geirrt. Ganz einfach.“ Anna strich mit dem Zeigefinger über Sophies Knie, eine beiläufige, fast zärtliche Geste. „Du schlüpfst unter die Decke von Marvin, legst dich mit dem Rücken zu ihm. Löffelchenstellung. Dein Po genau an seinem Becken. Du atmest tief und gleichmäßig, als würdest du sofort einschlafen.“
Sophie biss sich auf die Unterlippe. „Und dann wird er hart.“
„Dann wird er wohl richtig hart.“ Annas Stimme wurde dunkler, verschwörerischer. „Du spürst ihn zwischen deinen Backen, warm und schwer. Du rückst ein kleines Stückchen näher, ganz unschuldig. Vielleicht ein leises Seufzen. ‚Jochen…‘, hauchst du, als wärst du im Halbschlaf. Nicht zu deutlich. Nur so, dass Marvin denkt, du hältst ihn für deinen Mann.“
Sophie stellte ihr Glas ab. Ihre Wangen waren inzwischen deutlich gerötet, nicht nur vom Gin. „Bestimmt wird er… ich meine wenn er… in mich? Von hinten?“
Anna lächelte langsam. „Dann kannst du es geschehen lassen. Oder? Du bist angeblich zu ****, um richtig zu reagieren. Du drückst dich nur ein bisschen zurück. Ganz natürlich. Wenn er in deine Pussy will, wunderbar. Wenn er versehentlich deinen anderen Eingang trifft…“ Sie machte eine kleine Pause, ließ den Satz wirken. „Dann entscheidest du. Entweder du spannst kurz an und lenkst ihn zurück nach vorne – oder du lässt ihn in deinen Arsch.“
Sophie atmete hörbar aus. „Anal sogar?… mit… Marvin? Gott, Anna, das klingt so verrückt.“
„Es klingt heiß, oder Sophie? “ Anna rückte näher, bis ihre Knie sich berührten. „Stell dir das vor? Du flüsterst ja leise „Jochen….“. Marvin wird das in Sicherheit wiegen, wenn sein Schwanz tief in deiner Möse steckt.“
Sophie lachte nervös auf, doch ihre Pupillen waren groß. „Und danach? Wenn er gekommen ist?“
„Bleib einfach liegen. Lass ihn entscheiden. Vielleicht wechselt er danach auf das Sofa im Wohnzimmer? So als Alibi? Du ‚schläfst‘ ja tief. Am nächsten Morgen tust du so, als erinnerst du dich an nichts. Höchstens an einen wirren Traum. Und falls dich Jochen doch in Marvins Zimmer findet? Oder Spuren der Nacht?… nun ja. Du warst ****. Falsches Zimmer. Ende der Geschichte.“ Anna griff nach der Ginflasche und schenkte nach. „Noch Fragen, Mama?“
Sophie war ganz zittrig und nervös, nahm einen großen Schluck. Das helle Gelb ihres Kleides kontrastierte mit der zarten Röte auf ihrer Brust. „Nur eine Frage. Was, wenn ich… wenn ich selbst so feucht, oder laut werde, dass ich mich verrate?“
Anna beugte sich vor, bis ihre Lippen fast Sophies Ohr berührten. „Dann wirst du eben leise kommen müssen. Brülle ins Kissen, wenn Marvin kommt oder so… Das schaffst du schon.“
Sophie gluckste vor Aufregung. „ na du hast gut reden… „ grinst sie.
Anna lachte. „ Ohhh ich kann sehr leise kommen… da kann nebenan eine Party sein und keiner würde mitkriegen, dass ich Sex habe.“ Anna hat es sich ja selbst bewiesen, als sie Marvin vernascht hatte. Vielleicht klang ihre Antwort deshalb so ehrlich, dass Sophie ihr das ohne Zweifel abnahm.
( Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht zu dem Text. :) )
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