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Chapter 7 by Omega9609

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Die ersten Transformationen (2)

Die Augen der Teilnehmer gewöhnen sich nur langsam an die normale Helligkeit. Vor ihnen schwebt eine Person. Wer es ist. Keine Ahnung. Vor einigen Sekunden war da noch ein Name. Doch jetzt. Aber sie schwebt reglos dort. Oder er? Schwer zu sagen.

Die Person... Nein, es ist keine Person. Das Wesen hat recht kleine Brüste. Die Brustwarzen mit kleinen Ringen durchstochen und mit einer Kette verbunden. Doch zwischen den Beinen hängt ein Penis. Still und schlaff hängt er da. Während er nur knapp überdurchschnittlich groß erscheint, wirkt er im Vergleich zum Hoden, der bis zur Mitte der muskulösen Oberschenkel reicht, fast schon winzig, während die Unterschenkel von einer schwarzen Masse umschlossen ist, die dort wo eigentlich Füße sein müssten nicht endet sondern noch einige Zentimeter weitergeht und in einer kleinen flachen Stelle, die kaum größer als eine Geldmünze sein kann, endet.

Eine ähnliche schwarz glänzende Masse umschließt den ganzen Kopf. Also fast den ganzen Kopf. Während der Hals weit nach oben gereckt ist, verlässt ein Bündel rot-blonder Locken diese Haube, reicht jedoch bis zu den Knien herunter. An einer Stelle der oberen Hälfte, knapp unterhalb des Halses, scheinen zwei Hände aus den Haaren hervor zu kommen. Die Haare scheinen die Hände vollständig eingenommen und am hinten nach oben zu fixieren. Sowohl die Nase, aber auch die Augen sind vollständig verdeckt. Lediglich der Mund ist frei. Obwohl frei hier sehr weit hergeholt zu sein scheint. Während die Lippen von der schwarzen Substanz eingenommen sind, öffnet sich der Mund bei jedem Atemzug leicht und zeigt, dass das innere des Mundes weiterhin rosig ist.

Durch ein lautes Lachen und ein klatschen in die Hände wenden sich die vielen Entsetzen blicke von diesem etwas ab und wenden sich der Quelle zu. Bell steht mit verschränkten Armen und mustert mit zufriedenem Blick die schwebende Gestalt während Harvey fast schon springend neben ihr steht und zu ihr hochschaut. "Wahnsinn, du hast dich selbst übertroffen. Was für eine Idee! Auch wenn ich finde, dass du echt zu nett zu ihm warst. Schaut echt dieses Meisterwerk an. Schaut, Schaut" Wie von Geisterhand bewegt, drehen sich alle Köpfe wieder zu dem Wesen zurück. Es scheint, dass selbst blinzeln nicht mehr zu gehen scheint. Nach kurzer Zeit scheint das Wesen durchsichtig zu werden, bis es schließlich ganz verschwunden ist. Mit trockenen Augen und fassungslosen Blicken tauschen die restlichen Teilnehmer sich untereinander aus. Auf dem Transformationsbildschirm erscheint ein Text.

Zuchthengst: Louis hat beschlossen ein richtigen Sexpferd zu werden und sich leiten zu lassen. Deshalb hat er für Sehen und Riechen keine Verwendung mehr. Auch sprechen wird er nur noch, wenn er explizit dazu aufgefordert wird. Dafür bekommt er jedoch auch die Fertigkeiten eines Pferdes wie die unerschöpfliche Ausdauer und Kraft. Wie ein braves Pferd hat es das Bedürfnis seine Aufgaben gut zu verrichten und obwohl er nie wieder einen Orgasmus haben wird, ist dies nun die einzige Möglichkeit Lust oder Befriedigung zu spüren. Obwohl sein Körper alles mitbringt, was für die Zucht benötigt wird, ist er vollständig unfruchtbar. Er wird nicht mehr als ebenbürtig angesehen und an seinen Namen kann man sich nicht mehr erinnern. (Ausgeschieden)

Als Bell sich von der Couch erhebt, fallen die fassungslosen Blicke vom Bildschirm auf sie. Sie streckt sich kurz bevor sie das Wort ergreift. "Was schaut ihr denn so? Glaubt ihr uns macht sowas Spaß? Ok, es macht Spaß, aber wir wollen nur eine gute Show. Also macht gut mit, haltet euch an die Regeln und euch passiert nichts, verstanden? Ok, machen wir weiter, ok? Theresa du bist dran!" Fährt sie ohne auf eine Reaktion zu warten fort.

Während Theresa in aller Ruhe nach vorne zu den beiden Moderatoren läuft, zeigt ihr Gesicht sichtliche Angst und sie zittert am ganzen Körper. "Aber, aber meine kleine. Solange du dich benimmst, tu ich dir nichts, keine Sorge." Harvey streckt sich und tätschelt ihren Oberschenkel. Viel höher kommt er mit seiner Hand nicht. "Ich habe im Kopf, dass du gerne die böse Stiefschwester für die Teilnehmer werden wolltest, oder? Leider wird daraus nichts. Es war sogar die unbeliebteste Option. Aber ich freue mich trotzdem für dich. Es ist nämlich Option 1 geworden.

Make my Day: Als Surflehrerin ist Theresa es gewohnt im Mittelpunkt zu stehen. Ist sie nicht an Gesprächen beteiligt oder wird von anderen ignoriert, wird sie das Bedürfnis bekommen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. (Exhibitionist)

Noch bevor Theresa etwas sagen oder machen kann, steht schon Kobe neben ihr. Sie schaut an ihm hoch, dann empört zu Harvey herunter und möchte etwas sagen, doch es kommt kein Wort heraus. Einige male versucht sie es, aber sie bekommt keine Worte heraus und plötzlich steht sie direkt vor Kobe. Doch ihre Füße heben sich vom Boden und befördern sie auf die Seite. Sie versucht sich zu bewegen, zurück auf die Bühne zu laufen, doch sie steht wie versteinert da. Tränen sammeln sich in ihren Augen, in ihrer Brust brennt es, ihr Bauch ist verkrampft als sie die Blicke der anderen Teilnehmer sieht. Ihre Blicke. Ein Lächeln huscht über ihre Lippen, die Schmerzen scheinen wie verflogen zu sein.

"Entschuldige Kobe. Wo waren wir noch gleich?" Bell lächelt und tut als würde sie nachdenken, den Zeigefinger an ihrem Kinn. Nach kurzer Zeit schaut sie wieder zu Kobe herunter. Obwohl er selbst nicht der kleinste ist, überragt ihn Bell nicht nur um einige Zentimeter und er schaut zu ihr hoch. Nach seiner Erinnerung war seine Auswahl nicht so sehr nach seinem Geschmack gewesen. Naja, aber besser als das was da grade eben passiert ist. "Ach ja, ich wollte dir deine Transformation zeigen. Wir hatten eine echt besondere Situation. Sowohl der erste. als auch der zweite Platz waren so nah beieinander, dass wir" sie deutet auf Harvey ohne ihren Blick von Kobe zu nehmen, "beschlossen haben dir die ersten beiden zu geben. Aber glaub uns, die Entscheidung war nicht einfach"

Kaum waren die Worte ausgesprochen, spürte er, wie sich ihr Gesicht entfernte, die Felle in die sein Körper eingehüllt ist, wurden lockerer, aber auch leichter. Groß war er immer noch, aber nicht mehr der Größte der Gruppe. Kaum hatte das Schrumpfen aufgehört, wurde seine Kleidung wieder enger. Seine Füße wurden in Cowboystiefel gepresst, während seine Beine von einer langen, engen Jeans umfasst wurden. Die Felle selbst schrumpfen aber immer weiter, bis ein rot-weiß kariertes Hemd seinen Oberkörper bedeckt. Kein Knopf ist geschlossen, aber ein großer Knoten verhindert, dass das Hemd seinen Bauch bedeckt. Seine dunkle Haut glänzt vom Schweiß, doch es bildet sich auch eine Gänsehaut. Doch kalt ist Kobe nicht. Sogar ganz im Gegenteil. Im Vergleich zu den Fellen von vorher ist es einfach nur super angenehm.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...: Kobe ist nicht nur der größte, sondern auch der stärkste. Obwohl er seine stärke behalten kann, wird man seine Muskeln nicht mehr sehen können, komme was wolle. Dafür werden diese mit der Zeit aber auch nicht weniger. Aber er muss etwas Körpergröße einbüßen. (Sissy)

What y´all doing: Das Land des wilden Westens und dann nicht mal passend gekleidet. Die warmen Felle werden in der Zukunft wohl zu warm sein. Deshalb wird Kobe in der Zukunft nur zugeknotete Hemden zu seinem Outfit tragen können. (Cowboy)

Bell lächelt glücklich. Dir scheint es zu gefallen. Keine Sorge, du gewöhnst dich schnell an deinen neuen Körper. So, wer ist die nächste Glückliche?" Ohne auf eine Antwort zu warten fährt sie weiter fort.

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