Chapter 2
by
Mercadus
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Durchsichtig
In der düsteren Enge des Umkleideraums, zwischen muffigen Garderoben und dem Hauch von Desinfektionsmittel, hing Michelle an ihrem Spind fest. Ihr Blick fixierte die fleckige Wand, während ihre Gedanken wild durch ihre Fantasien rasten.
Die Bilder rollten wie ein bizarres Filmszenario vor ihrem inneren Auge ab. Alte Männer, verbogen und gebrechlich, ihre Augen glänzend vor Begierde, grapschten nach ihr in den engen Fluren des Pflegeheims. Ein Stöhnen entfuhr ihr, gedämpft, fast unmerklich, als ihre Scham und die unerklärliche Erregung sich wieder vermischten. Sie wollte diese Gedanken abschütteln, doch sie klebten wie Teer an ihrer Haut, unerbittlich und klebrig.
Es war wie ein Albtraum in Zeitlupe, jede Bewegung schwer und durchtränkt von einer düsteren Erotik, die sie nicht verstehen konnte.
"Zeig den alten Säcken, was du hast", flüsterte ihre Erinnerung an Thomas' Worte, und der Gedanke durchzuckte sie wie ein eiskalter Schauer. Die Realität drückte auf sie wie die kühle, graue Umgebung des Pflegeheims, und ihre Haut kribbelte unter der Vorstellung von Augen, die sie begierig musterten.
Ein Zittern durchlief sie, eine Mischung aus Verlangen und Selbstverachtung. Sie würde kämpfen, sich wehren gegen diese heimlichen Begierden, die sie quälten. Ihre Finger klammerten sich um den Stoff ihrer Jacke, als würde sie sich daran festhalten, um nicht in den Strudel ihrer eigenen Verwirrung zu stürzen.
Draußen im Flur hallte das leise Murmeln der Patienten und der dumpfe Klang rollender Rollstühle. Das Pflegeheim atmete den Geruch von Vergänglichkeit und unterdrückten Begierden aus, die in den schmalen Gängen schwangen wie dunkle Schatten.
Michelle seufzte leise, ein resigniertes Lächeln auf den Lippen. Doch hier und jetzt war es einfach nur bittere Realität, hart und klar, wie die Linien, die sich in ihrem Gesicht abzeichneten, während sie sich für den Tag rüstete, der vor ihr lag.
Die Tür krachte wie ein Peitschenhieb.
„Fräulein Berger!“ Michelle zuckte zusammen. Frau Stahl – Frau KruppStahl, wie man sie heimlich hier nannte – stand im Türrahmen hartes Gesicht, graues Haar, straffer Dutt. In der Hand ein zusammengefalteter hellblauer Kittel, fast ein Witz, wie wenig Stoff da drin war.
Sie warf ihn Michelle zu. Der Stoff war dünn, fast durchsichtig im Licht der Neonröhre. „Anziehen. Und zwar zügig.“
Michelle zögerte, hielt das Kleidungsstück hoch. Der Kittel war kaum knielang. Ein Knopf oben fehlte – mit Absicht, wie sie gleich erfuhr. Der Ausschnitt weit offen, der Stoff spannte bei jeder Bewegung über ihrer Brust. Und sie hatte ausgerechnet heute keinen BH angezogen. Ihr neongelbes Top hatte Stahl gleich mit einem energischen Kopfschütteln abgelehnt. "Berger! Das geht ja gar nicht von der Farbe! sind Sie prüde oder was?"
Als sie das Ding überzog, spürte sie die Kälte auf der Haut, die Gänsehaut, den leichten Schauder, der ihr den Rücken hinabkroch. „Zu kurz?“, fragte Stahl, fast belustigt, ihre Stimme ein kalter Schnitt. Mit ihrer knochigen Hand hebt sie den Kittel, steckt einen Finger in den Slip und zieht den Bund nach vorne, legt frei, glatt blank schön mädchengeilschön. Michelle schließt vor Scham und Schreck die Augen, hält die Luft an. Dieser Übergriff, dieser Machtmissbrauch, infam abartig schmutzig. Stahl's Hand eine Stahlkralle, Eisenhand eiskalt und gemein, nur diese junge Fotze zu demütigen, erniedrigen. Neidisch auf dieses nasse enge Organ. Sucht, greift mit der Hand rücksichtslos, eher härter, als sie die nasse Scheide tastet. Neid
Zieht abrupt ihre Hand zurück, macht einen Schritt zurück. Eiskalte Augen.
„Er soll zu kurz sein.“ Michelle blickte sie verwirrt an. „Das ist kein Zufall. Das ist Philosophie, Fräulein Berger. Unsere Bewohner – alte Männer, alte Frauen, halbtot vielleicht, aber nicht blind. Nicht taub da unten.“ Sie trat näher, beugte sich vor. Ihre Stimme war jetzt leiser, eindringlich. „Sie schauen. Sie spüren. Manche greifen auch. Und das sollen sie. Wir animieren. Wir wecken.“
Michelle schluckte. Ihre Haut brannte.
„Das Heim glaubt an eine einfache Wahrheit: Alter bedeutet nicht Enthaltsamkeit. Im Gegenteil. Lust ist Leben. Und die Pflegekraft ist Teil dieses Lebens.“ Stahl fasste Michelle am Kittel, zog den Stoff an der Brust ein Stück auseinander, als prüfe sie die Spannung. „So sehen sie dich. So riechen sie dich. Und sie reagieren. Mit mehr Interesse. Mit mehr… Willen. Bewegung. Lebenszeichen.“
Michelle stand da wie eingefroren. In ihrem Kopf rauschte es.
„Widerstand zwecklos. Es ist nicht Ausbeutung. Es ist Methode. Die Alten brauchen Reize. Ein Grund, die Augen zu öffnen. Zu essen. Aufzustehen. Man nennt es: Eros-Therapie. Und du bist ein verdammt gutes Medikament.“
Stahl wandte sich ab, als hätte sie gerade das Wetter kommentiert. Hebt die Hand, riecht an ihren Fingern, grinst. Michelle schießt das Blut in Gesicht und Mitte. Dann hielt sie inne, drehte sich noch einmal um. „Wenn du damit nicht umgehen kannst, Fräulein Berger, dann bist du hier falsch. Kein Wort über das hier, hier bin ich das Gesetz und bist still.“
Sie ließ Michelle stehen, im zu kurzen Kittel, der offen über den Oberschenkeln flatterte, die Brüste leicht im Stoff, der zu dünn war für Anstand. Ihre Brustwarzen hart, ihre Haut prickelte. Tropfnass geil, am liebsten würde sie .. ... Ihre Gedanken ein Chaos. Scham. Wut. Ganz hinten im Bauch – dieses dunkle, sickernde Ziehen. Immer wieder heimlich fantastiert, geträumt von alten feisten Böcken, masturbiert sich gefingert und gekommen. Und hier Alter und Lust. Und sie mittendrin.
Michelle fand den Zettel in ihrem Spind. Auf dem Briefumschlag mit ihrem Vertrag, einfach ein gefaltetes DIN-A4-Blatt. Oben stand, in fettgedruckter, schablonenhafter Schrift:
„Sensorische Anregung zur Aktivierung geriatrischer Patienten – intern“
Sie las.
Pflegehilfliche Anleitung:
Manuelle Stimulation bei männlichen Bewohnern (Phase II-Betreuung)
Zweck: Reaktivierung psychosozialer Zentren durch gezielte, geführte Stimulation. Förderung von Kreislauf, Stimmungslage und Bindung zur Pflegekraft. Maßnahme erfolgt ausschließlich nach ärztlicher Empfehlung bzw. therapeutischer Indikation im Rahmen des Hauses.
Vorbereitung:
Handschuhe (Latex oder Nitril)
Feuchtwarmes Tuch
Gleitgel (neutral, ohne Duftstoffe)
Wahrung der Diskretion: Türen schließen, keine anderen Patienten im Raum
Ablauf:
Patienten freundlich ansprechen, Blickkontakt halten
Intimbereich entkleiden, ggf. mit Tuch bedecken zur Wahrung der Restwürde
Initiale Reinigung mit warmem Tuch, dabei beruhigend sprechen
Gleitmittel auftragen, langsame, rhythmische Bewegungen, keine Hast
Beobachtung der Atmung, Reaktionen, ggf. Stöhnen – als positiver Indikator werten
Ejakulation ist nicht zwingend erforderlich, aber erwünscht
Reinigung, Versorgung, Lob („Das war gut gemacht, Herr …“)
Dokumentation nur intern – Kürzel „S.A.A.“ genügt
Hinweis: Diese Maßnahme erfolgt mit Einverständnis des Patienten oder unter impliziter Zustimmung (z. B. sichtbare Erregung, Zustimmung durch Körpersprache). Kein ****. Keine Abwertung. Der Körper spricht zuerst.
Michelle starrte auf das Blatt. Ihre Hand zitterte leicht. Unten auf dem Zettel stand handschriftlich, krakelig, mit blauer Tinte:
„Fräulein Berger, dies gehört zu Ihrem Verantwortungsbereich – bitte ab Woche 2 bei Herrn R. und Herrn L. (Zimmer 203 / 205) anwenden. Bei Fragen: Herr Böhm.“ — F. Stahl
Sie starrte lange auf den Punkt nach "anwenden" Sie faltete das Blatt langsam zusammen und steckte es ein.
Der Kittel war immer noch zu kurz.
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Mobile Altenpflege
Notstand überall
Michelle, 19, flieht einem stickigen Kinderzimmer und schuftet in einer schmierigen Kneipe, wo lüsterne Blicke ihren prallen Arsch und Titten verfolgen, doch ihre Altenpflegeausbildung zieht sie in ein Netz aus Demütigung und sündiger Lust, wo anzügliche Chefs und Patienten ihre Naivität in ein Inferno aus Scham und verbotenem Verlangen stürzen.
Updated on Jul 9, 2025
by SorlAc
Created on Jun 29, 2025
by SorlAc
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