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Chapter 88 by Geilspecht99 Geilspecht99

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Die nächste Zeit...

Miranda verriet ihm natürlich nicht, dass auch sie selbst aufpassen musste, nicht in die gleiche Falle zu tappen. Sieghart war genau ihr Typ und würde nicht jemand anderer auf sie warten, dann wäre sie durchaus geneigt gewesen, so wollte sie es auf eine Freundschaft plus beschränken. Sieghart war immer sehr zurückhaltend, wenn es um Sex ging, während all der Monate hatte er sich mit niemanden eingelassen, das hatte sie genau beobachtet, denn sonst wäre er unter diesen Umständen für sie gar nicht in Frage gekommen. Wahrscheinlich lag es daran, dass er bei seiner ersten Runde nur ganz kurz durchhalten konnte und sich dafür schämte, dass es ihr anfangs nur mit Hilfe von Magie gelang, ihn rumzukriegen. Miranda hatte schon mit vielen “Männerproblemen” zu tun; bei Sieghart machte ihr das nichts aus, da er eindrucksvoll bewiesen hatte, wie ausdauernd er ab der zweiten Runde war und wie gut er seine Erholungszeit überbrücken konnte. Sie konnte sich aber sehr gut vorstellen, dass viele Frauen damit nicht umgehen konnten und gar nicht erst versuchten, eine zweite Runde einzuläuten, weswegen sie nie in den Genuss seiner wahren Qualitäten kamen.

Am nächsten Morgen weckte sie ihn mit einem Kuss, aber ansonsten benahmen sie sich weiterhin wie ganz normale Mannschaftsmitglieder, auch wenn die anderen bei jeder Gelegenheit lautstark darauf hinwiesen, dass sie gestern sehr gut zu hören gewesen waren. Die Thorwaler (Wikinger) waren berühmt dafür, gegenüber der Mannschaft keinerlei Scham zu zeigen und sie meinten es eher anerkennen, doch Sieghart war es peinlich, zum Glück bemerkte das nur Miranda. Den restlichen Tag über verhielten sie sich ganz normal, von einem heimlichen Kuss zum Mittag einmal abgesehen, Sieghart war es so ohnehin lieber..

Nach dem Abendessen fragte sie, ob sie ihn heute Abend nochmals verzaubern dürfe, lächelnd stimmte er zu, bestand dann aber darauf, es nicht so publik wie gestern zu machen. Sie kamen auch diese Nacht kaum zum Schlafen, aber Sieghart bestand auf einen Silentium oder andere schalldämpfende Maßnahmen und bestätigte damit Mirandas Vermutungen bezüglich seiner Minderwertigkeitskomplexe.

In der Folge sah sie es als ihre Aufgabe, ihm klarzumachen, dass er mit seinen Qualitäten diesen kleinen Nachteil locker wettmachen konnte. Sie besann sich sogar der Regeln der komischen Sekte der Vicky beigetreten war, um zu untermauern, dass bestimmte Frauen darauf bestanden, Sperma kosten zu dürfen, bevor sie sich ficken ließen und ihn dementsprechend zu schätzen wüssten, wenn sie an Vicky dachte, entsprach das auch der Wahrheit. Jedes weitere Stelldichein begann sie nun damit, vor ihm auf die Knie zu gehen und sich, aktiv oder auch mal passiv, seinen Samen zu holen.

Während Sieghart und Miranda sich vor den anderen zurückhielten, machten nun Sigrun und James keinen Hehl mehr aus ihrer Beziehung.

Aber es dauerte ohnehin ein paar Wochen bis Sieghart es überhaupt wagte, die Initiative zu übernehmen; zuerst musste er, wie von ihr angekündigt, sich selbst soweit unter Kontrolle bringen, dass er sich nicht Hals über Kopf in sie verliebte. Nur langsam lernte er, dass Miranda ein äußerst launisches Wesen war. Das hatte seine guten wie auch schlechten Seiten, er hatte erfahren müssen, dass sie entweder sehr schnell oder gar nicht zu verführen war, dazwischen blieb fast nichts.

Sie gab ihm auch kaum Anlass, selbst tätig zu werden, denn es dauerte, abgesehen von ihrer Erdbeerwoche, kaum einmal mehr als zwei Tage, ohne dass sie bei passender Gelegenheit vor ihm niederkniete und sich sein Sperma holte. Der darauffolgende Sex und die Lust die sie ihm dabei offenbarte, steigerte sein Selbstbewusstsein langsam, aber stetig. Und sie musste ihm auch nichts vorspielen, sie spürte am eigenen Körper was für einen Unterschied es machte, wenn man regelmäßig Sex hatte oder nicht. Insgeheim fragte sie sich, inwieweit sich ihre Beziehung, was den Sex betrifft, auch in der Heimat fortführen ließe. Theodan machte es scharf, dass sie es genoss, hin und wieder mehr als nur einen Schwanz zu spüren und wäre wohl Feuer und Flamme, sie mit Sieghart zu teilen. Leider reagierte Sieghart irritiert, als sie ihm das beim Liebesspiel vorschlug.

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