Chapter 72
by
gha93
What's next?
Das Geständnis
Als ich aufwachte, lag Jennifer neben mir und schaute mit schuldbewusst an die Decke.
"Guten Morgen, Schatz."
"H... hallo, Tom."
Ich beugte mich zu ihr, um ihr einen Kuss zu geben, aber sie wich aus.
"Alles in Ordnung?", fragte ich.
"Ja ... nein ... Tom ... Ich habe etwas dummes gemacht."
Fragend sah ich sie an.
"Was denn?"
Jennifer schluckte hörbar und schlug die Hände vors Gesicht.
"E... es ... es geht um letzte Nacht."
"Was meinst du?"
"Ich ... Als du geschlafen hast ... Oh, Gott, Tom. Es tut mir so leid ..."
Sie richtete sich auf und schaute mich direkt an.
Sie sah müde und erschöpft aus. Offenbar hatte sie letzte Nacht nicht viel geschlafen.
"Also ...", begann sie wieder. "Letzte Nacht ... als du geschlafen hast ... ist Ben nochmal vorbeigekommen."
"Und?", fragte ich ruhig.
"Er ... er ... er wollte, dass ich ... dass ich ihm nochmal einen blase ..."
Eine Pause.
Ich wartete und ließ ihr Zeit, bis sie so weit war, weiterzusprechen.
"I... ich wollte zuerst nicht ... Aber dann ... dann wollte ich doch. Ich wollte es sogar sehr ... U... und dann ... habe ich es getan. Ich habe ihm einen geblasen. Es tut mir so leid."
Tränen liefen über Jennifers Wangen.
"Ich weiß wir haben in den letzten Tagen viele verrückte Sachen gemacht und ich habe mit vielen Leuten rumgemacht. ... Aber da wusstest du immer Bescheid und oft war es sogar deine Idee ... Aber von gestern wusstest du nichts ..."
Ich schwieg noch immer.
"Jetzt sag doch mal was? Bist du sauer? Enttäuscht? Was ist los? Bitte rede!"
Sie packte mich an den Schultern und sah mir direkt in die Augen.
Noch immer schwieg ich, dann musste ich schmunzeln und schließlich laut lachen.
Jennifer sah mich verblüfft an.
"Oh Mann, Jenny. Du hättest dein Gesicht sehen sollen."
"W... w... was? Wieso ...?", fragte sie verwirrt.
"Ich wusste es."
"Wie?"
"Ich bin letzte Nacht aufgewacht, als du mit Ben geredet hast. Ihr wart nicht gerade leise."
Jennifer sah mich geschockt an.
"E... es tut mir so leid. Ich weiß nicht, wie ..."
"Es ist alles in Ordnung", unterbrach ich sie.
"Wirklich?"
"Ja", sagte ich und streichelte ihre Wange. "Glaubst du, ich hätte all die Sachen in den letzten Tagen mit dir gemacht, wenn ich ein Problem damit hätte, dass du jemand anderem einen bläst?"
"..."
"Nein, hätte ich nicht."
Ich richtete mich auf und setzte mich auf die Bettkante.
"Wäre dem so, hätte ich mir wahrscheinlich einfach einen kleinen Harem zugelegt und all die Männer in eurem Leben zum Teufel geschickt, um euch ganz für mich allein zu haben.
Also ja, es ist wirklich alles in Ordnung."
Jennifer stürzte sich auf mich, schlang die Arme um meinen Oberkörper und drückte mich so fest sie konnte.
"Danke, Tom! Danke! Danke! Danke!"
Ich gab ihr einen Moment, dann wurde mein Blick ernst.
"Eine Sache wäre da aber noch ..."
Zögerlich wich Jennifer zurück und sah mich fragend an.
"Wie gesagt, ich habe kein Problem damit, dich zu teilen. Das ist vollkommen in Ordnung und macht mir ehrlich gesagt eine Menge Spaß."
Jennifer wirkte nervös.
"Aber womit ich ein Problem habe, ist, wenn ihr mich absichtlich hintergeht."
"Tom, ich ..."
"Ich habe genau gehört, wie Ben gesagt hat, dass ich es ja nicht wissen muss und dass ich es bestimmt nicht mitbekomme, wenn ihr leise wärt."
Jennifer schluckte.
"Tja, das hat nicht ganz geklappt."
"Tom ..."
"Wenn du Bock hast jemandem einen zu blasen oder sonst was zu tun, ist das in Ordnung. Du hast meine Erlaubnis. Aber mach es nicht mit der Intention mich zu hintergehen."
Jennifer nickte.
"Es tut mir leid, Tom. Ich ..."
"Pscht! Warte kurz."
Jennifer verstummte sofort.
"Du hast Clara und Anja hintergangen und gegen ihren Willen in unsere Spiele eingebaut, und mich gestern auch noch gebeten, dasselbe mit deiner Mutter zu tun. Das ist okay für mich und ich finde es auf gewisse Art auch geil, dass du das getan hast. Aber wir beide sollten ehrlich zueinander sein."
Ich atmete durch.
"Ich liebe dich und ich weiß, dass du mich auch liebst. Wir sind ein tolles Paar und ich könnte mir niemand anderen an meiner Seite vorstellen. Also sei bitte von nun an ehrlich zu mir."
Den letzten Satz sagte ich ganz ruhig.
"W... werde ich, Tom. Es tut mir so leid."
"Ist in Ordnung. Ich verzeihe dir."
Jennifer lächelte zaghaft.
"Aber trotzdem werdet ihr beide bestraft."
"O... okay. Ich mach alles ... Ich liebe dich."
"Ich dich auch."
Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn und stand auf.
"Also, deine Strafe lautet wie folgt:"
Wie lautet Jennifers Strafe?
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Verdorbene Gedanken
Tom manipuliert die Gedanken seiner Freundin und deren
Ein seltsamer Stein verleiht dir die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu kontrollieren. Freunde und sind nun deinen, aber auch ihren eigenen, schmutzigen Gedanken ausgeliefert. Über Feedback und Kapiteleinreichungen freue ich mich immer. Erzählt mir gerne, was ihr von meiner Story haltet oder spinnt sie in euren eigenen Kapiteln weiter.
Updated on Apr 14, 2026
by gha93
Created on Apr 15, 2022
by gha93
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