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Chapter 9 by Meister U Meister U

Die Grenze zwischen und Wahrheit verschwimmt – wird Reznik Susannes dunkelste Sehnsucht als Waffe gegen sie einsetzen oder sie endlich zu dem führen, was sie beide verbergen?

Der nächste Raum

Die Maschine ist ein Alptraum aus Schwarz und Chrom, ein stummes Tier mitten im Raum. Rezniks Finger streicheln den Bildschirm und es antwortet mit einem gierigen Summen, das mir direkt in die Eingeweide fährt.

„Menschen kneifen,“ faucht er, während er die Elektroden an mir festklebt – kleine, silberne Vipernköpfe an meinen Schläfen, meinen Brustwarzen, meiner klaffenden Muschi. „Sie zucken zurück. Das hier…“ – ein Tippen, und die Maschine dröhnt, eine Vibration, die mich von innen aufweicht – „…zieht nicht den Stecker. Es kennt nur Vollgas.“

Er fesselt mich mit Stahlseilen, spreizt mich auseinander, macht mich zu einer offenen Wunde aus Erwartung. Das Metall beißt in mein Fleisch, ein scharfer Kuss. Die Elektroden liegen auf meiner Haut, eiskalt. Ich zittere. Vor Angst. Vor Vorfreude.

„Warum?“ Es ist ein Wimmern.

Doch er antwortet nicht mit Worten, sondern mit einem Code. Und dann beginnt es.

Ein tiefes, hämmerndes Dröhnen, das in meinem Beckenknochen einsetzt und mich durchflutet. Mein ganzer Unterleib wird zu einer einzigen, pochenden Woge von Hitze. Die Fesseln ziehen mich auseinander, jeder Sehnenstrang gespannt bis zum Zerreißen, und dieser schneidende **** in meinen Oberschenkeln… Gott, er macht mich feucht. Ich spüre, wie meine eigene Nässe an meinen Innenseiten hinunterläuft. Scham? Dafür ist keine Zeit. Mein Körper wölbt sich, meine Brüste sind hart und schreien nach Berührung.

„Warum?“ Das zweite Mal ist es schon halb ein Stöhnen.

Sein Atem ist heiß an meinem Hals. „Weil du die Wahrheit suchst. Hier ist sie.“ Der Countdown blutet rot. 3… 2…

Dann reißt es mich auseinander.

Der erste Schlag ist keine Offenbarung. Es ist eine Vergewaltigung der Sinne. Ein Blitz, der mich von innen heraus fickt, jedes einzelne Nervende feuert gleichzeitig. Ich schreie, aber aus meiner Kehle kommt ein heiseres, gieriges Keuchen. Noch ehe ich Luft holen kann, trifft der nächste Impuls die Elektrode an meiner Klit – ein glühender Dolch reiner, ungefilterter Lust, der mich bis in die Haarwurzeln durchströmt. Mein Körper bäumt sich auf, ein wildes Zucken, als würde ich mich selbst loswerden wollen, während mich eine Orgie aus Sensationen überrollt.

Ich bin überflutet. Ich ertrinke in mir selbst. Reznik murmelt Zahlen – mein Puls, mein Adrenalin –, aber sie sind nur Müll, bedeutungsloser Lärm. Alles, was zählt, ist das weiße Rauschen der Ekstase zwischen meinen Beinen und der beißende **** der Fesseln an meinen Handgelenken. Der Kontrast ist unerträglich. Und unendlich geil.

Dann Stille. Sie ist fast schlimmer als der Strom. Meine Haut flirrt. Jeder Muskel zittert. Ich bin eine offene Leitung, blank liegend. Und ich will mehr. Ich brauche mehr. Die Lust war so absolut, so ****, dass sie alles weggespült hat – die Angst, die Vernunft, die Scham. Zurück bleibt nur gierige, schamlose Leere.

„Mehr.“ Es kratzt aus meiner Kehle, rau und fordernd. Ich bin überrascht von mir selbst. Erschrocken. Aber ich meine es. Jede Faser meines zuckenden Fleisches meint es.

Reznik sieht mich an, und in seinen Augen blitzt etwas Gefährliches. Etwas Anerkennendes. Er dreht an einem Regler.

Der nächste Schlag ist keine Welle. Es ist ein Tsunami. Er lässt die Welt aus den Angeln heben. Die Elektrode an meiner Klit explodiert, ein superheißer Punkt, an dem sich alles bündelt – alles, was ich jemals gefühlt habe. **** und Lust sind nicht mehr zu trennen, sie sind eins, ein einziges Werkzeug, das mich formt. Ich komme. Ohne Vorwarnung. Ein Orgasmus reißt mir den Körper auf, ein krampfhaftes, zuckendes Ding, das mich durchschüttelt, bis ich heule. Es ist keine Erleichterung. Es ist eine Bestrafung. Es ist eine Belohnung. Es ist alles.

Ich kollabiere in den Fesseln, schlaff und zitternd, triefend vor Schweiß und meiner eigenen Lust. Die Stille dröhnt in meinen Ohren.

Er schaltet ab. Die Fesseln lösen sich. Ich falle in mich zusammen, ein Häufchen Elend und Erleuchtung.

„Du hast bestanden.“

Ich blinzle zu ihm hoch, zu schwach, um zu sprechen.

„Der Test. Die meisten brechen. Du…“ – er mustert mich, wie man ein perfektes Werkstück mustert – „…du hast dich ihm hingegeben. Du hast verstanden, dass die größte Angst und die größte Lust denselben Weg nehmen.“

Er hält mir einen Spiegel vor das Gesicht. Darin sehe ich eine Fremde: verwüstet, verheert, mit roten Malen an Brüsten und Schoß. Ihre Augen sind weit, dunkel und sehen zum ersten Mal wirklich.

„Siehst du?“, flüstert er. „Das bist du. Unter all dem. Endlich echt.“

What's next?

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