Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 5
by
Meister U
What's next?
Das Haus
Er drehte sich um und ging langsam auf das Haupthaus zu. Seine Schritte waren schwer auf dem Pflaster. Johanna folgte, ihre nackten Füße tapsten über die kalten, unebenen Steine. Jeder Schritt ließ die Wäscheklammer pochen. Aus den Augenwinkeln sah sie noch, wie jemand sich um ihre Sachen kümmerte.
Vor der schweren Holztür des Gutshauses blieb er stehen. Er drehte sich nicht um, als er sprach.
"Du hörst auf die Glocke. Dreimal am Tag. Sechzehn Minuten, nachdem sie läutet, wird gegessen. Im Speisesaal. " Er öffnete die Tür, ließ sie in einen dunklen Flur eintreten. "Du berührst dich nicht selbst. Überhaupt nicht. Das ist für deinen Kopf. Nicht für unsere Kontrolle."
Sie stand in der kühlen Diele, ihr Körper eine einzige Antenne für **** und Kälte.
"Wenn etwas rot wird, wirklich rot, und nicht nur rot vor Scham oder Erregung, dann sagst du 'rot'. Wenn es dich langweilt, sagst du 'mehr'." Er musterte sie von der Seite. "Wir wollen keine bleibenden Schäden. Nur bleibende Erinnerungen."
Er zeigte auf eine Tür am Ende des Flurs. "Dein Stroh ist da. Du schläfst da. Oder du schläfst nicht. Das ist deine Sache." Dann zeigte er in die andere Richtung, zu einem schmalen, steinernen Nebengebäude. "Dort ist der Zugang zum Schwimmbad und zur Sauna des Golfclubs. Du kannst ihn benutzen. Wie du willst. Wann du willst. Das Golfhotel selbst ist für dich Tabu, selbst wenn dich jemand mitnehmen will."
Sein Blick hing noch einen Moment an ihr, an der kleinen Metallklammer, die ihren wunden Schamlippen einen winzigen, qualvollen Fokus gab. Dann nickte er, einmal, knapp.
"Der Hof ist jetzt dein Zuhause. Die Regeln sind dein Leben. Fang an sie zu fühlen, sie zu leben."
Er ließ sie stehen. Allein. In der stickigen Luft der Diele. Die Vorschriften hallten in ihr nach. Nicht berühren. Die Anweisung brannte sich in ihr Gehirn, mächtiger als jedes physische Gebot. Sie presste die Arme an die Seiten, die Hände zu Fäusten geballt. Die Versuchung, eine Hand zwischen die Beine zu schieben, um den pochenden **** für einen Sekundenbruchteil zu lindern, war beinahe überwältigend.
Aber sie tat es nicht.
Stattdessen atmete sie den Geruch von altem Holz und Staub ein. Sie spürte die Kälte des Steinbodens unter ihren Sohlen. Sie hörte das ferne Wiehern eines Pferdes.
Ein Zittern lief über ihren Rücken.
Johanna warf einen Blick in die Kammer. Klein, warm. Ein Nachttopf aus emailliertem Blech in einer Ecke. Ansonsten nur Stroh, hoch aufgeschichtet, frisch und goldbraun. Sie berührte es mit der Fußspitze. Es kratzte.
What's next?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
- All Comments
- Chapter Comments