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Chapter 24 by Uwe37073 Uwe37073

Wie geht es zwischen Jack und Janine weiter?

Die einsame Mutter meines besten Freundes

"Janine, was machst du hier?" fragt Jack und sieht die blonde Mutter seines besten Freundes an, die vor ihm auf der kleinen Mauer sitzt und ihn traurig ansieht.

„Oh Jack, du willst das gar nicht wissen … was machst du denn hier draußen so spät, musst du nicht einigen Mädchen den Kopf verdrehen?“ fragt ihn Janine mit einem Hauch Bitterkeit in ihrer Stimme.

„Ich habe meine Schwester gesucht. Hanna hat sie echt zur Weißglut getrieben und ich wollte sehen, ob mit ihr alles in Ordnung ist … lange Geschichte … achja und ich verdrehe doch keinem Mädchen den Kopf“ reagiert Jack mit einem schüchternen Lächeln und funkelt Janine Wolter mit seinen blauen Augen an, die sie auf Grund der Dunkelheit nur erahnen kann.

„Ach unsere liebe Hanna, die kriegst du nie unter Kontrolle. Gut zu wissen, dass du nicht all diese unschuldigen Mädchen verführst“ kichert Janine süßlich und jetzt mit einem echten Lächeln auf den Lippen. Augenblicklich merkt sie, wie Jacks Anwesenheit dafür sorgt, dass ihr Herz wieder langsam schneller anfängt zu pochen.

„Soll ich dir Gesellschaft leisten?“ fragt Jack wie aus einem Reflex heraus und geht um die Mauer herum, sodass er nun frontal auf die blonde, vollbusige Mutter eines Kindes blicken kann. Durch das Mondlicht ist es hell genug, dass Jack sehen kann, dass sie ein langes Sommerkleid trägt, das ihr bis zu den Knöcheln geht. Dadurch, dass es ziemlich weit geschnitten ist, versteckt das Kleid gut die weiblichen Kurven, die Janine Wolter zu bieten hat.

„Wenn du magst“ versucht Janine so neutral wie möglich zu reagieren, obwohl sie sich innerlich sehr über die unverhoffte Gesellschaft freut. Mit einem süßen Lächeln auf den Lippen zeigt sie auf den freien Platz neben sich. Ohne ein weiteres Wort nimmt Jack neben ihr Platz und sofort spürt sie eine prickelnde Wärme in sich aufsteigen, als sie die Präsenz des 18-Jährigen neben sich spürt. Sie blickt nervös neben sich und schaut augenblicklich in Jacks blaue Augen, die sie liebevoll mustern. Janines Herz macht einen freudigen Sprung, als der Blick ihr bis ins Mark zu gehen scheint und siedend heiß wird.

"Was mache ich hier nur?" fragt sich Janine selbst. Sie spürt den Hauch von **** der ihr in diesem Moment aber das Gefühl gibt das sie genau das jetzt braucht.

"Ähm, möchtest du einen Schluck Rotwein?" durchbricht Janine die angespannte Stille zwischen den beiden und hält Jack die nur noch halbvolle Flasche vor die Nase.

„Nein danke, ich mag nicht so gerne Wein“ antwortet Jack höflich und will die angehobene Flasche mit der Hand abweisen, wobei er ungewollt den weichen Handrücken von Janine berührt. Wie von einem Stromschlag getroffen, lässt sie augenblicklich die Flasche fallen.

„Ohhh“ stöhnt Janine kurz auf, als ihr die Flasche aus der Hand fällt, die einen Moment später mit einem dumpfen Schlag auf dem weichen Waldboden aufschlägt.

"Oh sorry Janine. Geht es dir gut?" fragt Jack besorgt nach und greift wie von selbst nach Janines warmer Hand, die ihn dann mit einer Mischung aus Erstaunen und Zuneigung ansieht.

„Ja, alles gut Jack. Ich bin manchmal nur etwas tollpatschig“ reagiert Janine mit gehauchter Stimme und blickt wieder in diese tiefblauen Augen des jungen Mannes vor ihr, der ihr bis ins Mark geht.

„Okay Janine. Darf ich dich fragen, warum du geweint hast? War es etwa wegen dem, was heute Nachmittag passiert ist?“ fragt Jack in diesem Moment genau das, was ihm bereits seit mehreren Sekunden brennend durch den Kopf geht, seit er die traurige Mutter seines besten Freundes gefunden hat.

Janine hält den Blickkontakt mit dem 18-jährigen jungen Mann, den sie seit seiner Kindheit kennt, der immer zu ihrem Sohn gehalten hat und nun ein reifer junger Mann geworden ist. Beschämt nimmt sie Jack inzwischen als attraktiven Mann wahr, der aufregende Gefühle in ihm hervorruft ihr, die sie seit Jahren vergessen hat.

„Jack“ beginnt sie ganz sanft und nun ist Janine diejenige, die Jacks zitternde Hand ergreift und liebevoll in seine besorgten blauen Augen schaut.

„Was heute passiert ist, hätte nicht passieren dürfen, du bist der Sohn meiner Arbeitskollegin und der beste Freund meines Sohnes. Ich bin die Erwachsene hier und hätte damit sofort aufhören sollen, es gibt kaum etwas, was falscher wäre als das was heute zwischen uns passiert ist“ erzählt Janine in mütterlich, fürsorglicher Stimme und hält kurz inne.

Jack schaut die 34-jährige blonde Frau vor sich an, die ihn liebevoll durch ihre saphirgrünen Augen ansieht und gerade zu ihm gesagt hat wie falsch alles gewesen ist.

„Es war wirklich falsch, was zwischen euch beiden passiert ist, sie ist die Mutter meines Freundes und die Freundin meiner Mutter … egal wie gut es sich angefühlt hat, es war falsch …“ geht es durch Jacks Gedanken und er kann Janines vernünftige Worte verstehen.

„… aber Jack sie hat doch nicht gesagt, dass sie es nicht gemocht hat“ meldet sich eine sanfte, teuflische Stimme in Jack und versucht ihm zu vermitteln, dass hier vielleicht doch etwas mehr drin ist.

"Janine, hat es dir denn gefallen?" lässt Jack seinen letzten Gedanken freien Lauf. Während er das ausspricht, will Jack die Hände direkt vor sein beschämtes Gesicht halten. Ihm wird klar was er da gerade gefragt hat, mit klopfendem Herzen und puter rotem Gesicht schaut er in das perplexe Gesicht von Janine, die seinen Blick mit großen Augen erwidert. Für ein paar unendlich lange Sekunden herrscht absolute Stille, während Jack immer nervöser wird.

"Jaaaanine? ... Frau Wooolter?" unterbricht Jack die Stille mit deutlicher hörbarer Panik in seiner Stimme.

„Ja … Ich mochte es“ antwortet Janine ganz leise und sieht Jack nun mit ihren großen, angsterfüllten Augen an, als würde sie jeden Moment von einem Baum erschlagen werden, aber nichts dergleichen passiert, außer dass Jack sie zurück ansieht.

"Ja?" fragt Jack erstaunt nach.

„Ja Jack, was denkst du denn, warum ich hier alleine sitze und heule … Ich bin seit 18 Jahren alleine, Jack, ich habe Gavin früh bekommen und musste mich dann alleine durchschlagen und so als Ärztin und alleinerziehende Mutter ist das echt schwierig... und dann hast du mich heute aus dem nichts einfach geküsst… du Jack der mir so oft ins Auge gefallen ist... und jetzt sitze ich hier bei dir, obwohl durch irgendwelche Mädels deines Alters verführen könntest…stattdessen schütte ich alte einsame Hausfrau dir mein Herz aus… aber ich will doch auch einfach nur etwas Liebe und Zuneigung“ platzt es aus Janine **** heraus und heiße Tränen laufen ihr über die Wangen, während sie versucht ihr Gesicht vor Jack zu verbergen.

„Janine“ sagt Jack nach einer kurzen Pause. Sofort sieht sie den jungen Mann an, der sie aufmunternd anlächelt und in dieser Situation das einzig Richtige tut. Ohne zu viel über richtig oder falsch nachzudenken, legt Jack seine Hände auf Janines feuchte Wangen und drückt Sekunden später seine weichen Lippen auf ihre vollen, einladenden Lippen, die den Kuss sofort mit einem angenehmen Stöhnen erwidert.

Wie geht es zwischen Jack und Janine weiter?

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