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Chapter 11 by Reyhani Reyhani

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Das neue Leben

Es war Nicole, die trotz ihres immer noch sehr pinken und flauschigen Bademantels schon viel frischer aussah. Fabi sagte gar nichts und drehte sich weg. Offenbar meinte sie es ernst, dass sie nicht mit ihrer Mutter sprechen wollte. Also wandte sich Nicole notgedrungen an mich.

„Ich wollte mal schauen, wie es euch so geht. Ich habe grade mit Doro gesprochen. Ich hatte ja keine Ahnung ... Du bist aber auch zu diskret, Thomas. Jedenfalls sehr anständig von dir, dass du hier bist. Und die blöde Nachricht habe ich auch wieder gelöscht. War vielleicht nicht meine beste Idee.“

Im Stillen fragte ich mich, wie ich gegenüber Nicole weniger diskret hätte auftreten sollen. Ich so: Guten Tag, ich habe gestern unabsichtlich deine Tochter entjungfert. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast … Nicole so: Kompliment! Komm erst mal rein und lass uns ein Likörchen ****.

Aber immerhin funktionierte der Buschfunk. Und die Nachbarinnen hatten Nicole offenbar den Kopf gewaschen und ihr vermittelt, dass ihre Aktion nicht gelungen war. Jetzt musste ich nur noch ihre Aufmerksamkeit auf die Hauptleidtragende zurücklenken.

„Danke der Nachfrage. Deiner Tochter geht es jetzt wieder besser. Sie hat eine erstaunliche Widerstandskraft und ich unterstütze sie, wo ich kann. Das kannst du übrigens auch tun. Ich finde, du solltest ihr das gespendete Geld geben. Als erwachsene Frau kann sie selbst entscheiden, was sie damit anfangen will.“

Nicole war überrascht und stotterte etwas, was wohl Zustimmung zu meinem Vorschlag bedeuten sollte. Falls sie gedacht hatte, bei mir Unterstützung gegenüber ihrer Tochter zu erhalten, hatte ich sie ganz schön überrumpelt.

Durch meine Intervention neugierig gemacht mischte sich jetzt auch Fabi ein. „Genau, ich kann das Geld gut als Überbrückung gebrauchen. Und ich möchte mich noch mal persönlich bei den Spendern bedanken. Deine Textnachricht war für meinen Geschmack schon ein bisschen knapp. Am besten wäre es, wenn ich die alle mal an einem Ort beisammen hätte. Wann ist denn die nächste Nachbarschaftsparty geplant? Du weißt doch so was immer ganz genau.“

Nicole kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Aber dieses Mal konnte sie der Entwicklung durchaus etwas abgewinnen. Das sah man ihr an. Sie erklärte bereitwillig, dass in knapp vier Wochen die große Party bei Werner im Keller stattfinden sollte, bei der die neuen Mitglieder in den Nachbarschaftsverein aufgenommen würden. Das sei die beste Gelegenheit.

Fabi nickte stumm und entließ ihre Mutter dann. Sie solle uns für die nächste Stunde bitte in Ruhe lassen, sie hätte etwas Wichtiges mit mir zu besprechen. Etwas Privates. Sobald die Tür geschlossen war, trat Fabi lächelnd zu mir und gab mir einen Kuss.

„Danke, du bist wirklich ein guter Freund. Die Idee mit dem Geld war super. Das gibt mir ein bisschen Unabhängigkeit.“

„Und du willst dich wirklich ‚bedanken‘? Verstehe ich das richtig? Also ‚bedanken‘ wie in ‚bedanken‘?“

Sie zuckte mit den Schultern. „Ich muss doch irgendwas für das Geld tun. Sonst habe ich das Gefühl, es ist gar nicht richtig meins sondern ein Hebel, den meine Mutter jederzeit gegen mich verwenden kann. Außerdem habe ich ja gestern gelernt, dass die Nachbarschaft gar nicht so übel ist.“

„Ich bekomme einen Bonus für jedes neue Mitglied, das ich für den Verein anwerbe“, scherzte ich.

Wir lachten gemeinsam, bis Fabi mit einem Mal wieder ernst wurde. „Du, darf ich dich um noch einen Gefallen bitten?“

„Natürlich, ich helfe dir in jedem Fall. Bei allem. Das habe ich doch versprochen.“

„Es ist wegen der Party. Können wir für die noch ein bisschen üben? Alle wissen ja jetzt, dass ich keine Jungfrau mehr bin. Aber so richtig viel Erfahrung habe ich auch nicht. Ich wollte fragen, ob du mir das Wichtigste ... sonst sieht das doch komisch aus, wenn ich da auftauche und nicht ... du weißt schon.“

Sexunterricht, darauf lief es hinaus. Ich versuchte, mir meinen Schock nicht anmerken zu lassen. Jetzt kam es darauf an, möglichst erwachsen zu reagieren. Wie hatte Andrea gesagt, es ging darum, dass Fabi nicht das Gefühl hatte, wegen ihres Körpers abgelehnt zu werden ... oder, was aufs selbe hinauslief, wegen fehlender Erfahrung. Die Konsequenz, die ich als Erwachsener zu ziehen hatte war mir sofort klar.

Eine halbe Stunde später studierte ich Fabis mit Sommersprossen übersprenkelte Tittchen, wie sie über mir auf und ab wippten. Ich musst mich sehr konzentrieren, mich nicht zu sehr in sie zu verlieben. Schließlich kam es darauf an, dass ich bei klarem Verstand blieb.

Im Übrigen war ich froh, dass sie darauf bestanden hatte, mich zu reiten. Ich weiß nicht, ob ich zu einer aktiveren Rolle schon wieder fit genug gewesen wäre. Die gestrige Nacht steckte mir noch ganz schön in den Knochen.

Immerhin hatte mein Schwanz gestanden wie eine Eins, nachdem sie die erste Blowjob-Lektion absolviert hatte. Sie war wirklich eine sehr gelehrige Schülerin, die mit Spaß an der Sache dabei war.

Fabis Brüste wurden von kleinen himbeerfarbenen Nippeln gekrönt. Ich streckte meine Hände nach ihnen aus, sie waren hart wie Eiswürfel. Es musste sich um TK-Himbeeren handeln ... aber nicht kalt und taub sondern unheimlich empfindlich im Widerspruch zu dieser unsäglichen Metapher in die ich mich verheddert hatte.

Diese abstrakten und völlig überflüssigen Erwägungen schmolzen bald im Feuer von Fabis auflodernden Orgasmus dahin. Die Zuckungen ihres straffen Fötzchens stießen auch mich über die Klippe. Ich verströmte meine letzte Lebensenergie in ihren Schoß bzw. in das Kondom, das wir natürlich benutzt hatten, wo es doch schon griffbereit am dem Nachttischchen lag.

Schweißüberströmt brach Fabi auf meiner Brust zusammen. Atemlos hechelte sie mir ins Ohr: „Uh, das war ja noch viel besser als beim ersten Mal. Gut, dass wir vier Wochen Zeit haben. Du musst mir alles beibringen.“

Langsam kam auch ich von meinem Höhepunkt herunter. Ich fühlte mich wie erschlagen, konnte jeden Knochen im Leib spüren und die Zunge klebte mir am Gaumen. Mir kamen die ersten leisen Zweifel, ob ich die kommenden Wochen durchstehen würde. Aber Schwäche zu zeigen, war wohl keine Option. Das hatte ich nun davon, dass ich der Erwachsene war.

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