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Chapter 4
by
Meister U
What's next?
Die Fahrt
Der Tag war gekommen. Ein grauer Morgen. Johanna stand vor ihrem Spiegel. In der Hand hielt sie die kleine, metallene Wäscheklammer. Sie atmete tief durch.
Sie zog das rosa Kleid an. Die Seide war kalt und glitt über ihre Haut. Nichts darunter. Die Naht an den Hüften, der Stoff, der sich bei jeder Bewegung an sie schmiegte – es war sofort da. Dieses Prickeln, dieses tiefe, hämmernde Verlangen, das sie sieben lange Wochen nicht gespürt hatte. Es war überwältigend. Es fühlte sich an wie nach Hause kommen.
Ihre Hand zitterte leicht, als sie die kleine Wäscheklammer öffnete. Sie biss die Lippen zusammen, als sie das kalte Metall an der empfindlichsten Stelle ihrer Scham zusammendrückte. Ein scharfer, klarer ****, der sich sofort in ein wellenartiges Pochen verwandelte. Ein Anker. Eine stumme Verheißung.
Sie packte ihre Handtasche. Handy. Ladegerät. Nichts, was sie brauchen würde. Alles, was sie brauchte, war schon bei ihr. Unter dem Kleid.
Der Zug nach Hamburg war eine Qual. Jedes Ruckeln des Waggons, jede Vibration der Schienen rieb den Seidenstoff zwischen ihren Beinen. Die Wäscheklammer wurde mit jeder Minute zu einer eigenen, pochenden Präsenz. Sie presste die Oberschenkel zusammen, um den Druck zu lindern, doch das machte es nur schlimmer. Wilder. Sie schloss die Augen, ließ die Bilder vom Pranger, von der Peitsche, vom Stallburschen wieder hochkommen. Ihr Atem ging flacher.
Es kostete sie alle Selbstbeherrschung, die Hände still auf den Schoß gelegt zu halten. Nicht unter den Rock zu gleiten. Nicht nachzugeben. Sie wollte es roh. Unverfälscht. So, wie es für sie bestimmt war.
Als der Zug in Hamburg einfuhr, war ihr Gesicht gerötet, ihre Augen glasig. Sie stieg aus, die Beine weich. Sie bestieg den wartenden Bus, der sie aufs Land hinausbringen sollte.
Die Fahrt war kurz. Dann bog der Bus auf eine schmale, von alten Bäumen gesäumte Allee ein. Am Ende tauchte er auf: Der Gutshof. Genau wie auf dem Foto. Mächtig. Bedrohlich. Verheißungsvoll.
Das Tor war geschlossen.
Johanna stieg aus. Der Bus fuhr davon. Sie war allein.
Sie trat näher. Das rosa Kleid flatterte im Wind, die Seide küsste ihre nackte Haut. Die Wäscheklammer pochte. Sie spürte die Kälte des Kopfsteinpflasters durch ihre dünnen Schuhsohlen.
Dann hörte sie Schritte. Schwer. Bestimmt. Von der anderen Seite des Tores.
Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Die Angst war ein eiskalter Schauer. Die Erregung ein loderndes Feuer.
Sie wartete.
Die Stimme kam von hinter dem großen Holztor, tief und undurchdringlich.
"Mach dich frei von allem, was du hier nicht brauchen wirst."
Johanna zögerte keinen Moment. Die kühle Luft umfing sie, als sie das rosa Kleid über den Kopf zog und es fallen ließ. Es landete als seidener Farbtupfer auf dem kalten Kopfsteinpflaster. Sie knöpfte die Sandalen auf, trat heraus. Die Handtasche mit dem Handy, der letzte Anker zu einer Welt, die nicht mehr existierte, legte sie sauber auf den Kleiderhaufen.
Sie stand nun nackt da. Bis auf die beiden Metallstifte in ihren Brustwarzen, die im Sonnenlicht glänzten. Und die kleine, metallene Wäscheklammer, die ihre linke Schamlippe zusammendrückte. Ein scharfer, fokussierter ****.
Sie hatte die Klammer alle zehn Minuten gewechselt, die Seite gewechselt, während der Fahrt. Immer von links nach rechts und zurück. Jetzt war sie wieder links. Die Haut dort war wund, gerötet und überempfindlich. Jeder Hauch von Wind, jede Vibration des Bodens unter ihren nackten Füßen telegraphierte sich direkt in ihren Kern.
Sie atmete ein. Die Luft roch nach nassem Holz, Pferd und feuchter Erde. Ihr Körper war eine einzige, offene Nerve. Die Kälte ließ ihre Brustwarzen steinhart werden, rieb die Piercings gegen das feuchte Fleisch. Die Enge der Klammer war ein unerbittlicher Herzschlag zwischen ihren Beinen.
Sie hörte das schwere Geräusch eines Riegels, der zur Seite geschoben wurde. Das Tor quietschte und schwang langsam nach innen auf.
Die Dunkelheit der Toreinfahrt war undurchdringlich. Sie konnte nichts erkennen, nur einen massiven, verschwommenen Umriss.
"Dann komm rein."
Ihre nackten Füße traten vorwärts. Das grobe Pflaster biss sich in ihre Sohlen. Jeder Schritt war eine Ewigkeit. Sie ging auf die dunkle Öffnung zu, auf die Stimme zu. Die Kälte, der ****, die nackte Angst – alles verschmolz zu einer einzigen, überwältigenden Gewissheit.
Sie war endlich angekommen.
Er trat aus dem Schatten der Toreinfahrt. Ein großer, breiter Mann. Sein Gesicht war von Wetter und Jahren gezeichnet, die Augen zwei schmale Schlitze. Er trug eine grobe Leinenhose und ein schmutziges Hemd, dessen Ärmel seine untersetzten, behaarten Unterarme freiließen.
Er sagte kein Wort.
Seine Hand, groß und schwielig, griff nicht zärtlich zu. Sie umfasste brutal eine ihrer Brüste, drückte das feste Fleisch zusammen, dass die Piercings sich in ihr Fleisch bohrten. Sein Daumen rieb über die harte, aufgeregte Warze, dann kniff er sie zwischen Daumen und Zeigefinger, so fest, dass ihr die Luft wegblieb. Ein ****, der direkt in ihren Unterleib schoss.
Dann drehte er sie um, grob, ohne Widerstand zu erwarten. Seine Handfläche klatschte hart auf ihren nackten Arsch, ein lautes, demütigendes Geräusch das im Hof widerhallte. Er griff eine Backe, knetete sie wie Teig, seine Finger gruben sich in die zarte Haut, ließen rote Abdrücke zurück.
Dann, zuletzt, beugte er sie nach vorn. Eine seiner groben Fingerkuppen fuhr langsam, fast betrachtend, den feuchten Spalt zwischen ihren Beinen entlang. Er berührte die metallene Klammer. Nicht sanft. Er zog leicht daran, ließ sie zucken. Ein ersticktes Keuchen entwich ihren Lippen.
"Die bleibt dran", brummte er hinter ihr. Seine Stimme war rau wie Schmirgelpapier. "Bis ich sie dir abnehme."
Er ließ sie los. Sie taumelte, ihre nackte Haut brannte und pochte an den Stellen, die er berührt hatte. Ihre Knie zitterten. Tief in ihrem Inneren loderte ein Feuer, wilder und erbarmungsloser als alles, was sie je in Hamburg erlebt hatte.
Er musterte sie, dieses Bündel aus nackter, atemloser Erregung. Ein grimmiges, winziges Lächeln erschien in seinen Augenwinkeln.
"Willkommen."
What's next?
Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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