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Chapter 9
by
Bitbuster
Das Quartier beziehen
Das neue "Heim"
Vor dem Quartier tippte die XO etwas in das Kontrollpanel neben der Tür ein.
„So, damit haben sie nun auch Zugriff auf die Tür zu ihrem Quartier“ erklärte sie und mit einem leisen Zischen öffnete sich die Tür.
Das Gästequartier war überschaubar und sehr funktional ausgestattet. Ein Bett an der Seite des Raumes, ein kleiner Tisch mit zwei Sesseln und ein Schreibtisch waren das Erste, was Patrick erblickte.
„Es ist etwas provisorisch, da die Quartiere mit Fenster momentan alle belegt sind. Aber wir arbeiten auch daran“ meinte die XO mit einem Lächeln „und wenn wir unsere Botschafterdelegation abgeliefert haben, sind auch wieder ausreichend Außenkabinen frei.“
Es folgte eine kleiner Gang zum Nebenraum, den man in Patricks Zeit als „Bad“ bezeichnet hätte.
„Schalldusche und Waschgelegenheit befinden sich hier und den Toilettengang können sie auch hier erledigen. Wie das alles funktioniert können sie einem Film im Bordarchiv entnehmen, zeige ich Ihnen gleich noch“ meinte Svea und ging in den Wohnraum zurück.
„Hier am Schreibtisch ist eine Computerkonsole, die für sie freigeschaltet ist. Alle Informationen, die sie zum jetzigen Zeitpunkt erhalten dürfen, können sie hier abrufen. Sollten dann noch Fragen sein, können Sie sich gerne an mich oder unsere SO wenden.“
„SO?“ fragte Patrick etwas verwirrt.
„Ah, Entschuldigung, SO bedeutet Sicherheitsoffizier und ist bei uns die Tabathea Krkell.
Sie und ich wurden Ihnen zunächst für Fragen und zur Betreuung zugeteilt“ erklärte Svea freundlich.
„Ja, ähm, Essen gibt es in der Kantine?“ frage Patrick und fragte sich im Stillen, was den so mit „Betreuung“ gemeint sei.
Svea lachte kurz und meinte dann:“Ja, gibt es auch, nennt sich auf einem Schiff Messe oder für die Offiziere auch Casino. Das wird Ihnen unsere SO bei einem Schiffsrundgang alles zeigen.
Für den kleinen oder großen Hunger gibt es hier einen Nahrungsverteiler“ und zeigte dabei auf ein unscheinbares schwarzes Fenster in einer Art Schrankwand.
„Hm, ein Replikator“ murmelte Patrick und nun war er es, der grinste.
„So kann man es auch nennen, irgendeinen Wunsch?“ fragte Svea.
„Earl Grey, heiß“ antwortete er und schaute gespannt zur Schrankwand.
Die XO sagte in Richtung schwarzer Scheibe:“Computer, einen Earl Grey, heiß“ und sofort materialisierte sich ein Becher mit heißem Tee und die schwarze Scheibe verwand, sodaß man den Becher aus einem kleinen Fach herausnehmen konnte.
„Der Computer benötigt immer sein 'Aufmerksamkeitskommando', also immer 'Computer' vorweg sagen, dann aktiviert er sich“ erklärte Svea.
Patrick nickte nur, nahm den Becher und roch vorsichtig daran.
„Auf dem Schreibtisch liegt noch ein Transmitter, oder Sender, den sollten sie ab jetzt immer in Ihrer Nähe haben, oder praktischerweise an der Kleidung tragen.“
„Ein Kommunikator?“ fragte Patrick, obwohl er die Antwort bereits kannte.
„Oder ein Kommunikator, so können sie das Gerät auch nennen. Zum Start empfehle ich Ihnen das Bordarchiv aufzurufen und einfach mal in die verschiedenen Anleitungen und Hinweise zu schauen.
Für 18:00 haben sie dann den Termin mit der SO, sie wird hier zu Ihnen kommen und dann den Rundgang durch das Schiff mit Ihnen durchführen. Ich muß jetzt wieder anderen Aufgaben nachgehen“ und mit diesen Worten ging die XO in Richtung Tür.
„Äh, ja, danke“ stammelte Patrick noch schnell, bevor die XO durch die Tür verschwand.
Das Quartier
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Eine Reise durch Zeit und Raum
Eben noch auf der Erde und jetzt schon im All
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