What's next?
Die Tage vergingen
Alle zwei Tage fuhr sie zu ihm. Drei Kilometer durch die Sommerhitze, der Wind in den Haaren, das Herz in der Kehle.
Und sie wurde besser. Zum ersten Mal in ihrem Leben befasste sie sich zu Hause wirklich mit dem Stoff. Sie saß am Küchentisch, umgeben von Büchern, und büffelte, bis ihre Augen brannten. Die Formeln blieben hängen. Die Vokabeln klebten. Die Daten reihten sich wie Perlen auf.
Aber es verhinderte nicht die Spankings.
Seine Fragen wurden immer schwieriger. Die Lücken wurden kleiner, aber sie waren da. Immer da. Und jede Lücke bedeutete dasselbe.
"Ich weiß es nicht", sagte sie.
"Komm her", sagte er.
Sie legte sich über sein Knie. Immer ohne Hose.
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Ende Juli wurde es richtig heiß.
Der Sommer brannte über dem Dorf. Die Luft flirrte über den Feldern. Fredericks Zimmer war unerträglich, die Fenster standen offen, aber es half nichts. Die Hitze kroch durch jede Ritze.
Franziska saß auf dem Stuhl, schweißgebadet. Ihr T-Shirt klebte auf der Haut. Ihre Shorts waren kurz, aber selbst die waren zu viel.
"Es ist unerträglich hier", sagte sie und zog ihr T-Shirt vom Körper weg.
Frederick schaute sie an. Sein Gesicht war rot. Nicht nur von der Hitze.
Dann sagte er lapidar: "Du kannst dich ja ausziehen."
Die Worte trafen sie wie ein Schlag.
Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Dann raste es los. Die Hitze in ihrem Körper wurde plötzlich anders. Nicht von außen. Von innen.
Sie starrte ihn an. Er starrte zurück. Seine Augen waren dunkel, aber sein Gesicht war ausdruckslos. Als hätte er nur eine Feststellung gemacht. Als wäre es das Normalste der Welt.
"Was?", brachte sie hervor.
"Du kannst dich ausziehen", wiederholte er. "Es ist heiß. Zieh dich aus, wenn du willst."
Seine Stimme zitterte kein bisschen. Aber seine Finger, die die Karteikarte hielten, zitterten.
Franziska spürte den nächsten Trigger. Er durchflutete sie, heißer als die Julisonne. Er begann in ihrer Brust, breitete sich aus, erfasste alles.
Das Kribbeln. Das Verlangen. Die unausgesprochene Frage.
Was wenn ich wirklich...?
Der Teufel in ihr flüsterte.
Warum nicht?
Sie dachte an all die Male. Wie oft er ihren Po gesehen hatte. Wie oft seine Hand auf ihrer nackten Haut gelegen hatte. Er hatte bestimmt schon einen Blick auf ihre Scham erhaschen können, wenn sie sich über sein Knie legte. Vielleicht nicht absichtlich. Aber vielleicht doch.
Deine Brüste, fuhr der Teufel fort. Deine B-Brüste, die keinen BH brauchen. Was soll's?
Die Vorstellung durchzuckte sie: Sie nackt vor ihm, während er vollständig angezogen war. Clothed Male, Naked Female. Es klang so fremd, so verboten. Und so aufregend.
Und wenn er einen kleinen Schritt weiter ging? Wenn er die Hand hob und sie berührte? Sie wusste nicht, was sie tun würde. Aber sie wusste, dass sie nicht abgeneigt wäre.
Nicht abgeneigt.
Eher das Gegenteil.
Franziska stand auf. Ihre Finger griffen nach dem Saum ihres T-Shirts. Frederick starrte sie an, die Karteikarte immer noch in der Hand.
"Franziska, das war nur ein..." begann er.
Aber sie hörte nicht.
Sie zog das T-Shirt über den Kopf. Die Luft traf ihre Haut. Ihre Brüste waren klein, fest, die Nippel bereits hart, noch bevor die kühle Luft sie berührte.
Sie ließ das T-Shirt zu Boden fallen.
Fredericks Augen weiteten sich. Er sagte nichts. Er konnte nichts sagen.
Dann griff sie nach dem Bund ihrer Shorts. Die Hitze in ihr brannte, aber es war nicht die Hitze des Sommers. Es war etwas anderes. Etwas, das sie nicht mehr aufhalten konnte.
"Das ist... das ist nicht nötig", stammelte er.
Sie schob die Shorts hinunter. Blieb in ihrem Slip stehen. Ein kleiner, schwarzer Slip. Derselbe, den sie immer trug. Der einzige, bei dem sie sich wohlfühlte.
"Wirklich, Franziska, ich meinte nur..."
Ihre Finger griffen nach dem Bund des Slips. Sie zögerte. Nur einen Moment.
Dann schob sie ihn hinunter.
Sie stand nackt vor ihm. Ganz nackt. Die Sonne fiel durch das Fenster und malte Lichtstreifen auf ihre Haut. Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Zwischen ihren Beinen spürte sie die feuchte Wärme, die sich ausbreitete.
Frederick starrte sie an. Sein Gesicht war knallrot. Seine Lippen waren geöffnet. Seine Finger hatten die Karteikarte losgelassen, sie lag auf dem Boden.
"Franziska", hauchte er.
Sie sagte nichts. Sie stand einfach da. Nackt. Vor ihm. Bereit.
Bereit für alles.
"Eigentlich müsste ich dir auch auf den nackten Arsch hauen", sagte er leise.
Sie lernten.
Es war absurd, aber sie lernten. Franziska saß auf dem Stuhl, völlig nackt, während Frederick ihr gegenübersaß, vollständig angezogen, und Karteikarten hochhielt. Die Sonne brannte durchs Fenster, ihre Haut glänzte leicht, und sie beantwortete Fragen, als wäre sie angezogen.
"Was ist der Sinus von 30 Grad?", fragte er.
"Null Komma fünf", sagte sie.
"Richtig. Der Kosinus?"
"Null Komma acht sechs sechs."
"Gut. Und der Tangens?"
"Eins durch Wurzel drei."
Er nickte. "Weiter."
Sie machten weiter. Frage um Frage. Antwort um Antwort. Sie wurde besser, viel besser. Aber sie wusste, dass es nicht ewig gutgehen würde.
Und sie hoffte inständig, dass es nicht ewig gutgehen würde.
Ihre Nippel waren die ganze Zeit knallhart. Sie konnte nichts dagegen tun. Die kühle Luft, die Spannung, sein Blick – es war unmöglich, sie zu verstecken. Sie spürte, wie er sie ansah. Immer wieder. Kurze Blicke, die schnell wieder zu den Karteikarten wanderten.
Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Sie waren klein, aber sie waren da. Und sie wusste, dass er sie sah.
"Was ist die Ableitung von x²?", fragte er.
"Zwei x", sagte sie.
"Und die Stammfunktion?"
"Ein Drittel x hoch drei."
"Richtig."
Sie beantwortete eine Frage nach der anderen. Aber irgendwann kam der Fehler. Es war unvermeidlich.
"Was ist der Kehrwert von zwei Fünfteln?", fragte er.
"Fünf Halbe", sagte sie.
"Richtig. Und was ist der Kehrwert von null Komma fünf?"
Sie stockte. Null Komma fünf. Das ist ein Halb. Der Kehrwert ist zwei. Sie wusste es. Aber die Hitze in ihr, sein Blick, die Nacktheit – alles schwamm.
"Ich... ich weiß nicht", sagte sie leise.
Sie stand auf. Es war wie ein Ritual geworden. Sie ging zu ihm. Legte sich über sein Knie, nackt, seine Jogginghose unter ihrer Haut.
"Du weißt, dass du einen Fehler gemacht hast", sagte er.
"Ja", flüsterte sie.
Seine Hand kam herunter. Es tat weh. Es brannte. Ihre Haut war warm von der Sonne, und seine Schläge machten sie noch wärmer.
Während er schlug, spürte sie seinen Blick auf sich. Immer wieder wanderte er zwischen ihrem Po und den Oberschenkeln hindurch zu ihrem Schamhügel. Sie konnte es nicht sehen, aber sie spürte es. Diese kurzen, flüchtigen Blicke, die schnell wieder wegschauten. Sie hoffte, dass er weiterguckte.
Und sie hoffte, dass seine Hand sich bewegen würde. Dass er einen Schritt weitergehen würde.
Sie spürte, wie sein Atem schwerer wurde. Sie spürte, wie seine Hand kurz zögerte, dann weitermachte.
Einmal, ganz kurz, streifte seine Hand ihre Brust. Ein flüchtiger, fast unbeabsichtigter Kontakt. Sie spürte, wie ihr Körper darauf reagierte. Ein Zucken. Ein Beben.
Aber mehr kam nicht.
Er schlug weiter. Fest, aber nicht zu fest. Und als er aufhörte, lag seine Hand einfach auf ihrem Po, genau wie beim ersten Mal. Seine Finger zitterten.
Franziska blieb liegen. Sie hoffte. Sie wartete.
Aber er tat nichts.
"Das war's", sagte er leise. "Steh auf. Die nächste Frage."
Sie stand auf. Ihre Haut war rot. Ihr Herz raste. Zwischen ihren Beinen war es feucht.
Sie setzte sich wieder auf den Stuhl. Nackt. Vor ihm. Und sie beantwortete die nächste Frage. Und die übernächste.
Sein Blick wanderte gelegentlich zu ihren Schamlippen. Sie spürte es. Sie wusste es. Aber er sagte nichts. Er tat nichts.
Ihre Nippel waren immer noch hart. Sie würden es wohl den ganzen Tag bleiben.
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