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Chapter 7
by
Meister U
Wird Reznik Susannes Sehnsucht stillen?
Die erste Herausforderung
Der Regen hämmert als lebendige ****. Jeder Tropfen ein Nadelstich, der meine Poren zu eisigen Kratern aufreißt. Der Kies unter meinen nackten Fußsohlen frisst sich wie zerbrochenes Glas ins Fleisch – ein brutales Gegenspiel zum Flirren der Blitze, das mir elektrisierte Gänsehaut über die Oberschenkel jagt. Irgendwo zwischen **** und Ekstase verkrampfen sich meine Zehen. Nicht zitternd. Pulsierend. Als würde mein Blut versuchen, durch die vereisten Adern zu tanzen.
Rezniks Schatten verschmilzt mit dem Gewitter, verschwindet in der Dunkelheit, kehrt zurück als inkarnierte Versuchung. Sein Anzug saugt sich an Hüften und Schultern fest wie zweite Haut, während das Tablett in seiner Hand zur alchemistischen Wunderkammer wird. Die Klammern darauf sind nicht Gegenstände. Sie atmen. Schlangen aus vergessenem Stahl, deren ornamentale Stachelmuster sich bei jedem Donnerschlag neu ordnen. Das Samtgefütterte lockt mit sündiger Sanftheit, während die Dornenklauen meinen Blick in ihre scharlachroten Tiefen ziehen – Hieroglyphen eines Begehrens, das nach Verwundung schreit.
"Wähle weise." Seine Stimme kratzt über mein nacktes Sternum. Das Silberblech berührt meine erstarrte Brust, lässt die Warzen zu vibrierenden Alarmsirenen werden. Sein Atem mischt Moschus und Zyankali, als er meine zögernden Finger studiert. "Ah. Die eiserne Lady der Wall Street... friert plötzlich vorm Buffet der Versuchungen?" Der Mann versteht wirklich mir mir umzugehen. Er lässt mich meine Folterwerkzeug wählen.
Meine Zunge schmeckt Kupfer. Adrenalin oder gebissene Wange? "Ich taxiere Investitionsrisiken." Lüge. Die Manschette mit Nerzenfell flüstert Verführungen, doch mein Unterleib zieht sich zusammen beim Anblick der Titanzange – ihre Widerhaken formen ein inverses Kussmund-Relief.
"Lügnerin." Er presst das Tablett gegen mich, bis Stahlrippen Abdrücke in meine Hüften brennen. "Sie zittern nicht vor Kälte. Sondern davor, dass ich sehe, wie sehr Sie sich danach sehnen, zerrissen zu werden."
Der Donner explodiert, als ich zuschlage. Nicht wählend. Erbeutend. Das Titan brennt in meiner Faust wie geschmiedeter Vorsatz. Die Widerhaken kitzeln meine Handlinien – winzige Messer, die meinen Lebensfaden neu ritzen wollen.
Rezniks Augenbrauen zucken. Ein Hauch von Ehrfurcht, bevor er mich mit den Augen ableckt. "Ach, Susanne." Er dreht die Zange, bis Mondlicht ihre mikroskopischen Zähne enthüllt. "Wussten Sie, dass diese Dornen Kanäle haben? Wie Schlangengiftzähne. Sie saugen nicht Blut..." Seine Lippen berühren meine schlotternde Schlüsselbein-Grube. "...sondern Scham."
Die Klammer schnappt zu. Meine Brustwarze. Ein Kristallscherben reißt mich auseinander – dann flutet es. Brennendes Karamell in den Venen. Mein Knie gibt nach, doch sein Griff um meinen Rücken ist paradoxer als die Sünde: Brutal zärtlich. Sein nasser Wollanzug schmirgelt meine Brust, während die Zange pulsierende Signale ins Mark sendet. Jeder Herzschlag verwandelt Qual in prickelnden Brandy.
"Fühlen Sie's?" Seine Zunge fängt einen Regentropfen auf meiner Halsschlagader. "Wie das Gift wirkt?" Die Zange dreht sich minutiös, spielt meine Nerven wie Cellosaiten. Blut oder Lust tropft zwischen meine Rippen – ich kann es nicht mehr trennen.
Als er mich losreißt, reißt es ein Stück Seele mit. Die Titanzähne singen in meinem Fleisch. Ich folge nicht. Jage. Jeder Schritt zerrt an der Wunde – süßes Feuer, das meine Beckenknochen durchgoldet. Wo er mich spaltete, keimt jetzt es: Ein schwarzes Orchideen-Ungeheuer, das mit jeder Blutung praller wird.
Reznik lacht nicht mehr. Er atmet wie ein Wolf, der Blut im Schnee wittert. Hinter der Terrassentür wartet die Dunkelheit. Und ich? Ich bin längst hungriger als sie.
Wird Rezniks Folterwerkzeug sie endgültig demütigen oder zur Waffe in Susannes eigenem Spiel machen?
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Charity Auktion
Einsatz für Notleidende
Meine Freundin Sue sammelt Geld für in Not und organisiert zu diesem Zweck eine grosse Versteigerung im grossen Stadtsaal. In den Medien ruft sie die Bevölkerung für diesen Anlass Gegenstände, Gutscheine für Aktivitäten als auch persönliche Arbeitsleistungen und Dienste zu schenken, die dann an Versteigerung an den meistbieten gehen. Natürlich bettelt Sue auch bei all ihren Freunden, dass sie etwas für die Aktion geben. Sie betont dass es muss nichts materielles sein, etwas Zeit für ein Dienstleistungsangebot zur Verfügung stellen reiche auch. Dass es bei Arbeit für Fremde auch Übergriffe geben könnte sagt Sue aber nicht...
Updated on Jun 21, 2026
by ann03
Created on Apr 21, 2024
by ann03
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