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Chapter 15 by Meister U Meister U

Was will Magdalena?

Die Rettung

Johanna betrat den Raum mit einer Entschlossenheit, die Magdalena sichtlich überraschte. Ihr Blick war fest, und sie schien genau zu wissen, wie sie mit der unangenehmen Situation umgehen sollte.

"Wie kannst du es wagen, mein Zimmer ohne anzuklopfen zu betreten?", fuhr Johanna Magdalena an. "Oder bist du hier, um mich höflich um etwas zu bitten? Vielleicht darum, dass ich deine Gastgeberin bei der Party am Samstag bin?"

Magdalena, normalerweise so selbstbewusst und bestimmend, stammelte unbeholfen herum. Ihr übliches Selbstbewusstsein schien in diesem Moment verblasst zu sein. Sie wurde knallrot im Gesicht und schien nicht genau zu wissen, wie sie auf Johannas energische Konfrontation reagieren sollte.

Johanna übernahm das Geschehen und lenkte die Aufmerksamkeit von Stefan und Christin weg, die sich immer noch in einem Zustand der Überraschung befanden. "Ich hoffe, du hast einen guten Grund, hier zu sein, Magdalena. Ansonsten würde ich vorschlagen, dass du das Zimmer verlässt und dir einen besseren Zeitpunkt für deine Gespräche aussuchst."

Magdalena, von der Konfrontation offensichtlich überrumpelt, murmelte unverständliche Worte und suchte nach einer Antwort. Doch Johanna ließ nicht locker und behielt die Kontrolle über die Situation. "Also, was ist? Warum störst du hier? Und denk daran, beim nächsten Mal anzuklopfen", fügte Johanna scharf hinzu.

Magdalena, offenbar ohne eine zufriedenstellende Antwort zu finden, verließ schließlich wortlos das Zimmer, wobei sie noch einen letzten Blick auf Stefan und Christin warf.

Johanna seufzte leicht, als sie die Tür schloss. "Entschuldigt das, ihr beiden. Magdalena hat manchmal ihre eigenen Vorstellungen davon, was akzeptabel ist. Aber lasst euch davon nicht stören. Wie geht es euch?" Stefan und Christin tauschten einen erleichterten Blick aus, dankbar für Johannas rechtzeitiges Eingreifen. "Danke, Johanna. Das war wirklich unerwartet", sagte Stefan.

Johanna lächelte und setzte sich auf das Bett. "Manchmal muss man klare Grenzen setzen. Aber genug davon. Wie kann ich euch helfen?"

Wie kann ich euch helfen?

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