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Chapter 37 by Rosenkavalier Rosenkavalier

Kommt sie pünktlich?

Das graue Kleid

In aller Eile machte Sarah sich zurecht. Ohne jegliche Vorbereitungen würde sie heute drei Unterrichtsstunden halten müssen. Glücklicherweise nur 3. Vor der dritten graute ihr ein wenig. Ben und Martin hatten eine klare Ansage gemacht und so stand sie vor ihrem Kleiderschrank und nahm das graue Wollkleid. Es war figurbetont und reichte ihr etwa bis zur Hälfte der Oberschenkel. Sie hatte es schon oft im Unterricht getragen und sich nie etwas dabei gedacht. Es war sehr schlicht, hatte einen kleinen Rollkragen und war ärmellos. Dazu wählte sie eine Strickjacke aus dem gleichen Stoff. Sie biss sich auf die Lippen, als sie halterlose Strümpfe anzog. In den ersten beiden Stunden würde sie ein Höschen tragen, soviel stand fest. Dazu passend wählte sie einen grauen halterlosen Büstenhalter. Als sie nackt vor dem großen Spiegel stand, gefiel ihr das, was sie sah. Sie ließ das Höschen weg, steckte sich die Haare hoch und packte ihr Zeug, dann verließ sie ihre Wohnung.

"Er sieht gut aus!" Sie schloss gerade die Wohnungstür hinter sich ab, als sie die Stimme hinter sich hörte. Sie zuckte zusammen und drehte sich um. Es war die Nachbarstochter, die sie keck anlächelte.
"Wen meinst Du?"
"Na, Deinen schwarzen Freund. Er ist doch Dein Freund, oder?" Sarah schluckte und wich aus: "Ja, ja, wir kennen uns ganz gut!"
"Ich habe es gehört!" Das Grinsen der Nachbarstochter wurde breiter. Sie mochte vielleicht 16 Jahre alt sein, frech, blond, ziemlich hübsch - und mit einer, wie Sarah gerade feststellte, tollen Figur. Sie trug eine knallenge Jeans, die ihren süßen runden Hintern und ihre langen Beine betonte und ein Top, das einen ansprechenden jugendlichen Busen verriet. Die junge Lehrerin fing sich gerade wieder, als die Nachbarstochter nachlegte: "Mein Schlafzimmer grenzt direkt an Deines. Ich musste einfach zuhören, wie ihr gefickt habt. Es war ziemlich aufregend!" Und mit diesen Worten sprang die süße Blonde die Treppe hinab. Ihr Pagenkopf wirbelte und sie verschwand.

Sarah stand vollkommen perplex einen Moment und schüttelte den Kopf. War sie so laut gewesen? Wieder hatte sie die Bilder der gestrigen Nacht vor Augen. Wieder spürte sie in Gedanken Bastiens Hände, seine Haut, seinen Duft, seinen Schwanz. Dass die Blonde, deren Namen sie nicht einmal wusste, alles mitangehört hatte, ließ sie erröten. Aber es schien dem Mädchen gefallen zu haben, alles weitere würde sich zeigen.

Der Junge, der ihr in de Straßenbahn gegenüber saß, betrachtete sie. Sie bemerkte seine Blicke, vertiefte sich aber in die Tageszeitung, so wie sie es jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit tat. Die konservatieven Rituale gabe ihrem Tag Struktur und ihr selbst Halt. Die letzten Tage waren enorm gewesen. Ihr gesamtes Liebesleben - so denn bisher überhaupt eines stattgefunden hatte - war durcheinandergeraten. Sie hatte die Zügel verloren und verlor langsam das Gefühl, die Lage zu beherrschen, ja überhaupt irgendwie steuern zu können. Sie musste irgendwie wieder das Steuer übernehmen, sich klar werden, ihren Kurs abstecken.

Sarah schaute geistesabwesend in die Zeitung. Sie hatte so enorme Lust erfahren und es tatsächlich getan. Bastien! Er würde sich melden. Jetzt saß sie in ihrem grauen Kleid in der Straßenbahn, schaute abwesend in die Zeitung und bemerkte die Blicke des Jungen, die neugierig auf ihre Beine gerichtet waren. Sie schmunzelte und bemerkte, wie diese Blicke sie anregten. Hatte sie sich nicht eben noch gescholten für ihre Verwerflichkeit? Sie musste schlucken und rief sich zur Ordnung - doch der Sex der letzten Tage hatte ihre Sinnlichkeit geweckt. Viel zu lange hatte sie ihre eigene Lust unterdrückt. Jules hatte sie geweckt. Seit diesem Nachmittag am Pool war die Welt eine andere. Sie ließ die Zeitung sinken und schaute dem Jungen direkt in die Augen, dann streckte sie sich, wölbte ihren Busen vor und lächelte mit halb geschlossenen Lidern. Dann gestattete sie ihm einen Blick zwischen ihre Beine und präsentierte dem staunenden Teenager für einen Moment ihre blanke Möse.

Haltestelle. Sie richtete ihr Kleid, erhob sich und flüsterte dem sprachlosen Jungen ins Ohr: "Gefällt Dir, was Du siehst? Beim nächsten Mal gibt es vielleicht mehr!"

Was erwartet sie im Unterricht?

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      More fun
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