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Chapter 50 by Der_Lehrer Der_Lehrer

Wie wird sich Cassie entscheiden?

Cassies Entscheidung

Mein Schwiegervater, den ich Dad nenne, und ich sitzen im Café des Aquariums von Sydney. Martina spielt auf einem nahegelegene Spielturm mit anderen Kindern.

In meinem Kopf rasen die Gedanken. Will ich Cassie eine Chance geben? Habe ich es mit den Regeln übertrieben? Oder vielleicht habe ich auch nicht genug Regeln aufgestellt und bei der nächsten Gelegenheit wird sie wieder mit dem nächstbesten in Bett gehen. Ich komme aber auch zu dem Schluss das Cassie eine schwache Form der Sexsucht hat. Immer wenn wir morgens Sex hatten, so fällt mir jetzt auf, erzählt sie von guten Ergebnissen in der Uni.

Dad schaut mich eindringlich an. „Ich kenne die Details deiner Regeln nicht, aber ich glaube Cassie hat sich für etwas entschieden.“ und mit einer Handbewegung weist er in die Richtung des Eingangs zum Café. Da steht sie. Sie hat sich frisch gemacht aber auf jedes Make-up verzichtet. Ihre kastanienbraunen Haare hat sie streng nach hinten gekämmt und einen festen Zopf geflochten, so das ihr ganzes Gesicht zu sehen ist. Sie trägt jetzt ein Sommerkleid, das ihre Figur gut betont ab der Hüfte sich aber locker um ihre Beine legt und fast bis zum Boden reicht. Ich bemerke wie einige der jungen, und auch älteren, Kerle sich zu ihr umdrehen. Sie sieht sich fragend um, als wenn sie einen freien Platz sucht und schon kommt ein echter Adonis auf sie zu und fragt, ob sie sich zu ihm setzen möchte, weil doch alle Tische schon belegt seien. Ohne ein Wort zu sagen, hebt sie nur die Hand, um ihm mit der Handinnenfläche zu signalisieren das sie kein Interesse hätte. Zwischenzeitlich hat sie uns entdeckt und kommt auf unseren Tisch zu.

Vor unserem Tisch bleibt sie stehen und schaut erst mich dann ihren Vater und dann wieder mich an. In ihrem Blick ist nicht zu lesen, wie sie sich entschlossen hat, ihre Körperhaltung ist entspannt und bestimmt, sie wirkt insgesamt sehr ruhig.

Sie greift sich das Sitzkissen von einem der beiden freien Stühle, lässt es es vor sich auf den Boden fallen und kniet dann mit beiden Knien darauf nieder. Um uns herum merke ich wie einigen der Besucher aufhören zu sprechen und der ein oder andere schaut auch interessiert zu uns herüber.

Fest blickt mir Cassie in die Augen und ohne ein Wort zu sagen greift sie in ihre Handtasche und holt ein einfaches braunes Halsband hervor das gut zu ihrer Haarfarbe passt, und legt es sich selbst um. Immer mehr Menschen um uns herum hören auf sich zu unterhalten und schauen zu uns herüber. Auch mein Schwiegervater ist voller Aufmerksamkeit und verfolgt neugierig Cassies Handlungen. Cassie aber schaut nur mich an, ihre Umgebung scheint sie vollkommen ausgeblendet zu haben. Nachdem Cassie ihr Halsband verschlossen hat, holt sie eine farblich passende sehr kurze Leine aus ihrer Handtasche und hakt diese in der Öse des Halsbands ein. Die Leine ist so kurz das Cassie sie mir gerade in die Hand geben kann, wenn ich sie ausstrecke. Ich nehme sie locker in meine Hand. Wieder greift Cassie in ihre Tasche und holt einen Mundknebel hervor. Sie will ihn sich gerade anlegen und hat schon ihren Mund weit geöffnet, als ich durch das Heben meiner Hand sie stoppe. Sie verharrt in der Bewegung.

„Cassie.“ sage ich. Ich nehme Deine Entscheidung an. Versteh es als erste Belohnung das ich Dir die Möglichkeit geben möchte, ohne einen Knebel auszukommen. Ich glaube an Dich und hoffe das Du mich und dich nicht enttäuschen wirst.

Wortlos steckt Cassie den Knebel wieder ein und bleibt weiter vor mir knien. Im Café ist es mittlerweile still und alle Gäste schauen uns an, unwissend zu verstehen was hier vor sich geht. Auch mein Schwiegervater schaut uns nur fragend an.

„Cassie, steh auf.“, sage ich und Cassie erhebt sich bleibt aber an Ort und stelle stehen. Ich lasse die Leine los und sie reicht Cassie bis zur Hüfte. Es könnte auch ein modisches Accessoire sein, aber für Cassie und mich ist es ein klares Symbol unserer Vereinbarungen.

„Cassie, setz Dich bitte.“, und Cassie hebt das Sitzkissen auf und setzt sich auf den freien Stuhl. In ihren Augen sehe ich Dankbarkeit und Ruhe und kleine Tränen der Freude. An mich gerichtet sagt sie nur „Danke. Ich bin überzeugt davon, dass Du mir hilfst.“, dann schaut sie ihren Vater an und nickt ihm nur zu und dieser nickt zurück.

Die Gäste um uns herum nehmen wieder ihre Gespräche auf und ich bestelle für Cassie eine Limonade. Auch wir fangen ein Gespräch an. Ich merke kurze Zeit später das Cassie auf ihrem Stuhl herumrutscht und schaue sie fragend an.

„Liebster. Ich muss einmal zur Toilette.“, sagt sie ganz ruhig und impliziert damit die Frage ob sie alleine gehen darf, ich sie begleite oder sie es aushalten soll.

Wie wird die Antwort lauten und was passiert weiter?

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