Wie geht es weiter ?
Ein Gespräch mit Dianas Mutter
„Darf ich nur kurz ganz mit dir sprechen, Martin?“ fragte Dianas Mutter, als ihre Tochter in der Küche das Abendessen zubereitete und wir einen Augenblick allein waren. Ich nickte. „Diana hat es als Kind nicht leicht gehabt“, begann Dianas Mutter. „Als ihr Vater damals starb war sie noch zu klein, und mit ihrem Stiefvater hat sie sich die ganzen Jahre lang nie richtig verstanden. Trotzdem hat sie sich tapfer durchgekämpft und sich zuletzt auch noch um mich gekümmert. Wenn ich bald nicht mehr da bin, wird Diana jemanden brauchen, der sie immer in den Arm nimmt und festhält. Ihr kennt euch erst seit kurzem, aber ich weiß, dass Diana dich erwählt hat. Du bist seit vielen Jahren der erste Mann, den Diana nach Hause gebracht hat, um ihn mir vorzustellen. Und ich glaube, dass Diana eine gute Wahl getroffen hat und dass ich mir um meine Tochter keine Sorgen machen muss, weil sie in guten Händen ist.“
Ich wusste im ersten Moment nicht, was ich darauf antworten sollte. „Es ist tatsächlich noch sehr kurz“, antwortete ich schließlich. „Aber wenn mein Alter keine Rolle für Diana spielt, dann kann ich mir tatsächlich eine gemeinsame Zukunft mit Diana sehr gut vorstellen. Ich liebe und ich schätze deine Tochter bereits mehr, als ich mir vor kurzem noch hätte vorstellen können. Und wenn es tatsächlich so kommen würde, dann bräuchtest du dir um Diana keine Sorgen machen“, versicherte ich ihr. „Ich werde auf sie aufpassen.“ Auf meine Worte hin fing Dianas Mutter an zu weinen. Ich ergriff ihre zarten Hände und hielt sie immer noch fest, als Diana mit dem Abendessen aus der Küche kam …
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