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Chapter 7 by Daemony Daemony

What's next?

Die Unterwerfung beginnt

"Also Lucia. Eine gute Wahl", sagte Georg mit ruhiger, kalter Stimme. Sie hatte sich verändert. Aus ihr sprach nicht mehr der Mann, der Aufseher, der Priester. Es war die Stimme eines Scharfrichters, der ein Urteil vollstreckt.

Carola spürte es **** sofort. Ihre Haut reagierte schneller als ihr Verstand – Gänsehaut bildete sich auf ihren Armen, ein flirrende Unruhe tief in ihrem Bauch.

Er setzte sich aufrecht hin, streckte den Rücken, legte die Hände auf die Oberschenkel – seine Haltung wirkte entspannt. Er schien mit sich im Reinen. Er hatte sich und alles um ihn herum unter Kontrolle.

„Knie dich hin. Mit dem Gesicht zu mir. Die Hände flach auf die Oberschenkel. Den Rücken gerade. Den Kopf gesenkt. Dann halte still. Bewege dich nicht mehr.“

Sie gehorchte langsam und bedächtig. Die Matte knarrte leise unter ihren Knien. Ihre Muskeln zitterten leicht. Ihre Handflächen fühlten sich auf ihren Oberschenkeln eiskalt an.

„Und von diesem Moment an“, fuhr er fort, „wirst du schweigen. Du wirst nicht sprechen, bis ich dir die Erlaubnis dazu gebe.“

Carola nickte, dann machte sie ihren ersten Fehler. „Ja, Vater“, flüsterte sie. Er korrigierte sie nicht – aber er vermerkte es wortlos auf der Liste ihrer Sünden.

Stille legte sich über das Zelt wie Staub im Sonnenlicht. Die Zeit verlangsamte sich. Die leisen Geräusche des Waldes draußen schienen jetzt weit entfernt – das Zirpen der Insekten, das Rauschen des Windes in den Bäumen, das gelegentliche Plätschern des Sees. Alles verblasste. Es war nur noch ihr Atem zu hören.

Und seiner.

Sie spürte die Hitze, die in ihrem Körper aufstieg.

Er sagte nichts. Tat nichts. Er beobachtete sie nur. Lange Minuten vergingen. Sie hielt den Kopf gesenkt. Konnte nicht sehen, was er tat. Aber sie spürte umgekehrt seinen Blick wie unsichtbare Finger, die über ihre Haut strichen, ohne sie jemals wirklich zu berühren. Er war so nah. Nur eine Armlänge entfernt. Und doch hätte er genauso gut am anderen Ende der Welt sitzen können.

Die Muskeln in ihren Oberschenkeln fingen an, sich zu verkrampfen. Ihr unterer Rücken protestierte gegen die ungewohnte Haltung. Es war noch kein **** – nur die ersten Anzeichen davon. Sie bewegte sich leicht, um die Verspannung zu lockern. Der zweite Fehler. Ein weiterer Eintrag auf der Liste.

Sie versuchte zu meditieren. Nicht nachzudenken. Nicht zu überlegen, auf welche Weise er sie bestrafen würde. Aber es war ihr unmöglich, nichts zu denken.

Er hatte gesagt, er würde sie nicht schlagen.

Aber vielleicht wollte sie, dass er gerade das tat?

Der Gedanke war scharf. Peinlich. Und sobald er auftauchte, folgte ein weiterer: Vielleicht war genau das die Strafe. Sie stellte sich vor, was er tat. Aber die Tat folgte nicht auf die Vorstellung.

Der **** begann, in ihre Glieder zu schleichen. Dumpf, pochend. Sie verlagerte ihr Gewicht unmerklich.

„Ts.“

Nur ein kurzes Schnalzen seiner Zunge. Aber es traf sie wie ein Peitschenhieb. Carola erstarrte erneut. Ihre Wangen brannten. Sie schluckte trocken und verharrte regungslos.

Und dann verstand sie, was die wahre Strafe war – sie traf nicht den Körper, sondern den Geist.

Sie wollte sprechen.

Sie wollte sich bewegen.

Sie wollte ... irgendetwas tun.

Aber er sagte nichts. Gab ihr nicht die Erlaubnis.

Die Zeit verging. Träge. Jede einzelne Minute legte sich auf ihre Schultern wie ein Gewicht, drückte sie nieder. Und sie erkannte: Sie hatte sich aufgegeben. Sie hatte die Kontrolle vollständig an ihn abgegeben. Sie gehörte ihm. Und mit dieser Erkenntnis wuchs ein anderes Gefühl. Erregung. Verlangen. Die Wärme zwischen ihren Schenkeln war zu Hitze geworden, glitschig, nass und pulsierend. Sie war sich dessen plötzlich überaus bewusst – wie sehr sie sich sehnte.

Nach einer sachten Berührung.

Nach einem einzigen Wort des Lobes.

Aber er gab ihr nur Verweigerung. Überwachung. Distanzierte Anwesenheit.

Sie wollte schreien – nicht vor ****, sondern vor dem unerträglichen Gefühl, von ihm nicht gesehen, nicht berührt, nicht begehrt zu werden.

Und dann, endlich. Endlich – „Sieh mich an.“

Sie hob den Kopf.

„Was fühlst du?“

Die Erlaubnis zu sprechen traf sie unvorbereitet. Ihr Mund bewegte sich, bevor ihr Gehirn einen Satz formen konnte. Bevor sie darüber nachdenken konnte, was er möglicherweise hören wollte.

„Hitze. Verlangen. Scham.“

"Gut." Sein Tonfall war ruhig, emotionslos. Wie beiläufig griff er in die seitliche Tasche seiner Schorts und zog etwas heraus.

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