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Chapter 4
by
Jan1974
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Der FKK Strand (von Jan erzählt)
Die Sonne gab sich alle Mühe, an diesem frühen Morgen Eindruck zu machen. Schon jetzt, kaum dass der Tag richtig begonnen hatte, schickte sie ihre warmen Strahlen über die Küste, als wollte sie uns ein Versprechen geben – auf Hitze, auf Licht, auf einen Tag, der mehr bereithielt als nur Baden und Sonnen.
Wir beschlossen, uns nicht lange mit Frühstück oder anderen Ablenkungen aufzuhalten, sondern direkt loszufahren. Unser Ziel: der FKK-Strand, den wir uns vor dem Urlaub schon im Internet ausgeguckt hatten. Die Bilder waren vielversprechend, die Bewertungen schwärmten von der Abgeschiedenheit, dem klaren Wasser, dem feinen Kies. Und in einschlägigen Foren hatten wir gelesen, dass dieser Ort nicht nur für harmlose Nacktheit bekannt war – sondern dass hier mitunter mehr geboten wurde, wenn man sich darauf einließ. Genau die Mischung, die uns reizte: ein Platz, an dem alles kann, nichts muss – und wo die Fantasie nicht an der Wasserlinie haltmacht.
Wir packten ein paar Sachen zusammen – Handtücher, Sonnencreme, eine Flasche Wasser – und machten uns auf den Weg. Nach einer knappen halben Stunde Fahrt parkten wir das Auto auf einem kleinen, staubigen Parkplatz, von dem ein schmaler Schotterweg abging. Diesen mussten wir zu Fuß weitergehen, etwa zweihundert Meter, durch einen lichten Wald, der den Strand von der Straße abschirmte.
Am Ende des Weges lag er vor uns: der Strand, auf feinem, hellen Kies, das Wasser davor glasklar, so einladend, dass ich am liebsten gleich hineingesprungen wäre. Die ersten Sonnenstrahlen glitzerten auf der Oberfläche, es war noch still – fast unberührt wirkte der Morgen.
Wir blieben einen Moment stehen, sahen uns um. Der Strand lag fast menschenleer vor uns – wir waren früh dran, genau, wie wir es gehofft hatten. Nur ein paar Gestalten waren zu sehen, weit verteilt, in der Ferne.
Wir schlenderten nach links, vorbei an einem kleinen Kiosk, wo man sich später mit kalten Getränken oder einer Kleinigkeit versorgen konnte. Deutlich bevor der Strand zu Ende war, suchten wir uns ein schönes Plätzchen – mit freiem Blick aufs Wasser, links ein Stück Strand und dahinter der Wald, rechts das längere, offene Stück des Strandes, wo sich nach und nach mehr Leute einfanden.
Wir breiteten unsere Sachen aus, legten die Kleidung ab, genossen das erste Prickeln der Sonne auf nackter Haut und ließen uns auf den Handtüchern nieder. Die Wärme tat gut. Vor uns das glitzernde Wasser, hinter uns der Wald, durchzogen von ein paar Trampelpfaden, die deutlich machten, dass sich hier hin und wieder jemand in den Schatten oder ins Dickicht zurückzog – vielleicht für ein wenig Privatsphäre. Die Foren hatten es angedeutet: Gerade Männer, die gern „unter sich“ sein wollten, würden sich dorthin verdrücken. Frauen wohl eher selten.
Wir lagen da und beobachteten das, was sich um uns herum abspielte. Es war noch früh, aber nach und nach kamen mehr Menschen an den Strand. Meist Männer, ab und zu auch Paare, Frauen waren deutlich seltener. Die Männer schienen einem bestimmten Muster zu folgen: Sie suchten sich einen Platz, legten ihre Sachen ab – und gingen dann langsam den Strand entlang, als wollten sie sich ein Bild davon machen, was der Morgen so zu bieten hatte. Ihre Blicke glitten prüfend über die Liegenden, ihre Schritte betont gelassen, aber mit einem klaren Ziel: Nichts verpassen, keine Chance ungenutzt lassen, falls sich irgendwo eine Gelegenheit bot.
Das Beobachten war fast schon belustigend. Immer wieder schlenderte einer direkt an uns vorbei, warf verstohlene Blicke zu Sonja, die entspannt dalag, die Augen geschlossen, ihr Körper der Sonne hingegeben. Ich sah, wie ihre Haut zu glänzen begann, und spürte, wie in mir die Lust aufstieg.
Ich schwankte. Sollte ich einfach noch ein wenig liegen bleiben und weiter das Schauspiel genießen? Diese Mischung aus Ruhe und unterschwelliger Spannung, die sich langsam aufbaute? Oder sollte ich ins Wasser gehen, mich abkühlen, den Tag mit einem erfrischenden Bad beginnen?
Sonja öffnete leicht die Augen, drehte den Kopf zu mir und lächelte, als hätte sie meine Gedanken erraten.
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Eine ganz normale Ehe
Zumindest für uns den Cuckold, Wifesharing, Öffentlichkeit und Bi-Sexualität gehören hat dazu!
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