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Chapter 105 by Toby Mark Toby Mark

Geht Meyer mit zum Volleyball?

Die jungen Sportlerinnen werden begutachtet

Es sind noch zehn Minuten bis zum Spielbeginn, als sich die Tür neben der kleinen Besuchertribüne öffnet und fünf breite, schwarze Männer sowie ein schmächtiger Weißer die Sporthalle betreten.

„Benehmt euch möglichst unauffällig“, murmelt der Boss. Dann schreitet er voran und klettert auf die Tribüne. Die kleine Gruppe lässt sich in der letzten Reihe nieder, weit abgesetzt von den anderen Besuchern. Die Männer in seinem Gefolge sind seine beiden Zureiter Jurek und Kojo sowie die Zuhälter Lynel und Pakka. Auch Lehrer Meyer darf dabei sein, denn immerhin spielt sein Töchterchen Melanie heute mit ihrem Volleyball-Team. Der Boss will die Spielerinnen in Augenschein nehmen und Meyer muss sich bereit halten, falls es Fragen zu den Mädchen gibt.

„Jetzt passt gut auf!“, flüstert der Boss, als die beiden Teams das Spielfeld betreten. Es gibt etwas Applaus und aufmunternde Rufe für die beiden Teams, wenn auch die Tribüne nur schwach besetzt ist. Hier treten zwei Schulmannschaften gegeneinander an, und in den ersten beiden Reihen der Tribüne haben sich nur ein paar Schulfreundinnen und Eltern der Spielerinnen versammelt. Niemandem fallen die schwarzen Besucher auf, die sich diskret im Hintergrund halten.

„Unser Team ist das in den roten Trikots“, erklärt der Boss, „Biggy und Melanie kennt ihr ja schon. Aber da wären noch acht weitere Fohlen, die ich mir gut in unserem Stall vorstellen könnte!“

„Wieso acht? Ich sehe nur sechs Mädchen auf dem Spielfeld“, wundert sich Jurek.

„Beim Volleyball gibt es nur sechs Spieler, du Idiot!“, murmelt Pakka. „Siehst du nicht die anderen vier da links auf der Ersatzbank?“

„Ja ja, ist ja gut“, grummelt Jurek, „und wer sind die beiden Frauen neben den Mädchen?“

„Das sind die beiden Betreuerinnen“, sagt der Boss. „Ich habe in den letzten Tagen Informationen gesammelt. Die ältere ist die Trainerin, eine Lehrerin von Mitte dreißig. Die junge Blonde daneben ist Co-Trainerin. Ist erst 24 und noch Studentin.“

„Die Junge könnten wir auch gut gebrauchen“, findet Kojo, „die hat hübsche Möpse!“

„Ich würde ja am liebsten beide Stuten verwerten“, grinst der Boss, „auch wenn Frauen über dreißig nicht in unseren Club passen. Mal sehen, ob mir da noch was einfällt.“

„Die Mädels in den schwarzen Trikots sind aber auch heiß“, findet Jurek, „schaut mal, die Dunkelhaarige hinten rechts! Wie deren Titten wippen, wenn sie von einem Bein aufs andere tänzelt!“

„Konzentriert euch auf das rote Team!“, mahnt der Boss. „Wir dürfen uns nicht verzetteln! Wir gehen Schule für Schule systematisch durch, aber nicht alle gleichzeitig! Kapiert?“

Auf dem Spielfeld ertönt die Trillerpfeife des Schiedsrichters und das Spiel startet. Sofort beginnen die anwesenden Eltern, ihre Töchter anzufeuern. Die Zuhälter in der letzten Reihe stimmen sich derweil ab, welches der Fohlen ihre jeweilige Favoritin ist. Es wird unter den Männern hart verhandelt bis schließlich feststeht, wer welches Mädchen zureiten darf.

Nur die kleine Linn steht nicht zur Diskussion. Die Jüngste im Team, die erst in zehn Tagen ihren 18. Geburtstag feiert, hat sich der Boss persönlich reserviert. Mit gierigem Blick verfolgt er die Bewegungen seiner Beute auf dem Spielfeld. Das schlanke, zierliche Geschöpf ist eine aufmerksame Spielerin. Mit schnellen, zielsicheren Bewegungen wirft sie sich dem Ball entgegen und ihr langer, blonder Pferdeschwanz fliegt wie eine Fahne hinterher. Der Boss betrachtet genüsslich die Bewegungen ihrer schlanken, durchtrainierten Beine und des kleinen, festen Pos. Die Aussicht, bald Hand an den jungen Arsch legen zu können, lässt ihm den Schwanz anschwellen.

Lehrer Meyer verfolgt die Absprachen der Männer mit einem flauen Gefühl im Magen. Einerseits hat er ein schlechtes Gewissen, die Schulkameradinnen seiner Tochter an die Zuhälter auszuliefern. Andererseits macht er sich Hoffnungen, dass der Zugriff auf acht neue Mädchen das Interesse an seiner Melanie schwinden lässt. Und wer weiß, meldet sich da noch eine andere leise Stimme, wenn die acht jungen Dinger erstmal zugeritten sind, vielleicht darf dann auch er die eine oder andere besteigen. Meyer ist nicht ganz wohl bei diesem Gedanken, aber er kann ihn auch nicht ganz aus seinem Kopf verdrängen.

Der Boss ist noch ganz von Linns Erscheinung gefesselt, als sein Smartphone klingelt. Kaum hat er es in der Hand, springt der Videochat auf. Das breite Gesicht seines Hamburger Kollegen Karl erscheint auf dem Bildschirm.

„Na, alles klar bei euch in der Provinz?“ Karl lacht fröhlich ins Telefon. „Ich wollte nur mal kurz durchklingeln und mich nochmal für die heutige Lieferung bedanken! Wir sind mit deinen drei Stuten gut in Hamburg angekommen und die Kollegen sind begeistert!“

„Freut mich, dass ihnen die Mädchen gefallen“, brummt der Boss, „du hast mir aber auch drei meiner besten Exemplare abgenommen!“

„Ach was, nur ausgeliehen!“, wiegelt Karl ab. „Außerdem können sie bei uns noch einiges lernen, und wenn du sie dann zurück bekommst, sind sie noch folgsamer als du sie in Erinnerung hast!“

„Na gut, wenn du das sagst …“

„Gleich heute kommen deine Prachtstücke zum Einsatz! Ines ist die Erste. Ich habe einem Stammkunden ein Foto von ihr geschickt, auf dem sie mir mit ihrem herrlich unschuldigen Blick den Schwanz bläst. Jetzt ist er so scharf auf sie, dass er sofort vorbei kommt!“ Karl lacht. „Wir haben sie schon vorbereitet, willst du mal sehen?“

Das Video ruckelt, als Karl die Kamera umschwenkt, und der Boss sieht die nackte Ines, die bäuchlings mit gespreizten Schenkeln über einem Turnbock liegt. Ihre Knie und Füße sind an die Beine des Geräts gebunden, ihre Arme wurden an Händen und Ellenbogen verschnürt und hinter ihrem Rücken an einem Strick, der von der Decke hängt, in die Höhe gezogen. In Ines Mund steckt ein Knebel, der mit einem Lederriemen gesichert ist.

„Du meine Güte“, brummt der Boss überrascht, „was habt ihr denn mit der Kleinen vor?“

„Mein Kunde kommt gerade. Ich kann dich leider nicht weiter zuschauen lassen“, verkündet Karl, „der Mann ist eine wichtige Figur in der Stadt, der besteht auf absolute Diskretion! Ich kann nur sagen, das wird ein Riesenspaß!“ Seine letzten Worte gehen fast in seinem irren Kichern unter.

„Pass auf, was du ihm erlaubst!“, mahnt der Boss. „Ich will die Kleine unbeschädigt wieder zurück, hast du das verstanden?“

„Keine Sorge, keine Sorge! Sie wird noch in einem Stück sein, wenn wir sie wieder freigeben, versprochen!“ Karl kichert wieder und legt auf.

„Ist alles in Ordnung, Boss?“, will Kojo wissen. „Sie sehen so besorgt aus …“

„Schon gut, alles in Ordnung“, murmelt der Boss. Er starrt eine Weile nachdenklich auf sein Smartphone und steckt es schließlich wieder ein. Hoffentlich war es kein Fehler, denkt er sich, dass er mit Ines einen seiner Lieblinge an die Reeperbahn ausgeliehen hat. Er atmet tief ein und blickt wieder auf das Spielfeld. Jetzt gilt es, sich voll zu konzentrieren! Die kleine Linn, das nächste Fohlen auf seiner Liste, ist in zehn Tagen reif zum Anstich, und er muss gut überlegen, wie er sie sich gefügig macht.

Kommt dem Boss eine passende Idee?

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