Ja - wie geht's jetzt weiter?
Ein Ende - und ein neuer Anfang
Letzten Endes hatten wir uns schnell geeinigt: Ich wollte eigentlich nur heraus aus dem Institut, zusammen mit Maja, meinen Verwandten und meinen Mitstreitern, und ich wollte mein altes Leben wiederhaben, frei von Panaceas und Ashleys Nachstellungen. Ashley wollte nur, dass ich ihr Jakob ließ, und dazu war ich gerne bereit. Er hatte zwar den zweitbesten Schwanz, den ich jemals in mir gehabt hatte (und den besten Schwanz, den hatte ich ja höchstpersönlich weggeschlürft), aber letzten Endes liebte ich Moritz, und das war mir wichtiger.
Ashley ließ alle frei, die sie gefangen hielt, und darüber hinaus gab sie mir noch Unterlagen über alles, was Panacea in den letzten Jahren getan hatte, damit ich ihr jederzeit das Handwerk legen konnte, wenn sie noch einmal versuchen sollte, mir oder den anderen etwas anzutun. "Ich hoffe", sagte sie dabei, "du behältst das auch tatsächlich als Druckmittel in der Hand und versuchst nicht einfach grundlos, das alles zu veröffentlichen."
"Da wäre ich schön blöd", sagte ich. "Wenn das hier öffentlich wird, dann weiß jeder, dass es Leute wie mich gibt, und dann wird garantiert jemand probieren, uns in die Finger zu bekommen und weiter an uns rumzuforschen. Ich will einfach nur, dass alles wieder normal wird."
"So normal, wie es für jemandem mit dem Zarathustra-Gen eben sein kann", gab Ashley zurück. "Aber ich glaube, du würdest es auch gar nicht mehr anders wollen, oder?"
Ich schüttelte den Kopf. "Um nichts auf der Welt."
Und so reisten wir alle aus dem Institut zurück in mein Haus - wobei "alle" nicht ganz richtig war. Mai wollte bei Jakob bleiben, und nichts, was ich sagte, konnte sie davon abhalten. Und auch Sarah blieb zurück, um weiterhin ein Auge auf Ashley zu haben. Sie hatte zwar versprochen, ihre wahnsinnigen Pläne nicht weiter zu verfolgen und sich nun einfach nur noch mit der Forschung zu beschäftigen, aber es war wahrscheinlich besser, wenn jemand darauf aufpasste, dass sie sich daran auch hielt.
Die Fahrt zurück verlief recht schweigsam, was vor allem daran lag, dass Jochen noch nicht wirklich bei Kräften war. Die lange Zeit in Ashleys Gefangenschaft hatte ihn sehr geschwächt, und er konnte ohne Hilfe kaum gerade sitzen, weshalb wir ihn im Auto auf die Rückbank verfrachten und Andy die Aufgabe übertrugen, auf ihn aufzupassen. Jenny war mit dem Fahren beschäftigt, und ich sehnte mich einfach nur zurück in Moritz' Arme, die ich für meinen Geschmack schon viel zu lange nicht mehr gespürt hatte.
Als wir endlich daheim ankamen war auch das erste, was ich tat, über Moritz herzufallen wie eine Verdurstende und ihn ein paar Stunden lang zu reiten. Bei der Gelegenheit drückte ich ihm auch gleich eine meiner Zitzen in den Mund und gab ihm meine Milch gefühlt literweise zu trinken, bis sein Schwanz wieder auf das herrliche Monsterformat angeschwollen war, das ich so in mir liebte. Ich stellte zu meiner Freude fest, dass es jetzt, da ich Ashleys Kraft in mir hatte, keine Grenzen mehr für die Zahl meiner Orgasmen zu geben schien, und ich kam in diesen Stunden der hemmungslosen Leidenschaft einundsiebzig Mal von Moritz. Jeder einzelne Höhepunkt war perfekt. Und im Laufe der nächsten Wochen steigerten wir beide diese Zahl im Zusammenspiel noch.
Einige Tage später war auch Jochen wieder der Alte, was ich dadurch herausfand, dass ich ihn und Jenny beim Ficken erwischte. Sie lag unter ihm und schien von seiner Fickgewalt völlig hin und weg zu sein - es war das erste Mal, dass ich sie so sah, nicht dominant wie üblich, sondern einem Schwanz voll und ganz unterworfen. Selbst sie mit ihrer großen Routine war anscheinend einem einem hundertprozentigen Zarathustra-Mann nicht gewachsen, und in den kommenden Tagen vögelten die beiden sich quasi ständig, in unzähligen Stellungen, als hätten sie beide wirklich viel nachzuholen. Dass auch sie Halbgeschwister waren, schien sie nicht zu stören, und tatsächlich stellte sich einige Wochen später heraus, dass Jochen sie schwanger gefickt hatte.
Aber da war sie nicht die einzige. Ich war ja schon mit einem von Jakob befruchteten Ei im Bauch nach Hause gekommen, und ein paar Wochen später bei der Untersuchung beim Frauenarzt stellte sich heraus, dass ich Zwillinge erwartete! Jetzt war es natürlich möglich, dass sich die Eizelle einfach mehrfach geteilt hatte - ich hatte aber vielmehr die Vermutung, dass das zweite Kind nicht aus Jakobs, sondern aus Jochens Sperma entstanden war, das mir ja Ashley in reichlicher Menge eingespritzt hatte - bis in meine Eileiter, wo es wohl auf eine zweite reife Eizelle gestoßen sein musste. Natürlich hatte ich Moritz sofort gestanden, was mir im Institut in Osteuropa widerfahren war, und Moritz hatte mir auch augenblicklich verziehen und versprochen, auch diese Kinder genau so lieb zu haben wie Maja.
Und so wurde es mit dem ganz normalen Leben doch nichts - ich musste mein Studium nach ein paar Monaten erneut unterbrechen, um mich um die neuen Zwillinge zu kümmern, die wir Anna und Jens nannten, und obwohl man ihnen nicht ansehen konnte, dass sie unterschiedliche Väter hatten, wussten wir dank einem Gentest, den Panacea für uns durchführte, dass Anna aus Jochens Erbgut entstanden war und Jens aus Jakobs. Bei beiden merkte ich bald, dass sie etwas Besonderes waren - sie wuchsen extrem schnell heran (wobei das auch an meiner Muttermilch liegen konnte), und beide konnten schon im Alter von nur einem Jahr Sätze mit mehr als einem Wort bilden. Mit drei Jahren waren sie in ihrer Sprachentwicklung bereits soweit wie Maja mit ihren viereinhalb, und schon Maja war ein sehr aufgewecktes Kind gewesen.
Obwohl ich spüren konnte, dass sich mein Körper sehr nach dem Zustand der Schwangerschaft sehnte, wollten Moritz und ich erst einmal nicht noch mehr Kinder - drei waren erst einmal genug, und zusammen mit Jennys Tochter Sophie war unser Haus auch schon lebhaft genug. Andy war zwischenzeitlich ausgezogen und hatte sich eine neue Stadt gesucht, um seinem Beruf nachzugehen, womit wir "nur" noch zu acht waren. Moritz hatte inzwischen seinen Abschluss geschafft, und auch ich konzentrierte mich ein bisschen auf meine akademische Karriere und schloss mein Studium mit summa cum laude ab, als Maja gerade sieben Jahre alt geworden war. Damit kehrte zum ersten Mal seit Langem wieder ein bisschen Ruhe in unserem Leben ein.
Ein paar Jahre später klärten wir gemeinsam unsere Kinder über ihre Ursprünge auf. Dass sie ein bisschen anders waren als andere Jungs und Mädchen in ihrem Alter, und dass diese Unterschiede noch größer werden würden, wenn sie erst mal älter werden würden. Wir schärften ihnen ein, dass sie vorsichtig sein mussten bei dem, was sie taten, und dass sie mit anderen Leuten nicht darüber reden sollten, was bei ihnen anders war. Zwar konnten wir sicher sein, dass Ashley sie in Ruhe lassen würde - da passte ja Sarah auf - aber trotzdem sollte das Wissen um das Zarathustra-Gen nicht in die falschen Hände geraten. Also mussten unsere Kinder acht geben, sich nicht zu verplappern, und wir taten unser Bestes, ihnen das auch klar zu machen.
Und es hätte auch alles gut funktionierten sollen. Unsere Kinder waren vorbildlich brav. Wirklich.
Nur werden aus Kindern irgendwann Jugendliche, und Jugendliche machen grundsätzlich nicht das, was ihre Eltern von ihnen wollen.
Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.
Ende
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