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Der Anfang

Chapter 3 by Jan1974 Jan1974

Also, wie fing das Ganze eigentlich an?
Sexuell aktiv wurde ich mit etwa 14 oder 15 Jahren. Rückblickend war das wahrscheinlich der schlechteste Sex, den ich je hatte. Das hatte vor allem zwei Gründe. Erstens dachte ich damals noch, Sex würde nur funktionieren, wenn man richtig zusammen ist und sich liebt. Diese romantische Vorstellung habe ich inzwischen komplett abgelegt. Heute weiß ich, dass Sex einfach für sich selbst geil sein kann – ohne dass große Emotionen wie Liebe im Spiel sein müssen.
Zweitens war mein damaliger Freund einfach nicht besonders begabt in sexuellen Dingen. Aber das konnte ich damals nicht beurteilen, mir fehlte jeglicher Vergleich. Trotzdem will ich nicht schlecht über ihn reden. Er war immer lieb zu mir, hat alles für mich getan und war in vielerlei Hinsicht ein guter Freund. Ironischerweise hat gerade er – ohne es zu wollen – einen großen Anteil an meiner späteren sexuellen Befreiung gehabt.
Als ich endlich 18 geworden war und er schon 20, wollte er unbedingt mit mir in die Sauna gehen. Ich vermute bis heute, dass er vor allem hoffte, dort unauffällig spannen zu können – mit seiner Freundin an der Seite würde das schließlich nicht so verdächtig wirken. Ich selbst hatte eigentlich keine große Lust. Ich stellte mir den Saunabereich voller alter Spanner vor und hatte deshalb wenig Interesse.
Die Sauna gehörte zu einem großen Spaßbad in der Nachbarstadt, das vor allem für seine Rutschen und Attraktionen bekannt war. Der Saunabereich war separat und erst ab 18 Jahren zugänglich. Wie ich später erfuhr, ging es dabei vor allem darum, die tobenden Kinder aus den Familienbereichen vom Saunabereich fernzuhalten. Sexuelle Handlungen waren dort sogar ausdrücklich verboten – das stand auf einem Schild, das ich erst bei diesem Besuch entdeckte. All das wusste ich vorher natürlich nicht. Ich hatte eine ziemlich naive und falsche Vorstellung von Saunen – hauptsächlich alte Männer, die nackte Frauen begaffen wollten. Ganz schön blöd, oder?
Nach langem Drängeln ließ ich mich schließlich doch breitschlagen. An einem Sonntagnachmittag saßen wir im Auto und fuhren in die Nachbarstadt. Während der gesamten Fahrt war meine Laune eher mau, und ich fragte mich im Stillen, worauf ich mich da eigentlich eingelassen hatte.

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