Chapter 6
by
Meister U
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Das Kleid fällt
Ihre Hände fühlten sich schwer an, als gehörten sie nicht mehr ihr. Zögernd tastete sie nach dem seitlichen Verschluss, zog ihn langsam nach unten. Ein leises Zischen, dann glitt der Stoff von ihren Schultern, floss zu Boden wie Wasser und sammelte sich in dunklen Falten um ihre Füße.
Sie stand da, nur noch in ihrer Seidenunterwäsche, die im Licht des Feuers schimmerte. Das Flackern legte Gold auf ihre Haut, zeichnete Schatten über ihre Linien. Ihr Atem ging unruhig, sie spürte jede Sekunde wie eine Ewigkeit.
Tom trat einen Schritt zurück, die Hände locker in den Taschen, und ließ seinen Blick über sie wandern. Nicht hastig, nicht gierig – sondern prüfend, fast klinisch. Wie ein Bildhauer, der erkennt, dass der Stein bereits die Form in sich trägt, die er nur noch freilegen muss.
„Perfekt“, murmelte er schließlich, kaum hörbar. „Genau so.“
Seine Worte brannten in ihr nach, schwerer als jede Berührung. Sie fühlte sich entblößt, ja, doch noch mehr: erkannt.
Er kniete vor ihr nieder. Seine Hände umfassten ihre Hüften, die Daumen pressten sich in die weichen Kurven ihres Gesäßes. Sein Gesicht war auf Höhe ihres Bauches. Langsam, unendlich langsam, küsste er die zarte Haut unter ihrem Nabel, ließ seine Zunge einen kleinen Kreis zeichnen. Sie stöhnte, ihre Finger gruben sich in seine Schultern.
Wie im Manuskript vorhergesagt, öffnete er den Verschluss ihres BHs mit einer Hand. Die Seidenschlaufen glitten von ihren Schultern. Als ihre Brüste frei waren, umfasste er eine mit seiner großen, warmen Hand, strich mit dem Daumen über die harte, rosige Spitze, bis sie sich noch weiter aufrichtete und ein Zittern durch ihren gesamten Unterleib jagte. In diesem Moment fiel auch ihr Slip.
"Dort", flüsterte er und deutete auf den persischen Teppich vor dem Kamin. "Auf die Knie."
Sie gehorchte, ihre Beine fühlten sich wie Wackelpudding an. Er ließ sich vor ihr nieder um sie mit den Augen zu verspeisen. Seine Hände glitten ihre Schenkel hinauf, bis er die empfindliche Haut ihrer Innenseiten erreichte. Mit einer entschlossenen, aber sanften Gabe schob er ihre Beine auseinander.
"Diese Scham", sagte er, "Sie ist die schönste Lüge von allen. Sie sagt 'Nein', während dein ganzer Körper 'Ja' schreit."
Sein Blick senkte sich dorthin, und Lena schloss die Augen, überwältigt von einer Mischung Gefühlen. Sie fühlte sich völlig entblößt.
Er berührte sie.
Sein Mund. Genau dort. Ein einziger, langer, flacher Druck seiner Zunge, der sie zusammenzucken ließ. Keine zaghafte Erkundung, sondern eine Invasion. Er kannte jeden Zentimeter, jede empfindliche Stelle, jeden Nervenstrang, der sie zum Beben brachte. Seine Zunge malte Kreise, spielte mit ihrer Klitoris, drang flach und dann wieder punktuell vor, ein Meister, der ein Instrument spielte, das er bis zur Perfektion studiert hatte. Ihre Hände krallten sich in seinen Haaren, um ihn fester an sich zu pressen. Ihre Hüften begannen, sich gegen sein Gesicht zu bewegen, einem uralten, unwiderstehlichen Rhythmus folgend.
"Tom... ich...", keuchte sie, aber Worte waren unmöglich.
Er hörte nicht auf. Seine Hände hielten ihre Hüften fest, sorgten dafür, dass sie seinem Mund nicht entkommen konnte. Die Wellen der Lust wurden stärker, kräuselten sich in ihrem Bauch, zogen sich zusammen zu einem schmerzhaft süßen Punkt. Sie war kurz davor, über den Rand zu stürzen, als er abrupt aufhörte.
Ein Protest erstarb in ihrer Kehle. Er stand auf. Mit einer fast beiläufigen Bewegung zog er sein Hemd aus, ließ es achtlos zu Boden fallen, dann den Rest seiner Kleidung, während seine Augen den Blickkontakt nie abreißen ließen.
Sein Körper war genauso, wie sie ihn sich vorgestellt hatte – nein, intensiverer. Schlank, sehnig, jeder Muskel unter der Haut wie gespanntes Seil, durchzogen von einer animalischen Kraft, die weniger Schönheit war als reine Präsenz. Sein Brustkorb hob und senkte sich ruhig, kontrolliert, als wäre er sich vollkommen bewusst, dass jeder Atemzug sie mehr in seinen Bann zog.
Lenas Mund wurde trocken, während ihr Blick unwillkürlich über ihn wanderte. Über die Linien seiner Schultern, die Härte seines Bauches, den dunklen Schatten, der seine Männlichkeit umrahmte – unverschämt, selbstverständlich, roh. Ein Schauer durchfuhr sie, heiß und kalt zugleich.
"Jetzt", befahl er heiser.
Ein Zittern fuhr durch Lena. Der Befehl hätte sie empören müssen, doch stattdessen war es, als würde er damit einen unsichtbaren Nerv in ihr berühren. Ihr Verstand bäumte sich auf, wollte den Blick abwenden, die Kontrolle zurückholen – doch ihr Körper gehorchte.
In einer fließenden Bewegung legte sie sich auf den weichen Teppich, der unter ihrer Haut wie ein fremdes, nachgiebiges Terrain wirkte. Er positionierte sich über ihr. Sein Blick brannte sich in sie, intensiv, fast besitzergreifend, als gäbe es für ihn in diesem Moment keine Grenze zwischen Beobachten und Verschlingen.
„Sieh mich an“, flüsterte er mit tiefer Stimme, die in ihr nachhallte. „Ich will sehen, wie du dich hingibst.“ Ihre Augen trafen auf seine, die weit geöffnet waren, **** und doch glühend vor Verlangen.
Dann drang er in sie ein. Ein einziges, tiefes, füllendes Stoßen, das die Luft aus ihren Lungen presste. Sie schrie auf, ein kurzer, erstickter Laut der völligen Überwältigung. Er bewegte sich in ihr mit einem langsamen, tiefen, bedächtigen Rhythmus, der jeden Nerv in ihrem Körper zum Glühen brachte. Jeder Stoß war perfekt, traf genau den Punkt in ihr, der sie verrückt machte. Sie klammerte sich an seine Schultern, ihre Beine schlang sich um seine Hüften, zogen ihn noch tiefer in sich hinein.
Die Welt bestand nur noch aus diesem Raum, diesem Feuer, diesem Mann, der sie kannte, als habe er ihre Seele gelesen. Sie war das Manuskript, und er war der Autor, der sie zum Leben erweckte. Die Ekstase baute sich wieder auf, unaufhaltsam diesmal, ein tobender Sturm in ihrem Inneren. Ihr Blick war in seinen gefesselt, und in seinen Augen sah sie nicht Liebe, sondern triumphierende Genugtuung.
"Ich komme!", rief sie, eine Warnung, eine Bitte, ein Geständnis.
Er antwortete nicht, sondern verstärkte nur den Rhythmus, seine Hüften schoben sich unnachgiebiger gegen sie. Und dann brach es aus ihr heraus. Eine Welle der Lust so gewaltig, dass sie ihr Sehen und Hören raubte. Ihr Körper bog sich, verkrampfte sich um ihn, ein langer, zitternder Schrei entrang sich ihrer Kehle. Sekunden später spürte sie, wie auch er in ihr pulsierte, ein letzter, tiefer Stoß, begleitet von einem leisen, rauen Stöhnen in ihrem Ohr.
Danach lag sie einfach nur da. Er rollte sich neben sie, atmete schwer.
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Fayes offizieller deutscher CHYOA Geschichtenwettbewerb 2025
Fayes Wettbewerb 2025 erstmals für deutsche Kurzgeschichten
Hier ist der echte offizielle CHYOA Geschichtenwettbewerb 2025 erstmals für deutsch schreibende Autoren
Updated on Dec 2, 2025
by Papas_Liebling
Created on Aug 30, 2025
by Papas_Liebling
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