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Chapter 3
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User-F1992
What's next?
Die Wohnung
Meller denkt nach. Es ist eine Bruchbude, aber so weit er weiß ungefährlich. Er kann diese drei Jungstuten unmöglich gehen lassen, aber hat er ein Zimmer anzubieten, das nicht komplett heruntergekommen ist? Normalerweise hatte Meller immer Objekte besichtigt, in denen mindestens ein Musterzimmer renoviert und eingerichtet war, um das Potenzial zu sehen, aber die kleine Makler-Schlampe hat ihm das halbe Gehirn rausgefickt und er hat die Bruchbude ohne Besichtigung gekauft.
"This Rooms are not very comfortable", sagt Meller wahrheitsgemäß. Wenn er ihnen was vorlügt und sie das Innere dann sehen, sind sie schneller weg, als er "Blowjob" sagen kann.
"Can we have a look?", fragt nun die große Schwarzhaarige. Ihre Aussprache ist nicht ganz so sauber, vermutlich sind die drei Mädels aus unterschiedlichen Ländern und haben sich erst auf der Reise kennengelernt.
"Follow me", sagt Meller und winkt den Mädchen, ihm zu folgen. Er sperrt die Haustüre auf und versucht sich nicht anmerken zu lassen, dass auch er nun das Gebäude zum ersten Mal von innen sieht. Sie betreten den Vorraum, in dem ein staubiger alter Teppich liegt, von der Decke hängt eine einzelne Glühbirne und auch die Wände könnten einen Anstrich vertragen. Die Mädels scheinen aber keineswegs abgeschreckt zu sein. Meller führt sie weiter, durch einen langen Gang mit Türen zu einigen Räumen. Eigentlich nicht Türen, sondern offene Rahmen, die Türen sind offenbar früher einmal ausgehängt worden und jeder Raum ist frei einsehbar. In den meisten stapeln sich kaputte Möbel oder Bauschutt. Der letzte Raum im Erdgeschoss hat tatsächlich eine Tür und Meller öffnet sie. 'Gott sei Dank' denkt er sich, als er das Innere sieht. Das erste Zimmer ist ein großer Wohnraum, es liegt viel Staub, aber das Sofa und der Tisch sehen recht stabil aus, daneben liegt ein kleines Zimmer, in dem 3 Matrazen liegen. Nicht viel, aber für 3 Rucksacktouristen wird es reichen.
"Viola", sagt Meller und lässt die Mädchen in die Wohnung. "Its not the Ritz, but I hope its ok!"
"Es sein ok", sagt der braune Lockenkopf. Sie kann offenbar deutsch, auch wenn ihr Wortschatz nicht groß zu sein scheint. "Wir mögen, wenn machen Sachen selbst" fährt sie fort. "Wir würden bleiben länger und können machen Wohnung schön. Was sie wollen Geld?"
Meller will eine eher zufällige Zahl sagen, da nehmen die beiden anderen Mädchen die Dritte zur Seite. Sie sind nervös und flüstern, aber Meller hört ungefähr was sie sagen. "I spend my last money for our Train Tickets, how should we pay for this?", fragt die Blonde aufgeregt. Erwartungsvoll sieht der Lockenkopf die große Schwarzhaarige an. "Dont look at me", meint sie, "I pay for our food ! There's no money left. Merde!" Auch die Brünette scheint blank zu sein. Die Blonde ergreift die Flucht nach vorne und dreht sich zu Meller: "Sorry we have no money, can we make a deal to pay for the room?"
Meller überlegt, dann grinst er.
Was verlangt Meller als Miete?
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Das Studentinnen-Haus
oder: Wie man als Vermieter viel Spaß hat
Beim Immobilien-Unternehmer Meller kann man mietfrei wohnen - wenn man eine junge, hübsche Studentin ist und sich dem Hausbesitzer gegenüber aufgeschlossen zeigt...
Updated on Oct 8, 2025
by Toby Mark
Created on Oct 13, 2020
by Toby Mark
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