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Chapter 21 by Reyhani Reyhani

Wie wird das Treffen?

Der Jungfrauenclub

"Ihr seid alle schon da? Bin ich zu spät?", entschuldigte sich Eva, die ins Wohnzimmer der WG lugte. "Ich hab kurz noch bei Chloe vorbeigeschaut. Ich habe ja früher kurz hier gewohnt, bevor ich runter in mein eigenes Apartment gezogen bin, deshalb bin ich noch ziemlich eng mit den Zwillingen. Ich zieh mir schnell was über und dann bin ich bei euch."

Sophie, Brigitte und ihre drei Gäste, Valentina, Annika und Yasemin, die es sich auf dem Sofa und auf dem Boden bequem gemacht hatten, beobachteten Eva, wie sie sich durch den Flur entfernte und in Chloes Zimmer verschwand. Sie bewunderten ihre langen blonden Haare, die hinunter bis auf ihren nackten Hintern fielen. Auch der sah ziemlich appetitlich aus, mussten die anderen Mädels neidlos anerkennen. Als Eva wieder auftauchte, um sich zu ihnen zu setzen, hatte sie sich ein kurzes, weißes Spagettiträger-Top, durch dass sich ihre kleinen, festen Brüste deutlich abzeichneten, und einen knallroten Hipster übergezogen.

"Du musst Sophie sein. Ich hab deine Nachricht gelesen, bist du wirklich immer noch Jungfrau?", begrüßte Eva die Gastgeberin und zog ungläubig ihre süße Stupsnase kraus. "Die meisten von uns sind ja schnell fällig. Ich dachte, Meller hat dich direkt nach der Party klargemacht, so wie du drauf warst. Das heißt, dass du bestimmt auch Probezeit hast. Voll bewundernswert, wie du das durchhältst. Ich bin sofort eingeknickt, als die Zwillinge sich an mich rangemacht haben. Das war hier auf dem Sofa ..."

Eva seufzte einmal tief und leckte sich unwillkürlich über die Lippen.

"Ja, bei mir läuft es auf so etwas wie eine Probezeit hinaus. Wir hatten ein Kommunikationsproblem ...", druckste Sophie herum und guckte verstohlen zu Brigitte hinüber, "und jetzt ist der Vermieter im Urlaub. Wenn er wiederkommt, dann werde ich ... also ich wollte mal von euch hören, wie das so ist, damit ich mich ein bisschen darauf einstellen kann."

"Wenn ihr Sophie ein bisschen die Angst nehmen könntet", fügte Brigitte ernst hinzu. "Das wäre mir auch wichtig, denn ich hab da einiges verbockt."

"Mach dir keine Sorgen, Sophie", plapperte Eva drauflos. "ich hatte am Anfang auch Angst und dachte, ich müsste meine Jungfräulichkeit verteidigen und mich aufsparen. Aber ich habe es nie bereut, bei mir ist es immer nur besser geworden. Mit dem Strap-On von Silvia hat es angefangen aber als Meller mir zum ersten Mal seinen Schwanz aus Fleisch und Blut reingeschoben hat, bin ich fast geschmolzen vor Glück. Und gleich danach der von Scheibner – so geil. In den ersten Wochen haben sie mich immer zusammen besucht und mir alles gezeigt, was ich wissen muss. Ich bin ja eher konservativ erzogen worden und meine Eltern haben mir eingeredet, dass das alles schmutzig ist. Aber das ist totaler Quatsch. Wenn du einen Schwanz im Mund und einen im Fötzchen hast, dann fühlt sich das so gut an. Und auch hinten rein, ist es gar nicht schmutzig, macht sogar richtig Spaß, wenn man sich ein bisschen dran gewöhnt hat."

Eva war richtig in Fahrt gekommen und ihre blauen Augen blitzten in ihrem mit Sommersprossen übersätem Gesicht. Als sie jedoch merkte, dass die anderen Studentinnen sie skeptisch musterten, wurde sie mit einem Mal still.

"Du meinst, die kommen zu zweit", flüsterte Sophie entgeistert. "Dass ich die Miete an beide zahlen muss, verstehe ich natürlich ... aber gleichzeitig?"

Brigitte, die neben Sophie saß, nahm ihre Freundin spontan in den Arm. Bei dem Gedanken, zwei Männer könnten ihre zarte Freundin benutzen, bliebt ihr der Atem weg. Aber gleichzeitig klingelt es ganz unten in ihrer Muschi. Auch die anderen spürten Sophies Panik und sprangen ihr bei: Nein, nein, bei ihnen sei das ganz anders gewesen.

"Scheibner hat mich überrascht und gleich die Miete kassiert", erzählte Yasemin, "obwohl ich doch eigentlich noch wie Eva in der Probezeit war. Es war aber gar nicht schlimm, sondern richtig befreiend. Das lag wahrscheinlich daran, dass mich Silvia so gut vorbereitet hat."

Dass sie bei ihrem Einzug gar keine Jungfrau mehr war, verschwieg Yasemin. Darüber konnte sie immer noch mit niemandem offen sprechen. Durch ihr verunglücktes Erstes Mal hatte es Scheibner leicht gehabt, sie nicht zu enttäuschen.

"Bei mir war es auch ganz o.k.", pflichtete Annika leise bei. "Meller hat das gleich am ersten Tag direkt bei unserem Einzug erledigt. Zum Glück war Anna, meine Mitbewohnerin, schon erfahrener und hat mir geholfen. Sie war zuerst dran und ich konnte genau sehen, was er macht. Das hat mich sogar ein bisschen heiß gemacht. Aber Bammel hatte ich schon, so fest wie Meller Anna gestoßen hat. Es war ein komisches Gefühl, als er mit seinem Schwanz ganz tief in mich reingekommen ist. Ich dachte er wollte mich von innen aufsprengen, so eng war das. Aber zum Glück hat mich Anna abgelenkt, sanft geküsst, mit meinen Brüsten gespielt und zum Schluss sogar meinen Kitzler gestreichelt. Der Orgasmus, den ich hatte, war eigentlich ihr Werk."

Während Annikas Bericht kuschelte sich Sophie enger an Brigitte, die sich zu ihr herunterbeugte und ihr einen sanften Kuss auf die Lippen gab. Sophie sah ihre Freundin verklärt an und Brigitte verstand sofort, was Sophie sagen wollte. Sie würde alles daransetzen, Sophie beizustehen. Das dürfte doch nicht so schwer sein, Meller davon zu überzeugen, dass sie dabei sein durfte, wenn er Sophie entjungferte.

Brigitte wurde durch Valentina aus ihren Gedanken gerissen. Bei ihr sei es nicht so gut gelaufen und Scheibner habe sich wie ein richtiger Arsch verhalten, Sophie kenne ja die Geschichte.

"In der Einführungswoche ist er dann ein bisschen netter geworden", fuhr Valentina fort. "Da hat er mir auch mal in Ruhe ein paar Sachen gezeigt. Ich wusste ja vorher gar nicht, was ich machen muss. Und wir haben rumexperimentiert, um rauszufinden was mir gefällt. Am Ende hat er mich sogar gelobt, was für ein guter Fick aus mir geworden ist, und er hat mir einen Satz Tangas geschenkt für den prallsten Stutenarsch des Hauses."

Wie zum Beweis war Valentina aufgestanden uns hatte verschämt aber doch stolz ihren Rock gehoben. Unter lautem Johlen und Lachen bestätigten die anderen Frauen, dass sie nichts zu verstecken hätte. Männer seien manchmal so ungelenk, wenn sie Komplimente machten. Keine traute sich, nach den dunklen Striemen zu fragen, die Valentinas Hintern verzierten.

"Was ist denn eigentlich die Einführungswoche?", wollte Sophie wissen nachdem sich alle wieder beruhigt hatten.

"Na ja, wo man noch üben muss, bevor es mit der Miete richtig losgeht", erklärte Valentina unbeholfen. "Frank hat mir die Stelle im Mietvertrag gezeigt. Mal sehen, ob ich das aus dem Kopf zusammenkriege: 'Der Vermieter verpflichtet sich, die Mietsache unverzüglich in einen Zustand zu bringen, in dem Benutzbarkeit und freier Zugang gewährleistet sind ...' oder so ähnlich."

Alle schwiegen ratlos bis Sophie nachhakte: "Also ich weiß nicht, mit Mietsache ist ja eigentlich die Wohnung gemeint. Da musst du was falsch verstanden haben."

"Juristisch hat Sophie recht", sprang Yasemin der verunsichert dreinblickenden Valentina bei, "aber die Idee ist doch gut. Ich hab das zum Beispiel auch gemacht aber allein. Ich habe mir ein Spielzeug gekauft, damit ... na, ihr wisst schon ... Dann habe ich es aber leider verloren. Meint ihr, ich kann die Zwillinge mal fragen, ob sie mir ein neues ausborgen?"

Alle fanden das eine gute Idee. Eva bot an mitzukommen und Yasemin bei der Auswahl zu helfen. Ein wenig später verabschiedeten sich auch Valentina und Annika.

"Meinst du, es hat dir was gebracht?", fragte Brigitte vorsichtig, während sie zusammen mit Sophie die Gläser einsammelte.

"Es ist halt bei jeder anders. Ich freue mich für Eva, aber ich fand es auch ein bisschen over the top. Das brauche ich nicht unbedingt. So was wie Valentina will ich natürlich auch nicht erleben, aber sie scheint ja einen Umgang damit gefunden zu haben. Am besten hat mir das gefallen, was Annika erzählt hat. Sie hat sicher noch mehr Tipps. Meinst du wir können uns mit ihr anfreunden?"

"Das ist keine schlechte Idee. Ihre Freundin Anna ist auch super nett ... habe ich gehört. Zu viert wird es bestimmt noch lustiger. Wir bleiben ja hoffentlich noch eine ganze Weile zusammen hier wohnen. Jetzt müssen wir aber noch ein Video aufnehmen, damit uns Meller nicht abspringt. Ich bereite schon mal alles vor."

Damit verschwand Brigitte in ihrem Zimmer, noch bevor Sophie fragen konnte, was sie denn mit 'noch lustiger' gemeint hatte. Sophie brachte nachdenklich aber nicht unzufrieden die Gläser in die Küche. Aus Chloes Zimmer war lautes Lachen zu hören aber sie beschloss, sich nicht ablenken zu lassen, sondern lieber mit Brigitte ihre Aufgaben zu erledigen.

Was erzählen sie Meller?

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