Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 21 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Der Morgen kam

Der Morgen kam. Marie war erst halb wach, als sie merkte, dass Steve sich auf den Rücken drehte. Fahles Licht drang durch die Lücken der Vorhänge, die sich in der Nacht automatisch geschlossen hatten. Das Bett roch nach warmen Körpern. Nach ihr, nach ihm. Und nach dem, was sie getan hatten und sich nicht mehr leugnen ließ.

„Marie.“ Er sprach ihren Namen ohne Hast aus. Auch nicht im Befehlston oder bittend. Für ihn war das, was er sagte, etwas Selbstverständliches. Er musste keine Einzelheiten nennen oder Erklärung liefern. „Amerikanische Frauen wissen, wie sie einen Mann morgens auf Touren bringen.“

Es wäre die logische Fortsetzung dessen, was in der Nacht begonnen hatte.

Marie war sofort hellwach. Ihr erster Impuls war Empörung. Ihr zweiter war Angst.

Ihr dritter war der, der sie am meisten erschreckte. Sie spürte Neugier und… Lust? Bevor sie entscheiden konnte, was sie tun würde, reagierte schon ihr Körper. Ein heißes Ziehen im Unterleib, beschleunigter Puls. Wärme, die nicht von der Bettdecke kam. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Zähne.

Und sie hasste sich schon jetzt dafür, dass sie nicht sofort Nein sagte.

Langsam rutschte sie auf Steve zu. Nicht willig, aber auch nicht ****. Sie war sich der Tragweite dessen bewusst, was sie im Begriff war zu tun. Ihr Blick verengte sich, je näher sie kam.

Sie schlug die Decke zurück. Steve war bereits halb steif. Sie fasste nach seinem Schwanz, der unter der Berührung leicht zuckte.

Überdeutlich spürte sie ihren eigenen Herzschlag, hörte ihren eigenen Atem, der längst nicht mehr ruhig und gleichmäßig war.

Sie verlagerte ihr Gleichgewicht, senkte ihren Kopf. Es war keine unterwürfige Geste, sondern ihre sichtbare Antwort auf die unausgesprochene Frage, die im Raum stand: Würde sie tun, was er verlangte?

Steve sagte nichts. Er musste nichts sagen. Und genau das machte es Marie unmöglich, sich selbst zu belügen. Ein Wort von ihr hätte alles beenden können. Sie blieb stumm.

Sie öffnete den Mund – nicht um zu sprechen – und schloss die Augen.

Unter ihren Küssen wurde er größer und härter. Er schmeckte salzig und nach der Nacht zuvor.

Als sie ihn zwischen ihre Lippen nahm und anfing, ihn zu lecken, bewegte sich Steve minimal. Er hielt sie nicht fest, er übte keinen Druck aus, zumindest nicht körperlich. Steve ließ Marie einfach machen. Für ihn war es normal und er sah keinen Anlass, sie zu etwas zu zwingen.

Sie saugte, sie lutschte. Auf ihrer Zunge konnte sie seine steigende Erregung spüren und schmecken.

Ihr eigener Körper reagierte mit einer erschreckenden Ehrlichkeit. Ein Beobachter hätte annehmen müssen, dass sie alles freiwillig tat und es genoss. Scham sorgte dafür, dass ihr die Röte in die Wangen stieg. Zum Glück war da nur Steve. Ihm war es gleichgültig, was sie fühlte.

Ihr Rhythmus verstetigte sich. Sie wusste nun, was sie wollte und was sie tat. Und sie tat es mit aller Konsequenz. Es war nicht ihr erster Blowjob. Sie erkannte die Zeichen. Steve war kurz vor dem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gab – nur noch den Absturz.

Es war der Moment, in dem Steve nicht mehr passiv blieb. Sein Ausatmen wurde lauter und tiefer. Seine Hand legte sich an Maries Hinterkopf und spannte sich an. Sein Becken hob sich. Die Selbstgewissheit, die ihn wie eine Aura umgab, bekam einen Riss.

Er sank zurück aufs Laken.

Marie schluckte.

What's next?

Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)