Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 13 by The Pervert
Wie geht es weiter ?
Die Söldner feiern weiter und Wredegast hat bedenken.
Wredegast ruft natürlich sofort seine Diener. Während der eine dafür sorgen muss, das der verschüttete Branntwein auf Wredegasts teurer Kleidung keine Löcher oder zumindest Flecken hinterlässt, soll der andere herausfinden weshalb der Halb-Ork so herum gebrüllt hat.
Jeder weiss, das Orks zwar gerne auch ohne Grund brüllen, einfach weil sie so schöne laute Stimmen haben, aber dieser Schrei klang nach ****. Und das ist immer ein schlechtes Zeichen.
Wredegast ist froh das sein unheimlicher Besucher schon wieder fort ist. Ein mulmiges Gefühl rumort in seinem immensen Bauch wenn er bedenkt das das Gebrüll Probleme verheissen könnte. Und was er in Gegenwart seines Meisters nun wirklich nicht tun will ist sich vor ihm wegen Problemen, und seinen sie noch so gering, zu verantworten.
Voller Sorge wartet er auf die Rückkehr seines Dieners und bekämpft seine Nervosität durch weitere Zuführung von Branntwein.
*
Nachdem sich Vulgon von dem Schreck, denn mehr scheint sich aus dem Elfentrick nicht ergeben zu haben, erholt hat greift er sich den grössten verfügbaren Bierkrug und kippt zwei Flaschen Biesel's hinein. Der Krug fast das Gebräu ohne Mühe und obwohl sich am Rand der Flüssigkeit kleine Bläschen bilden als die Flüssigkeit beginnt das Metall des Kruges aufzulösen, kippt Vulgon das Zeug mit Todesverachtung in seinen Schlund.
Nachdem er einmal kräftig gerülpst hat, was einige der Söldner alarmiert in Kampfposition hat schnellen lassen, bis sie merken das dies keine Angriffsfanfare einer wilden Barbarenhorde ist, giesst er sich den Krug sofort wieder voll.
Ein wieselgesichtiger, drahtiger Mitsäufer, der vergnügt zusieht wie seine Kameraden die beiden Elfenmädchen rannehmen, prostet Vulgon fröhlich zu.
"Ich beneide dich, Kamerad. Du hast die richtigen Eigenschaften um einer Frau ordentlich zu zeigen wo ihr Platz ist. Mann, du hast die Elfe gut bedient. Ihre Schreie klangen fast schon wie Musik. Wie die die Augen verdreht hat ! Und wie sich ihr Bauch gewölbt hat wen du richtig in sie reingefahren bist. Hellma !
Ich wünschte ich könnte das auch mal. Aber leider kann nicht jeder einen solchen Prachtriemen wie du haben. Und bei meinem Körper währe der wohl auch etwas hinderlich." was nicht ganz falsch ist, denn der Söldner ist gerade einmal eine Viertelportion Halbork.
Die Kollektion Wurfwaffen an seiner Kleidung lassen aber keinen Zweifel daran das dieser kleine flinke Kerl trotz seiner gringen Grösse äusserst gefährlich ist.
"Immerhin, solange die anderen den fleischlichen Gelüsten nachgehen halte ich mich erst mal an die Flüssigen."
Er trinkt einen Schluck Biesel's aus einem wesentlich kleineren Behälter als Vulgon. Der Becher besteht aus gebranntem Ton und ist nicht so anfällig für den Inhalt.
Der Kleine Messerheld wischt sich eine Träne aus dem Auge und keucht : "Nicht schlecht dieses Biesel's, was ? Das haut ganz schön rein."
Vulgon kippt den Rest seines Kruges hinunter, schmatzt kurz und knurrt dann : "Etwas fade."
Vulgon steht auf und lässt schon wieder die Hose herunter. Er wollte die rothaarige Elfe nur ficken, und sie wollte ihm weh tun. Jetzt ist er sauer, angesäuselt und wieder geil, also wird er nun ihr weh tun. Als er sich unter die Gruppe von Elfenschändern mischt wird er mit grossem Hallo begrüsst.
*
Wredegast hört mit finsterer Mine den Bericht seines Lakaien. Der hat in Erfahrung gebracht was geschehen ist und berichtet nicht ganz ohne Furcht was er gehört hat.
Als Wredegast ihn hinaus winkt, fällt ihm ein Stein vom Herzen.
Das Zwergenoberhaupt schaut finster auf den Boden des Bechers den er langsam und nachdenklich zwischen seinen knubbeligen, Ringgeschmückten Fingern rollt.. Was er da gehört hat gefällt ihm gar nicht.
Elfenmagie !
Was er da gehört hat sollte eigentlich gar nicht möglich sein. Die Elfenfrauen waren lange in seiner Gefangenschaft gewesen und die Königin war sogar von dem finsteren Fremden gefoltert worden.
Im Normalfall hätte sie keinerlei magische Kraft mehr besitzen dürfen.
Ihr Versuch irgend etwas zu tun war fehlgeschlagen, denn anscheinend war ja nichts passiert, vermutlich weil sie zu wenig Kraft gehabt hatten. Aber beide Elfen hatten noch etwas versucht. Das war bedenklich.
Und kann Wredegast wirklich sicher sein, das ihre Magie nichts bewirkt hat ?
Es gibt Zauber die erst nach einer Weile ihre Wirkung zeigen.
Sollte er nicht versuchen seinem Herren davon Meldung zu machen ?
Aber andererseits, was kann solch ein Spruch schon gross bewirken ?
Hin und hergerissen zwischen Sorge, Angst und Pflichtbewusstsein, giesst sich Wredegast immer mehr Branntwein in den Schädel bis dieser so schwer wird das er ihm auf die Brust fällt.
Seine Diener betten ihn schliesslich auf seine gequeme Lagerstatt ohne das er auch nur ansatzweise erwacht. Sie haben genügend Erfahrung mit dieser Situation um zu wissen was nötig ist.
Von bösen Träumen geplagt die seinem unruhigen Geist entströmen wälzt sich Wredegast unwohl im Schlaf hin und her. Er findet in dieser Nacht wenig Erholung.
Verläuft trotzdem alles nach Plan ?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Comments