What's next?
Bitte
Eylem schaute sich um. Hatte sie eine Chance, zu entkommen?
Es stand vier zu eins bis sechs zu eins, je nachdem, ob sich der Freier und die Hure neutral verhielten oder sich Svetlana und den drei Jungs anschlossen. Außerdem würde ihre zerrissene Hose ohne Gürtel unweigerlich herabrutschen und sich um ihre Beine wickeln, sodass sie keine drei Schritte weit käme.
Der Freier hatte nur Augen für ihre nass glänzende Fotze, ein gieriges Glitzern in den Augen.
"Das sind die am besten angelegten hundert Euro, die ich je investiert habe", murmelte er.
Instinktiv rutschte Eylem von ihm weg. "Ich kann Ihnen nur raten, nichts Falsches zu tun. Bis jetzt haben Sie nichts getan, wofür Sie bestraft werden könnten. Lassen Sie's dabei."
Er grinste dreckig. "So ein Quatsch. Ich sehe doch, dass du es willst, so nass wie du bist, du geile Bullensau."
"Das ist nicht wahr!" Ihre Stimme überschlug sich. Und gleichzeitig wusste sie, dass er recht hatte.
Scheiße, ich war so kurz davor, als die Nutte mich geleckt hat. Ich würde alles tun, um endlich kommen zu dürfen.
Sie knirschte mit den Zähnen und hoffte, dass die Umstehenden es als Akt des Widerstands verstehen würden und nicht als das, was es wirklich war.
Der Freier öffnete seine Hose. Sein harter Schwanz, den er schon die ganze Zeit über unter dem Stoff gerieben hatte, sprang geradezu heraus. Er kniete sich vor die Polizistin und drückte ihren Oberkörper nach hinten, bis sie flach auf der Rampe lag.
Jemand pfiff durch die Zähne. "Jetzt geht's ab", kommentierte Felix.
"Bitte", flüsterte Eylem und wusste selbst nicht mehr, ob es Bitte, nein oder Bitte, ja bedeutete.
Der Mann legte sich über sie. Kurz zögerte er. Kamen ihm Zweifel? Nein, sein Grinsen ähnelte eher dem Zähnefletschen eines Raubtiers. Er genoss den Moment.
Dann stieß er zu.
Eylem schrie.
"Ja", knurrte er. "Ich mag's wenn meine Bräute laut werden."
Rein, raus, rein. Er nagelte sie ohne Unterlass auf die Laderampe.
"Das gefällt dir, stimmt's", keuchte er.
Eylem biss sich auf die Lippen, um nicht zu antworten. Sie konnte schon spüren, wie es sich in ihr aufbaute. Unaufhaltsam. Gewaltig.
Sie riss die Augen auf und sah doch nichts mehr. Die ganze Welt explodierte in glühenden Farben.
Undeutlich bekam sie mit, dass kurz darauf auch der Freier kam und tief in ihr abspritzte.
Dann wurde es schwarz um sie.
Alles ringsum war verschwunden und sie hatte keine Ahnung, was die anderen machten.
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