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Chapter 4 by TinaMeier
What's next?
Der Kollege zeigt Max, wer der Boss ist und erteilt ihm eine Lektion!
Sofort nachdem ich die Tür geöffnet, habe drängt sich mein Kollege Gustav Johansen in unsere Wohnung. Er mustert Max nur kurz. "Da bist du ja,"sagt er," hatten wir nicht verabredet das wir uns wie gestern auf dem Straßenstrich treffen? Macht nichts dann halt heute hier."
Ich schlucke und schaue zu Max, der mich grimmig anschaut. Herr Johansen folgt meinen Blick und grinst provozierend. "Dein Zuhälterfreund ist wohl schlecht gelaunt heute?"
Wütend meldet sich Max zu Wort: "Ich bin nicht ihr Zuhälter." Dabei tritt er drohend ein Schritt näher an Gustav Johansen heran, der schaut ihn abfällig an."Echt? Ich habe irgendwie einen anderen Eindruck. Letzten Samstag hat sie dir auf dem Strich ihr Geld gegeben und eben hast du sie geschlagen und dann in dein Auto gezerrt. Ich habe alles mit angesehen und die Dashcam auch." Max weicht überrascht wieder einen Schritt zurück und schaut sich Herrn Johansen nun genauer an. Ganz offensichtlich ist Max mit der Situation überfordert und überlegt was er machen soll. Einen Moment herrscht Stille. Nervös beobachte ich die beiden und hoffe, dass keiner von ihnen was Dummes macht. Schließlich bricht Max sein Schweigen:"Ich bin kein Zuhälter und sie ist keine Nutte und du gehst jetzt."
Mein Kollege grinst weiterhin breit. "Kann ich mache, aber auf dem Weg nach Hause mache ich dann einen Umweg und gebe meinen guten Bekannten bei der Polizei einen Tipp über das, was ihr hier so treibt. Ach und was wohl die Kollegen dazu sagen, wenn sie erfahren das Tessa mir auf dem Straßenstrich einen geblasen hat." Er lacht laut. Daraufhin verliert Max die Fassung und will Gustav Johansen an den Kragen packen, doch der hat das schon erwartet und weicht so aus, dass ich plötzlich zwischen beiden stehe. "Aufhören nicht!"Schreie ich die beiden an. "Ich mach ja alles... Nur keine Polizei ok? Und nichts den Kollegen erzählen!"
Max schaut mich fassungslos an und mein Kollege greift grinsend in seine Jackentasche."Dann sind wir uns ja einig." Statt Geld zieht er aber ein paar Plüschhandschellen heraus."Die hatte ich eigentlich für ein bisschen Spaß mit dir im Auto mitgebracht, doch jetzt ist es wohl besser, dein wütender Freund trägt die, sonst macht der noch was Unüberlegtes." Er hält sie mir hin und deutet auf die Heizung."Mach ihn fest, solange wir nebenan Spaß haben."
"Spinnst du?"regt sich Max auf. Ich schiebe ihn ein Stück zurück weg von Herrn Johansen. "Nicht Max denk mal nach, er hat Bilder, was passiert wenn die uns als Nutte und Zuhälter verhaften. Dann gehst du in den'Knast." Dabei schiebe ich ihn weiter zur Heizung, er protestiert noch zaghaft, lässt es aber zu, das ich seine Hände mit den Plüschhandschellen an ein Heizungsrohr fessel.
Zufrieden schaut mein Kollege zu, begutachtet schließlich das Ergebnis und zeigt dann auf die verschlossene Schlafzimmertür.
"Geht es da zum Schlafzimmer?"
Ich nicke und sehe, wie er eine Dose aus der Jackentasche holt, sie aufmacht und vor meinen Augen eine blaue Pille schluckt. "Dann komm mal mit. Ich glaube, das wird eine harte Nacht für Dich."
Ich schaue noch mal zu Max und folge Gustav Johansen in das Schlafzimmer.
Die Tür bleibt auf.
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Samstagnacht
Samstag
Der Heimweg
Updated on Feb 13, 2023
by TinaMeier
Created on Aug 28, 2019
by TinaMeier
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